Aktuelles

Meldung vom 01.07.2016

Veranstaltungsnachlese vom 28. Juni: "Die Macht der Erinnerung - GULAG-Gedenken in Russland" - Filmpräsentation und Diskussion

Wie erinnert man sich heute in Russland an den GULAG, in dem unter Stalin bis zu 20 Millionen Menschen zu Zwangsarbeit genötigt wurden und unzählige ihr Leben verloren? Am 28. Juni 2016 wurde in der Bundesstiftung Aufarbeitung der Film "Die Macht der Erinnerung - GULAG-Gedenken in Russland" von Kerstin Nickig präsentiert und diskutiert. Er widmet sich der GULAG-Gedenkstätte im ehemaligen Straflager Perm-36. Mehr...

Meldung vom 28.06.2016

Vergangenheit mit Zukunft? Diskussion über Bilanz und Perspektiven der Aufarbeitung am 04.07.

Diskussion am 4. Juli mit Experten und Fachpolitikern in Berlin

Was soll die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland zukünftig leisten? Ist die „Aufarbeitungslandschaft“ vital und lebendig oder über die Jahre ermüdet und erstarrt? Hat die historisch-politische Bildungsarbeit angesichts extremistischer Tendenzen als Schule der Demokratie versagt? Führende Vertreter von Opferverbänden, Aufarbeitungseinrichtungen und politischer Bildung, Wissenschaftler sowie Fachpolitiker debattieren am Montag, 4. Juli in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur über diese Fragen. Mehr...

Meldung vom 22.06.2016

Film und Diskussion am 28.06.: Die Macht der Erinnerung – Wie wird der GULAG heute in Russland gesehen?

Filmvorführung und Diskussion zum Umgang mit dem stalinistischen Lagersystem

Wie erinnert man sich heute in Russland an den GULAG und die Millionen Opfer des sowjetischen Straflagersystems? Dieser Frage geht der Dokumentarfilm „Die Macht der Erinnerung – GULAG-Gedenken in Russland“ der Filmemacherin Kerstin Nickig nach, die am 28. Juni in der Bundesstiftung Aufarbeitung gezeigt wird. Schon unter Chruschtschow und dann in den 1990er Jahren wurden viele Opfer der stalinistischen Terrorherrschaft rehabilitiert, eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in Gang gesetzt. Dieser Prozess wurde jedoch in den vergangenen Jahren teilweise in sein Gegenteil verkehrt: Stalin wird in russischen Geschichtsbüchern als „effektiver Manager“ gelobt, nach aktuellen Umfragen glauben 42 Prozent der Menschen in Russland, dass die Repressionen des Diktators notwendig für den Aufbau des Landes gewesen seien. Mehr...

Meldung vom 22.06.2016

"Es muss demokratisch aussehen": Fachtagung zur Rolle der Blockparteien in der DDR am 27.06. in Erfurt

„Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand behalten“ - Bei einer gemeinsamen Fachtagung der Stiftung Ettersberg, der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur diskutieren Expertinnen und Experten über die Rolle der Blockparteien in der SED-Diktatur. Mehr...

Meldung vom 20.06.2016

Veranstaltungsnachlese vom 14. Juni: »Wir wollten was tun.« Jugendlicher Widerstand vor dem Volksaufstand am 17. Juni 1953

Anlässlich des 63. Jahrestages des Volksaufstands nahm die Veranstaltung der Bundesstiftung Aufarbeitung am 14. Juni 2016 dessen Vorgeschichte in den Blick. Der frühe Widerstand von Jugendlichen gegen die Diktatur in der SBZ / DDR ist weithin in Vergessenheit geraten. Aber gerade die Erfahrungen der sich auflehnenden Jugendlichen können heutige Schülerinnengenerationen für die Unterschiede zwischen Diktatur und Demokratie sensibilisieren. Mehr...

Meldung vom 17.06.2016

Gedenken an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR

An vielen Orten wird heute an die Opfer des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR erinnert. Damals gingen rund eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden in der DDR auf die Straße, um gegen die kommunistische Diktatur zu protestieren. Die Streiks und Demonstrationen für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und die Wiedervereinigung Deutschlands wurden nach kurzer Zeit von sowjetischem Militär gewaltsam niedergeschlagen. Dennoch bleibt der 17. Juni 1953 eines der zentralen Daten der deutschen Freiheitsgeschichte. Mehr...

Meldung vom 16.06.2016

Internationaler Workshop: Ost-West-Konflikt im europäischen Kommunismus

Konferenz zum 40. Jahrestag der letzten europäischen Kommunistenkonferenz in Ost-Berlin 1976

Im Juni 1976 kamen die kommunistischen Parteien Europas zum letzten Mal zu einer gemeinsamen Konferenz in Ost-Berlin zusammen. Das sowjetorientierte Lager wollte mit der Konferenz eine Spaltung der kommunistischen Bewegung Europas verhindern, die sich nach der Niederschlagung des „Prager Frühlings“, dem daraufhin entstandenen Eurokommunismus und eigenständiger Wege einiger osteuropäischer KPs andeutete. Mehr...

Meldung vom 16.06.2016

Neue Ausgabe des Stiftungsnewsletters „aufarbeitung aktuell“ erschienen

Die neue Ausgabe 6/2016 des Newsletters der Bundesstiftung Aufarbeitung „aufarbeitung aktuell“ ist erschienen. Mehr...

Meldung vom 14.06.2016

„Wir wollten was tun“: Veranstaltung zum Widerstand von Jugendlichen vor dem 17. Juni 1953

Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an den Volksaufstand in der DDR und dessen Vorgeschichte

Mit K.O.-Tropfen standen Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit in der Nacht zum 5. Mai 1953 in Werner Borks Wohnung zur gewaltsamen „Herausholung“ bereit. Nur durch Zufall konnte der damals 21-Jährige seiner Verhaftung entgehen, im letzten Moment gelang Bork die Flucht in den Westen. Mehr...

Meldung vom 14.06.2016

Tätigkeitsbericht 2015 der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist erschienen

Der neue Tätigkeitsbericht der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für das Jahr 2015 ist erschienen. Er lädt zu einem Rückblick auf das vergangene Jahr ein, in dessen Mittelpunkt die Erinnerung an das Ende der deutschen Teilung vor 25 Jahren stand und informiert über die Vielzahl an geförderten und eigenen Projekten, Veranstaltungen und Publikationen des Jahres 2015. Mehr...