Aktuelles

Meldung vom 20.10.2014

Podiumsgespräch: Die DDR-Schriftsteller in der Friedlichen Revolution

Christoph Hein, Joachim Walther und Elke Erb diskutieren über den Revolutionsherbst 1989

Die Schriftsteller Christoph Hein, Christa Wolf, Stefan Heym, Heiner Müller und mehr als 60 weitere Künstler und Wissenschaftler in der DDR riefen 1989 zu der Veranstaltung „Wider den Schlaf der Vernunft“ in der Ost-Berliner Erlöserkirche auf. Tausende kamen am 28. Oktober 1989 zu der mehrstündigen Versammlung zusammen, bei der das gewalttätige Vorgehen der DDR-Sicherheitskräfte während der Demonstrationen Anfang Oktober 1989 thematisiert und gesellschaftliche Veränderungen gefordert wurden. Es war das bis dahin sichtbarste Zeichen dafür, dass sich Kulturschaffende, Schriftsteller und Künstler im Herbst 1989 zunehmend in das politische Geschehen in der DDR einmischten. Mehr...

Meldung vom 17.10.2014

Litauen 75 Jahre nach dem Hitler-Stalin-Pakt. Erfahrungen totalitärer Herrschaft und ihre schwierige Aufarbeitung

Im Europäischen Jahr der Zeitgeschichte 2014 erinnern die Botschaft der Republik Litauen, das Nord-Ost-Institut der Universität Hamburg, die Konrad-Adenauer-Stiftung, das Deutsch-Litauische Forum e.V. und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gemeinsam an den vor 75 Jahren geschlossenen Hitler-Stalin-Pakt. Mit dem deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt wurde am 23. August 1939 Osteuropa zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und der kommunistischen Sowjetunion aufgeteilt. Nicht zuletzt für die baltischen Staaten folgten Jahrzehnte nationaler Unfreiheit und Diktatur. Mehr...

Meldung vom 15.10.2014

Erfolgsausstellung zum Erinnerungsjahr 2014 im Bayerischen Landtag

Landtagspräsidentin Barbara Stamm eröffnet „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme“

Die Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme. Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert“ wird am 21. Oktober, 12:30 Uhr im Bayerischen Landtag eröffnet. Die Ausstellung des Münchener Instituts für Zeitgeschichte, des Deutschlandradio Kultur und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wird 2014 bundesweit in mehr als 2.000 Exemplaren sowie international in über zehn Sprachfassungen gezeigt. Allein 120 Mal ist die Ausstellung „Diktatur und Demokratie“ bislang von bayerischen Kommunen, Schulen und Bildungseinrichtungen bestellt worden. 100 Jahre nach Ausbruch des 1. Weltkriegs, 75 Jahre nach Beginn des von Deutschland entfesselten 2. Weltkriegs und 25 Jahre nach den friedlichen Revolutionen erzählt die Ausstellung auf 26 Tafeln Europas dramatische Geschichte zwischen Demokratie und Diktatur. Mehr...

Meldung vom 09.10.2014

Das 20. Jahrhundert vermessen: Vortragsreihe zur europäischen Geschichte

Elf Veranstaltungen nehmen das „Jahrhundert der Extreme“ aus verschiedenen Perspektiven in den Blick

Zum Ende des europäischen Jahres der Zeitgeschichte 2014 nimmt eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Humboldt-Universität zu Berlin das 20. Jahrhundert insgesamt in den Blick. Auftakt der Reihe „Das Jahrhundert vermessen“ ist der gleichnamige programmatische Vortrag des Zeithistorikers Professor Martin Sabrow, Lehrstuhl Neueste und Zeitgeschichte der HU Berlin, am 15. Oktober, 18:15 Uhr. Mehr...

Meldung vom 08.10.2014

9. Oktober 1989 in Leipzig: 43 Prozent kennen den „Tag der Entscheidung“

Bundesweite Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag der Bundesstiftung Aufarbeitung

Nur 43 Prozent der Deutschen kennen den 9. Oktober 1989 als Datum der bis dahin größten Montagsdemonstration gegen das SED-Regime in Leipzig. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. „Die Demonstration am 9. Oktober 1989 in Leipzig machte klar, dass die Staatsführung der DDR die Friedliche Revolution nicht mehr aufhalten konnte“, sagte der stellvertretende Geschäftsführer der Bundesstiftung Aufarbeitung, Robert Grünbaum. „Dieses wichtige Ereignis der jüngsten deutschen Geschichte sollte insbesondere bei Schülerinnen und Schülern besser bekannt sein. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die deutsche Nachkriegsgeschichte und die Geschichte der Diktatur in der DDR stärker im Unterricht berücksichtigt werden“, sagte Robert Grünbaum. Mehr...

Meldung vom 30.09.2014

Tag der Deutschen Einheit 2014 in Hannover: Bundesstiftung Aufarbeitung präsentiert Wissensspiel „Wo war die innerdeutsche Grenze?“

Beim Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit am 2. und 3. Oktober in Hannover wird die Bundesstiftung Aufarbeitung wie in den Vorjahren mit einem eigenen Informationsstand vertreten sein und dort ihre Bildungsangebote und Publikationen präsentieren. Beim Mindmapping-Spiel „Wo war die innerdeutsche Grenze?“ können die Besucherinnen und Besucher testen, wie gut sie den ehemaligen Grenzverlauf aus dem Gedächtnis nachzeichnen können. „Die Spuren der deutschen Teilung sind heute glücklicherweise weitgehend verschwunden. Gerade deshalb ist es jedoch wichtig, die Erinnerung an diese Zeit wach zu halten“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung, Anna Kaminsky. Mehr...

Meldung vom 29.09.2014

„Bürokratopoly“: Kritisches Gesellschaftsspiel der DDR-Dissidenten erscheint für den Schulunterricht

Das Gesellschaftsspiel „Bürokratopoly“ wird mehr als 30 Jahre nach seiner Erfindung durch den DDR-Oppositionellen Martin Böttger für den Unterricht herausgegeben. Das Spiel wurde in Bürgerrechtskreisen der DDR weitergegeben und gespielt, etwa von Bärbel Bohley sowie Gerd und Ulrike Poppe. Die überarbeitete Neuausgabe ermöglicht Schülerinnen und Schülern heute einen authentischen Einblick in die Machtstrukturen der SED-Diktatur. „Bürokratopoly gibt neue Impulse für die Vermittlung der deutschen Nachkriegsgeschichte im Geschichtsunterricht“, sagte der Leiter des Arbeitsbereichs Schulische Bildung der Bundesstiftung Aufarbeitung, Jens Hüttmann, bei der Vorstellung des Spiels in Berlin. Mehr...

Meldung vom 18.09.2014

"Erinnern für die Zukunft - Was wurde erreicht?" / Diskussion zum Revolutionsjahr 1989

Im Herbst vor 25 Jahren brachten mutige DDR-Bürgerinnen und Bürger mit vielfältigen Protesten und Demonstrationen und mit Kerzen in der Hand das SED-Regime zu Fall. Unter dem Titel "Erinnern für die Zukunft – Was wurde erreicht?" diskutieren Bürgerrechtler und Protagonisten der Friedlichen Revolution am 25. September 2014 über Erfolge und Defizite seit 1989. Mehr...

Meldung vom 18.09.2014

Tätigkeitsbericht 2013 der Bundesstiftung Aufarbeitung ist erschienen

Mit ihrem 11. Tätigkeitsbericht dokumentiert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ihre vielfältigen Aktivitäten des Jahres 2013. Zum 60. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 konnte eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte gefördert werden, die sich mit dem Volksaufstand auseinandersetzten. Darüber hinaus hat die Stiftung eine große Zahl eigener Vorhaben realisiert, um die historische Bedeutung des Volksaufstandes im öffentlichen Bewusstsein zu stärken. Dazu gehörte insbesondere die Ausstellung „Wir wollen freie Menschen sein!“, die an Hunderten Orten in der gesamten Bundesrepublik und im Ausland gezeigt wurde. Den Aktivitäten zum 60. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 ist im Bericht ein eigenes Schwerpunktkapitel gewidmet. Mehr...

Meldung vom 17.09.2014

Konferenz über die Erinnerung an den Totalitarismus im heutigen Russland und Deutschland in der Gedenkstätte "Perm 36"

Mit großer Aufmerksamkeit hat die Bundesstiftung Aufarbeitung in den vergangenen Monaten die Nachrichten zum Umgang mit der einzigen Gulag-Gedenkstätte in der Russischen Föderation, dem Museum zur Geschichte der politischen Repression in Perm 36, verfolgt. Daher möchten wir an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und auf eine deutsch-russische Konferenz aufmerksam machen, die vom 1. bis 7. Dezember 2014 in "Perm 36" stattfinden wird und für die sich Interessenten bis zum 28. September 2014 anmelden können. Mehr...