Aktuelles

Meldung vom 31.05.2016

Podiumsdiskussion am 7.06.: Die Suche nach dem Osten - Geschichtsbilder der DDR in den Medien

Dritter Teil der Reihe „Deutschland 2.0 – Die DDR im vereinigten Deutschland“

Welche Bilder der DDR wurden von den Medien nach deren Untergang geprägt? Diese Frage steht im Mittelpunkt der dritten Podiumsdiskussion der Reihe „Deutschland 2.0“ am 7. Juni. Denn das Wissen über die ehemalige DDR gewinnen die Nachgeborenen, aber auch viele im Westen aufgewachsene Bundesbürger vor allem aus den Medien. Mit zahlreichen Filmen, Fernseh- und Radiobeiträgen, Büchern und Berichten wurde in den vergangenen Jahrzehnten ein höchst widersprüchliches Erinnerungsbild geschaffen: Hier ein von Mauer und Staatssicherheit gekennzeichneter Unrechtsstaat, dort ein ostalgisch verklärtes Land, in dem „nicht alles schlecht gewesen ist“. Diese unterschiedlichen Darstellungen werden bis heute in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Mehr...

Meldung vom 30.05.2016

Workshop am 14. Juni: Die verstörte Realität - Filmarchive des bulgarischen Geheimdienstes

2012 stieß die bulgarische Journalistin Diana Ivanova auf mehr als 1.000 vom bulgarischen Innenministerium produzierte Filme. Darunter fanden sich Spielfilme und Dokumentationen genauso wie Beobachtungen und Verhöre. Seit einigen Jahren zeigt Diana Ivanova die Filme in ihrer Heimat, um bei ihrem Publikum ein neues Nachdenken über die kommunistische Vergangenheit Bulgariens in Gang zu setzen. Mehr...

Meldung vom 23.05.2016

Vortrag am 25. Mai: Die Oktoberrevolution in der Wahrnehmung und Darstellung im heutigen Russland

Im kommenden Jahr jährt sich die russische Oktoberrevolution zum 100. Mal. Doch welche Rolle spielt das Thema noch in der russischen Erinnerungspolitik und der russischen Öffentlichkeit? Mehr...

Meldung vom 20.05.2016

5. Internationales Symposium „European Remembrance“ zur Geschichte der Aufstände im Kommunismus 1956 vom 24. bis 26. Mai in Budapest

Das 5. internationale Symposium European Remembrance widmet sich 2016 den Aufständen gegen die kommunistische Herrschaft in Polen und Ungarn 1956. Unter dem Titel „1956. Contexts – Impact – Remembrance“ diskutieren auf zahlreichen Podien und in Workshops internationale Expertinnen und Experten die Bedeutung des Jahres 1956 für die europäische Geschichte. Mehr...

Meldung vom 18.05.2016

Neue Ausgabe des Stiftungsnewsletters „aufarbeitung aktuell“ erschienen

Die neue Ausgabe 5/2016 des Newsletters der Bundesstiftung Aufarbeitung „aufarbeitung aktuell“ ist erschienen. Mehr...

Meldung vom 16.05.2016

Veranstaltungsnachlese vom 11. Mai: Die Oktoberrevolution als Projektionsfläche von Verschwörungstheorien

Die gewaltsame Machtübernahme der Bolschewiki führte zu zahlreichen Verschwörungstheorien, die sich insbesondere antisemitischen Stereotypen bedienten. Die Gegner der neuen Machthaber sahen einen „jüdischen Bolschewismus“ am Werk, der bekämpft werden musste. Der Vortrag zeichnet die Entstehung dieser Verschwörungstheorien nach und beleuchtet ihre Instrumentalisierung von der direkten Revolutionsphase über die Nationalsozialisten bis hin zu ihrer heutigen Wirkung. Mehr...

Meldung vom 27.04.2016

Podiumsdiskussion am 3.05.: Ost-Berlin, West-Berlin, Ganz-Berlin: Von der geteilten zur vereinten Stadt

Zweiter Teil der Reihe „Deutschland 2.0 – Die DDR im vereinigten Deutschland“

Die Vergangenheit und Gegenwart Berlins ist Thema der zweiten Veranstaltung der Reihe „Deutschland 2.0 – Die DDR im vereinigten Deutschland“ am 3. Mai. In Berlin waren die deutsche Teilung und der Kalte Krieg so deutlich spürbar wie an kaum einem anderen Ort. Mit dem Mauerbau am 13. August 1961 wurde die Trennung der Millionenmetropole in Ost und West zementiert, beide Teile nahmen unter den Bedingungen der Systemkonkurrenz unterschiedliche Entwicklungswege. Als die Mauer am 9. November 1989 fiel, wurde der Weg zur Vereinigung der geteilten Stadt wie des ganzen Landes frei gemacht. Die Bundeshauptstadt Berlin ist heute wieder das politische und kulturelle Zentrum Deutschlands, eine Metropole mit großer Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt. Mehr...

Meldung vom 25.04.2016

Bundesstiftung Aufarbeitung begrüßt dauerhafte Finanzierung der Robert-Havemann-Gesellschaft

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt die Entscheidung des Bundes und des Landes Berlin, der Robert-Havemann-Gesellschaft (RHG) ab 2018 ihre dringend benötigte institutionelle Absicherung zuzusprechen. Damit ist der Fortbestand dieses zentralen Archivs der DDR-Opposition gesichert. Mehr...

Meldung vom 22.04.2016

Gesprächsrunde mit Mirsad Tokaca am 28. April

Am 28. April 2016 wird der ehemalige Beauftragte der „War Crime Commission“ für Bosnien-Herzegowina, Mirsad Tokaca in der Bundesstiftung Aufarbeitung zu Besuch sein. Von 13 - 15 Uhr ist eine Gesprächsrunde mit ihm geplant, in der er über die Probleme bei der Vergangenheitsaufarbeitung in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien sprechen und natürlich auch für die Diskussion zur Verfügung stehen wird. Mehr...

Meldung vom 18.04.2016

Stellungnahme zu den Empfehlungen der Expertenkommission zur Zukunft der Stasi-Unterlagenbehörde

Die Expertenkommission zur Zukunft der Stasi-Unterlagenbehörde hat am 12. April ihre Empfehlungen öffentlich vorgestellt. Danach soll die Behörde in ihrer heutigen Form aufgelöst und die Akten der Staatssicherheit ab 2019 an das Bundesarchiv gegeben werden. Mehr...