Aktuelles

Meldung vom 11.04.2016

Erste bundesweite Bildungskonferenz zur Nachkriegsgeschichte im Unterricht

200 Lehrkräfte und Multiplikatoren diskutieren am 22. und 23. April in Hamburg

Bei der Bildungskonferenz „Kontraste, Verflechtung und Abgrenzung: Deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte als Gegenstand des Schulunterrichts“ wird am 22. und 23. April in Hamburg erstmals bundesweit darüber diskutiert, wie die Geschichte nach 1945 im Schulunterricht behandelt werden soll. Rund 200 Lehrkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet werden zu der Tagung erwartet, die das Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Verbindung mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V. und dem Fachverband Geschichte und Politik Hamburg organisieren. Ein Anlass der Konferenz ist die Entscheidung des Hamburger Schulsenators, ab 2017 die Geschichte der DDR und der deutschen Teilung in das Zentralabitur Geschichte aufzunehmen. Mehr...

Meldung vom 07.04.2016

Veranstaltungsnachlese: "Geschlossene Gesellschaft. Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in der DDR und in (Ost-)Deutschland" vom 5. März

Die erste Veranstaltung der Reihe »Deutschland 2.0« versuchte zu ergründen, inwieweit die Wurzeln des heutigen Rechtsextremismus in Ostdeutschland in die Geschichte der DDR zurückreichen, welche Einflüsse aus dem Westen nach der Wiedervereinigung wirksam wurden und welche Rolle die unterschiedlichen Systemerfahrungen in beiden Landesteilen bei der Ausprägung und Verbreitung von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit spielen. Mehr...

Meldung vom 06.04.2016

Bundesweit 900 Gedenkorte zu kommunistischer Diktatur, Teilung und Einheit

Dokumentationsband „Orte des Erinnerns“ in dritter, überarbeiteter Neuauflage erschienen

Mehr als 900 Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen erinnern an die kommunistische Diktatur in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR und ihre Opfer. Der Band „Orte des Erinnerns“ erläutert anhand kurzer Texte die Geschichte und Bedeutung der einzelnen Orte, ergänzt mit 331 farbigen Abbildungen. Mehr...

Meldung vom 25.03.2016

Veranstaltungsnachlese: "Die Oktoberrevolution und ihre Bilder in den Köpfen" vom 23. März

Welche Bilder erzeugte die Oktoberrevolution bei den Zeitgenossen, welches Bild haben wir heute? Bei der vierten Veranstaltung aus der Reihe „Talking about a Revolution! Die Oktoberrevolution: Geschichte – Instru-mentalisierung – Rezeption“ gingen die Filmwissenschaftlerin Dr. Anna Bohn (Cinemathek Zentral- und Landes-bibliothek Berlin) und der Historiker Prof. Dr. Thomas Lindenberger (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) in ihrem Vortrag insbesondere auf die politische Instrumentalisierung und Rezeption von Bildern ein. Mehr...

Meldung vom 22.03.2016

„Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR“: 3. überarbeitete und erweiterte Auflage erschienen

Am 22. März ist die 3. überarbeitete und erweiterte Auflage von „Orte des Erinnerns“ erschienen. Mehr...

Meldung vom 21.03.2016

Podiumsdiskussion am 5.04.: Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in DDR und (Ost-)Deutschland

Auftakt der Veranstaltungsreihe „Deutschland 2.0“ – Die DDR im vereinigten Deutschland

Im März musste sich Bundespräsident Gauck in Bautzen als „Volksverräter“ beschimpfen lassen. Vor allem im Osten Deutschlands steigt die Zahl der Gewalttaten gegen Flüchtlingseinrichtungen, Bewegungen wie Pegida bringen fremdenfeindliche Einstellungen auf die Straße. Seit 1990 kommt es in Ostdeutschland immer wieder zu fremdenfeindlichen Ausschreitungen. Bis heute bleibt die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten im Osten des Landes überproportional hoch, rechte Parteien und Organisationen agieren dort erfolgreicher als im Westen. Mehr...

Meldung vom 17.03.2016

Neue Ausgabe des Stiftungsnewsletters „aufarbeitung aktuell“ erschienen

Die neue Ausgabe 3/2016 des Newsletters der Bundesstiftung Aufarbeitung „aufarbeitung aktuell“ ist erschienen. Mehr...

Meldung vom 15.03.2016

Call for Papers: Internationaler Workshop anlässlich des 40. Jahrestags der letzten europäischen Kommunistenkonferenz 1976

Ein internationaler Workshop des Centre Marc Bloch, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam widmet sich vom 23. bis 25. Juni 2016 der bisher wenig erforschten letzten „Konferenz der kommunistischen und Arbeiterparteien Europas“, die am 29. und 30. Juni 1976 in Ost-Berlin stattfand. Beitragsvorschläge können bis zum 31. März per E-Mail bei der Bundesstiftung Aufarbeitung eingereicht werden. Mehr...

Meldung vom 10.03.2016

Veranstaltungsnachlese: Premiere der Ausstellung "Der Kalte Krieg. Ursachen - Folgen - Geschichte" am 8. März

„Der Kalte Krieg. Ursachen – Geschichte – Folgen“ ist der Titel der Ausstellung, die am Dienstag, 8. März 2016, um 19 Uhr in der Bundesstiftung Aufarbeitung ihre Premiere hatte. Die Schau ist ein gemeinsames Projekt der Bundesstiftung Aufarbeitung und des Berliner Kollegs Kalter Krieg | Berlin Center for Cold War Studies, das vor einem Jahr die Arbeit aufgenommen hat. Insofern war am 8. März zugleich Gelegenheit für eine Zwischenbilanz sowie einen Ausblick des Kollegs, das vom Hamburger Institut für Sozialforschung, dem Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Bundesstiftung Aufarbeitung getragen wird. Mehr...

Meldung vom 08.03.2016

Vortrag und Diskussion am 15.03.: Abgeschlossene Sammelgebiete? Die DDR, der Kommunismus und die historische Forschung

Der Stand und die Perspektiven der historischen Forschung zum Kommunismus sind Thema eines Vortrags des Leiters der Abteilung „Kommunismus und Gesellschaft“ am Zentrum für Zeitgeschichtliche Forschung Potsdam Thomas Lindenberger am 15. März 2016, zu dem die Bundesstiftung Aufarbeitung und das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung einladen. Dabei soll auch die Frage behandelt werden, wie die DDR in diese Geschichte einzuordnen ist. Mehr...