Aktuelles

Meldung vom 26.11.2014

Erlebte Geschichte: Zeitzeugen berichten über DDR und deutsche Teilung

Bochumer Konferenz „Zeitzeugen in Schulen“ bringt Zeitzeugen, Lehrkräfte und Schüler zusammen

Jochen Stern wurde 1947 im Alter von 20 Jahren wegen angeblicher Spionage und antisowjetischer Propaganda verhaftet und zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. 1954 wurde er nach einer Amnestie in die Bundesrepublik entlassen. Der Schauspieler lebt heute in Bonn, bekannt wurde er durch seine Rollen in Theater, Fernsehen und Kino, etwa in „Good Bye Lenin“. Als Zeitzeuge spricht er heute vor Schulklassen über sein Leben. Mehr...

Meldung vom 25.11.2014

SED-Unrechtsbereinigungsgesetz: Geplante Novelle greift zu kurz

Geschäftsführerin Anna Kaminsky mahnt Verbesserungen an / Podiumsdiskussion zieht Zwischenbilanz der Rehabilitation und Entschädigung von Diktaturopfern

Die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Anna Kaminsky, hat in einer Stellungnahme zur Novelle des SED-Unrechtsbereinigungsgesetzes die geplante Anhebung der Opferrenten begrüßt und weitere Verbesserungen angemahnt: „Mit der Novellierung sollte die Chance ergriffen werden, bestehende Lücken in den Rehabilitierungsgesetzen zu schließen und eine grundlegende Verbesserung zur Unterstützung der Opfer des SED-Unrechtsregimes zu erreichen“, sagte Anna Kaminsky bei der Anhörung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages am 24. November. Mehr...

Meldung vom 24.11.2014

Öffentliche Filmpremiere: „Schauprozesse: Genossen vor Gericht“

Dokumentation zur 20-jährigen Ära der kommunistischen Schauprozesse

Die Ermordung des sowjetischen Funktionärs Kirow am 1. Dezember 1934 lieferte Stalin einen Vorwand für die Entfachung des „Großen Terrors“. 80 Jahre später präsentieren die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Produktionsfirma Zeitzeugen TV den Dokumentarfilm „Schauprozesse – Genossen vor Gericht“, der die stalinistischen Säuberungen in der Sowjetunion und ihren Satellitenstaaten bis in die 50er-Jahre nachzeichnet. Mehr...

Meldung vom 21.11.2014

Gewalt und ihre Einhegung im 20. Jahrhundert – öffentlicher Vortrag

In ihrem Vortrag „Das Jahrhundert der Gewalt und seine Einhegung“ beschreibt Professorin Gabriele Metzler (Humboldt-Universität zu Berlin) das 20. Jahrhundert als eine Ära der Gewalt, aber auch deren Einhegung. So löste der Erste Weltkrieg eine Welle der Gewalt aus, die weite Teile Europas weit über 1918 hinaus prägte. Erst nach 1945 gelang es, die Gewalt sukzessive einzuhegen. Krieg war in Europa kein Mittel der Politik mehr. Auch innerhalb der europäischen Gesellschaften wurde Gewalt zunehmend eingedämmt. Die Erfahrung des Kalten Krieges und der Dekolonisation spielte hierfür eine maßgebliche Rolle. Mehr...

Meldung vom 20.11.2014

Menschenrechtszentrum Cottbus erhält Hohenschönhausen-Preis 2014

Bundesstiftung Aufarbeitung hatte die Initiatoren der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus vorgeschlagen

Das Menschenrechtszentrum Cottbus erhält bei der Verleihung des Hohenschönhausen-Preises 2014 am 25. November einen Sonderpreis für seine Bemühungen, das größte Gefängnis der DDR für politische Gefangene zu einer Gedenkstätte zu machen. „Wir gratulieren dem Menschenrechtszentrum Cottbus und hoffen, dass der Preis einen Beitrag dazu leisten kann, die Finanzierung der Gedenkstätte im Zuchthaus Cottbus langfristig zu sichern“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung, Anna Kaminsky. Mehr...

Meldung vom 18.11.2014

Hoşgeldiniz kardeşlerimiz? Türkischdeutsche Perspektiven auf Mauerfall und deutsche Einheit

25 Jahre nach dem Mauerfall laden die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Zeitung ZAMAN in Verbindung mit dem Bundesverband der Unternehmervereinigungen e.V. am 25. November, 18 Uhr, zu einer Diskussion über die türkischdeutschen Perspektiven auf den Weg zur deutschen Einheit und die Entwicklung des vereinten Deutschlands ein. Mehr...

Meldung vom 11.11.2014

„Lebt nicht mit der Lüge“: Rainer Eppelmann und Wolfgang Berghofer im Gespräch

Das Leben des Pfarrers und Bürgerrechtlers Rainer Eppelmann und das Leben des SED-Mitglieds und FDJ-Funktionärs Wolfgang Berghofer hätte sich in der DDR vor 1989 kaum stärker unterscheiden können. Im Podiumsgespräch sprechen beide am 20. November über ihr Leben in der DDR, ihre Erfahrungen und Entscheidungsmöglichkeiten sowie über ihren persönlichen Dialog, durch den sie sich nach der Friedlichen Revolution kennen und schätzen gelernt haben. Mehr...

Meldung vom 06.11.2014

„Zeitenwende – Lebenswende“: Lesung und Gespräch mit Claudia Wenzel und Rüdiger Joswig

Die Schauspieler Claudia Wenzel und Rüdiger Joswig verbindet weit mehr als ihr Beruf und ihre Herkunft aus der DDR. Beide haben vor und nach der Friedlichen Revolution vor 25 Jahren erfolgreiche Karrieren gemacht, zudem sind beide seit 2003 miteinander verheiratet. Unter dem Titel „Zeitenwende – Lebenswende“ reflektieren Claudia Wenzel und Rüdiger Joswig am Mittwoch, 12. November, ihre Erfahrungen aus der DDR, aus der Umbruchszeit 1989/90 und im vereinigten Deutschland. Mehr...

Meldung vom 06.11.2014

Neue Publikationen zur Geschichte der DDR und der Friedlichen Revolution

Zum 25. Jahrestag der Friedlichen Revolution sind in der gemeinsamen Schriftenreihe der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen mehrere Publikationen erschienen. Mehr...

Meldung vom 03.11.2014

80 Prozent der Deutschen befürworten weitere Aufarbeitung der SED-Diktatur

Infratest-Umfrage der Bundesstiftung Aufarbeitung: Interesse an DDR-Geschichte bei den Jüngeren

Acht von zehn Deutschen sprechen sich dafür aus, dass die kommunistische Diktatur in der DDR weiter gründlich aufgearbeitet werden soll. Das ergab eine bundesweite, repräsentative Studie, die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bei Infratest Dimap beauftragt worden war. Unter den befragten 14- bis 29-jährigen gab eine deutliche Mehrheit (58 Prozent) an, dass sie gerne mehr über die Geschichte der DDR und der deutschen Teilung erfahren würden. Mehr...