Aktuelles

Meldung vom 16.01.2015

Mehr als Wurst und Käse: 25 Jahre wiedervereinigte Grüne Woche

Buchvorstellung mit Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und Rainer Eppelmann

Vor 25 Jahren strömten erstmals seit dem Mauerbau 1961 wieder Ostdeutsche in Scharen zur Internationale Grüne Woche in Berlin. Aus diesem Anlasse erinnern Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, der Vorstandvorsitzende der Bundesstiftung Aufarbeitung, Rainer Eppelmann, und weitere Zeitzeugen in der Gesprächsrunde „25 Jahre wiedervereinigte Grünen Woche“ am 20. Januar 2015, 14:15 Uhr, an die historische Bedeutung der Grünen Woche während der deutschen Teilung und nach deren Überwindung. Mehr...

Meldung vom 05.01.2015

Mannheimer Kommunismusforscher Hermann Weber im Alter von 86 Jahren verstorben

Bundesstiftung Aufarbeitung würdigt herausragende Historikerpersönlichkeit

Der Nestor der historischen Kommunismus- und DDR-Forschung, Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Weber, ist am 29. Dezember 2014 im Alter von 86 Jahren verstorben. „Seine Studien und Dokumentationen zur Geschichte des Kommunismus, der KPD sowie der DDR sind Standardwerke, die in Forschung und Lehre, vor allem aber auch in der historischen Bildungsarbeit Bestand behalten werden“, erklärt die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Dr. Anna Kaminsky in Berlin. Mehr...

Meldung vom 19.12.2014

129 neue Projekte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Jahr 2015

Bundesstiftung Aufarbeitung stellt zwei Millionen Euro Fördermittel für neue Projekte zur Verfügung

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wird 2015 bundesweit 129 Projekte mit rund zwei Millionen Euro in ihre Förderung aufnehmen. Einen Schwerpunkt bilden dabei Vorhaben zur Geschichte der Wiedervereinigung Deutschlands vor 25 Jahren. Mehr...

Meldung vom 12.12.2014

Kultusministerkonferenz stärkt die historisch-politische Bildung in Schulen

Bundesstiftung Aufarbeitung begrüßt die Beschlüsse und hofft auf Umsetzung in den Ländern

Mit den am 11. Dezember beschlossenen Empfehlungen zur Erinnerungskultur stärkt die Kultusministerkonferenz (KMK) die historisch-politische Bildung in der Schule. „Die Förderung der Erinnerungskultur in der schulischen Bildung bietet die Chance, dass Schülerinnen und Schüler sich stärker als bisher ihr eigenes Urteil über die Geschichte von Demokratie und Diktatur nach 1945 in Deutschland bilden können“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung, Anna Kaminsky. Mehr...

Meldung vom 10.12.2014

Diskussionsveranstaltung mit Bundespräsident Joachim Gauck in der Bundesstiftung Aufarbeitung

Ist den Opfern der kommunistischen Diktatur in der DDR durch den bundesdeutschen Rechtsstaat Gerechtigkeit widerfahren? Dieser Frage widmeten sich Bundespräsident Joachim Gauck und weitere prominente Gäste in der Podiumsdiskussion „Recht und Gerechtigkeit – Der Umgang mit dem SED-Unrecht im vereinten Deutschland“ am 10. Dezember 2014 in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin. Mehr...

Meldung vom 09.12.2014

Droht neuer Kalter Krieg? Heinrich August Winkler und Jörg Baberowski im Streitgespräch

Führt der Konflikt in und um die Ukraine zu einer immer bedrohlicheren Konfrontation zwischen Russland und dem Westen? Droht gar ein neuer Kalter Krieg? Ein Streitgespräch zwischen den Berliner Historikern Heinrich August Winkler und Jörg Baberowski wird am 15. Dezember der aktuellen Ukrainedebatte ein historisches Fundament verleihen. Mehr...

Meldung vom 05.12.2014

Bundesstiftung Aufarbeitung begrüßt 5. SED-Unrechtsbereinigungsgesetz

Zentrale Forderungen der Stiftung finden sich in Entschließung des Deutschen Bundestages wieder

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt die materiellen Verbesserungen, die das fünfte Unrechtsbereinigungsgesetz für die bisher anerkannten Opfer der kommunistischen Diktatur in SBZ und DDR bringt. Durch das am Donnerstag, 4. Dezember vom Deutschen Bundestag einstimmig beschlossene Gesetz werden die Zuwendungen und Renten für die politisch Verfolgten erhöht: Wer bisher wegen einer Haftzeit von mindestens 180 Tagen 250 Euro im Monat erhält, bekommt künftig bis zu 300 Euro. Die monatlichen Ausgleichsleistungen für politisch Verfolgte, die berufliche Nachteile erfahren mussten, steigen von 184 Euro auf bis zu 214 Euro; Betroffene, die eine gesetzliche Rente beziehen, erhalten statt bisher 123 Euro bis zu 153 Euro im Monat. Die Erhöhung muss nicht mehr beantragt werden, sondern wird von Amts wegen vorgenommen. Mehr...

Meldung vom 03.12.2014

Zeitenwende – Das Ende der kommunistischen Herrschaft in Rumänien und der DDR

Gemeinsame Podiumsdiskussion der Rumänischen Botschaft und der Bundesstiftung Aufarbeitung

Das Jahr 1989 brachte für ganz Europa eine Zeitenwende. Während die demokratischen Umbrüche in Deutschland und den meisten Ländern Mittel- und Osteuropas nahezu gewaltlos blieben, verlief die Revolution in Rumänien äußerst blutig. In einer gemeinsamen Podiumsdiskussion der Botschaft von Rumänien, des Rumänischen Kulturinstituts und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur werden am 9. Dezember die verschiedenen Situationen in Rumänien und der DDR verglichen. Mehr...

Meldung vom 02.12.2014

„Wo ist die Mauer heute, an der ich mir den Kopf blutig rennen kann?“

Premiere des Internetprojekts „Die Revolution und ihre Kinder – Ostdeutschland eine Generation später“

Ihre Eltern brachten die Mauer zum Einsturz, eine Diktatur zum Verschwinden: Die Kinder der Protagonisten der Friedlichen Revolution haben eine bewegte Familiengeschichte. Was ist davon nach 25 Jahren geblieben? Für den crossmedialen Netzessay „Die Revolution und ihre Kinder – Ostdeutschland eine Generation später“ hat sich die Kooperative Berlin auf eine dokumentarische Reise begeben und fünf Familien zwischen Neubrandenburg und Berlin, Erfurt und Leipzig portraitiert. Am 8. Dezember wird das von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderte Onlineprojekt erstmals öffentlich vorgestellt. Mehr...

Meldung vom 27.11.2014

Die Gegenwart der Vergangenheit: Vorstellung einer neuen Quellenedition zur Geschichte Russlands

Wohin steuert Russland? Diese Frage stellt sich angesichts der Ukraine-Krise und deren Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen mit neuer Dringlichkeit. Die Historiker Hans-Heinrich Nolte, Bernhard Schalhorn und Bernd Bonwetsch haben darauf keine abschließenden Antworten, doch die von ihnen editierten „Quellen zur Geschichte Russlands“ zeigen auf anschauliche Weise, woher Russland kommt. Der Stalinismusforscher Professor Jörg Baberowski (HU Berlin) stellt den Band am 2. Dezember in der Bundesstiftung Aufarbeitung vor und wird dabei einen Schwerpunkt auf das 20. Jahrhundert setzen. Anschließend diskutiert er mit den Herausgebern. Mehr...