Aktuelles

Meldung vom 07.05.2015

Erinnern an den Zweiten Weltkrieg: 4. Symposium „Europäische Erinnerung“ vom 11. bis 13. Mai in Wien

Das vierte Symposium aus der Reihe „Europäische Erinnerung” findet vom 11. bis 13. Mai in Wien statt. Thema der Konferenz ist die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg nach 70 Jahren und die Rolle von Siegern und Besiegten, Tätern, Opfern und Zuschauern. Aber auch die Unterschiede in der Erinnerung an totalitäre Regime in Europa wird diskutiert: Wie soll man über die Verbrechen des 20. Jahrhunderts sprechen, ohne sie gleichzusetzen oder Unrecht zu relativieren? Mehr...

Meldung vom 06.05.2015

Jungsein in der DDR zwischen individueller Freiheit und kollektivem Zwang

Podiumsdiskussion der Reihe „Erinnerungsort DDR“ zum Erwachsenwerden in der SED-Diktatur

Die zweite Veranstaltung der Reihe „Erinnerungsort DDR“ im Jahr 2015 thematisiert am 12. Mai die Facetten des Heranwachsens im SED-Staat und die Frage, welche Antworten die Jugendlichen auf die Herausforderungen in der Diktatur fanden. Mehr...

Meldung vom 04.05.2015

Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an das Weltkriegsende und die Folgen

Tagungen , Konferenzen und eine Ausstellung nehmen den 8. Mai 1945 in den Blick

Zum 70. Jahrestag des Endes des 2. Weltkriegs in Europa am 8. Mai 1945 erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an die Befreiung vom Nationalsozialismus: „Der 8. Mai 1945 besiegelte das Ende der nationalsozialistischen Diktatur, die der Welt einen Krieg mit Millionen Toten aufgezwungen hat und durch die Millionen Menschen ermordet wurden“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. „Die NS-Diktatur war zugleich Ursache für die deutsche und europäische Teilung nach 1945, die den Menschen in den kommunistischen Regimen Jahrzehnte in Unfreiheit brachte. Erst vor 25 Jahren konnten die kommunistischen Diktaturen friedlich überwunden werden“, sagte Anna Kaminsky. Mehr...

Meldung vom 09.04.2015

Podiumsgespräch: DDR zwischen Ausreise, Flucht und sozialistischem Alltag

Auftakt zum zweiten Teil der Reihe „Erinnerungsort DDR. Alltag. Herrschaft. Gesellschaft“

Gehen oder bleiben? Diese für Millionen DDR-Bürger schicksalhafte Frage ist Thema bei der Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Erinnerungsort DDR. Alltag. Herrschaft. Gesellschaft“ am Dienstag, 14. April. Welche Motivationen hatten die Hunderttausende, die das Land verließen? Wie sah ihr Weg in den Westen aus und wie verlief ihr Leben dort weiter? In welcher Lage sahen sich die Dagebliebenen? Mehr...

Meldung vom 09.04.2015

Zum Tode von Benno Prieß

Mit großer Bestürzung hat die Bundesstiftung Aufarbeitung vom Tode Benno Prieß' erfahren. Er verstarb am 31.03.2015 im Alter von 86 Jahren. Mit ihm ist einer derjenigen von uns gegangen, denen mit Haft in Torgau, Bautzen, Sachsenhausen und Waldheim (1946 als 17-Jähriger verhaftet und bis 1954 inhaftiert) bitterstes Unrecht widerfahren ist, die sich aber dennoch nicht brechen ließen, die sich ihre Herzlichkeit und ihre Lebensfreude bewahrt haben. Mehr...

Meldung vom 02.04.2015

Ausschreibung bis 15. Mai: Georgisch-deutsche Sommerschule „Stalins letzte Massengräber“

Die Sommerschule „Stalins letzte Massengräber“ findet im Rahmen eines längerfristigen Projektes statt und thematisiert den politisch motivierten Terror während der frühen Sowjet- und Stalinzeit in Georgien. Dazu kommen jeweils 10 Studierende und Promovierende aus Deutschland und Georgien zusammen und werden gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern konkrete Vorschläge und Empfehlungen zum Umgang mit aufgefundenen Massengräbern als Erinnerungsorte erarbeiten. Mehr...

Meldung vom 01.04.2015

Bundesstiftung Aufarbeitung veröffentlicht am 8. April Online-Dokumentation zur letzten DDR-Regierung

www.deutsche-einheit-1990.de zeigt das Regierungshandeln aller 23 Ministerien

Am 12. April 1990 wurde die letzte DDR-Regierung von der Volkskammer ins Amt gewählt. 25 Jahre später präsentiert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit der Webseite „Aufbruch und Einheit. Die letzte DDR-Regierung“ eine multimediale Dokumentation der Regierungsarbeit, die am Mittwoch, 8. April 2015 um 14 Uhr online geht. Mehr...

Meldung vom 30.03.2015

17 Stunden Wolfgang Leonhard: Bundesstiftung Aufarbeitung gibt lebensgeschichtliches Videointerview zur Nutzung frei

Erinnerung an die Ankunft der Gruppe Ulbricht in Berlin vor 70 Jahren und den vor 60 Jahren erschienen Weltbestseller „Die Revolution entlässt ihre Kinder“

Am 30. April vor 70 Jahren erreicht eine kleine Gruppe handverlesener kommunistischer Exilanten den kleinen Ort Bruchmühle im Osten von Berlin. Ihr Auftrag: Die Verwaltung im zerstörten Berlin aufbauen und den Einfluss der Kommunisten sichern. Die dabei gültige Devise dokumentiert das jüngste Mitglied der Gruppe, Wolfgang Leonhard, zehn Jahre später in seinem Erfolgsbuch „Die Revolution entlässt ihre Kinder“: „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“ Mehr...

Meldung vom 19.03.2015

Buchpräsentation: Entführungen von Bundesbürgern durch die Stasi

Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung stellt Forschungsergebnisse vor

Am Dienstag, 24. März, 19 Uhr, wird in der Gedenkstätte Berliner Mauer das Buch „Auftrag: Menschenraub. Entführungen von Westberlinern und Bundesbürgern durch das Ministerium für Staatssicherheit der DDR“ der Historikerin Susanne Muhle vorgestellt. Mehr...

Meldung vom 18.03.2015

Zeitzeuginnen berichten von der Deportation von Zivilisten in die Sowjetunion

Podiumsgespräch und Film zu einem verdrängten Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges deportierte die sowjetische Besatzungsmacht Hunderttausende deutscher Zivilisten zur Zwangsarbeit in die UdSSR. Diese Form „lebender Reparationen“ („reparations in kind“) war von den Alliierten auf der Konferenz von Jalta Anfang Feburar 1945 beschlossen worden. Betroffen waren vor allem Frauen, Jugendliche und ältere Menschen, die in Sibirien und nördlich des Polarkreises Zwangsarbeit leisten mussten. Unzählige Menschen kamen schon beim Transport oder durch die unmenschlichen Arbeitsbedingungen etwa im Straßen- und Bergbau ums Leben. Die Überlebenden wurden teilweise erst nach Stalins Tod 1953 aus den Arbeitslagern entlassen. Mehr...