Aktuelles

Meldung vom 31.10.2014

Vortrag: Jörg Baberowski über die Sowjetunion im Jahrhundert der Moderne

In seinem Vortrag „Die Sowjetunion im Jahrhundert der Moderne“ stellt der Historiker Jörg Baberowski, Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin, am 5. November das für die Sowjetunion prägende Spannungsfeld zwischen modernen Ansprüchen und vormodernen Praktiken in den Mittelpunkt. Mehr...

Meldung vom 30.10.2014

Zum 40. „Tag der politischen Gefangenen“ in der russischen Föderation

Vor 40 Jahren, am 30. Oktober 1974, begingen Gefangene des sowjetischen Gulag mit Hungerstreiks und anderen Protestaktionen erstmals den „Tag der politischen Gefangenen in der UdSSR“. Die Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert aus diesem Anlass an das Schicksal Hunderttausender politischer Gefangener in den Lagern der kommunistischen Regime. Mehr...

Meldung vom 28.10.2014

Opfer der SED-Diktatur: Wie ist die soziale und psychische Situation heute?

Podiumsdiskussion zur Lage ehemaliger Opfer politischer Verfolgung und aktuellen Hilfsangeboten

25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer fragen die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG), die Deutsche Gesellschaft e.V. und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in einer gemeinsamen Podiumsdiskussion nach der heutigen Situation der Opfer politischer Verfolgung. Wie gehen die Betroffenen mit ihrer Situation um, welche Hilfestellungen leisten professionelle Berater, sind die bestehenden Hilfsangebote angemessen und ausreichend? Mehr...

Meldung vom 27.10.2014

Filmpremiere: In „Die Familie“ sprechen Angehörige von Maueropfern

International preisgekrönte Dokumentation erstmals öffentlich in der Berliner Volksbühne

Mindestens 136 Menschen starben bei dem Versuch, über die Berliner Mauer in den Westen zu fliehen. Während die Täter kaum zur Rechenschaft gezogen wurden, leiden die Angehörigen der Opfer bis heute unter ihrem Verlust. Im Dokumentarfilm „Die Familie“ von Stefan Weinert, der am 2. November in der Berliner Volksbühne erstmals öffentlich gezeigt wird, erzählen Familienmitglieder von Opfern des Mauerregimes die Geschichten ihres Verlusts. Mehr...

Meldung vom 23.10.2014

SED-intern: Neue Studie blickt ins Machtzentrum der DDR-Staatspartei

Andreas Malychas Studie „Die SED in der Ära Honecker“ legt bislang kaum erforschte interne Konflikte und Debatten im Führungszirkel der DDR-Staatspartei offen. Der Potsdamer Zeithistoriker Christoph Kleßmann wird das Buch am 29. Oktober, 18 Uhr, in der Kronenstraße 5 in Berlin vorstellen. Anschließend diskutiert er mit dem Autor sowie Hermann Wentker, Leiter der Berliner Dependance des Instituts für Zeitgeschichte, über die Forschungsergebnisse. Mehr...

Meldung vom 20.10.2014

Podiumsgespräch: Die DDR-Schriftsteller in der Friedlichen Revolution

Christoph Hein, Joachim Walther und Elke Erb diskutieren über den Revolutionsherbst 1989

Die Schriftsteller Christoph Hein, Christa Wolf, Stefan Heym, Heiner Müller und mehr als 60 weitere Künstler und Wissenschaftler in der DDR riefen 1989 zu der Veranstaltung „Wider den Schlaf der Vernunft“ in der Ost-Berliner Erlöserkirche auf. Tausende kamen am 28. Oktober 1989 zu der mehrstündigen Versammlung zusammen, bei der das gewalttätige Vorgehen der DDR-Sicherheitskräfte während der Demonstrationen Anfang Oktober 1989 thematisiert und gesellschaftliche Veränderungen gefordert wurden. Es war das bis dahin sichtbarste Zeichen dafür, dass sich Kulturschaffende, Schriftsteller und Künstler im Herbst 1989 zunehmend in das politische Geschehen in der DDR einmischten. Mehr...

Meldung vom 17.10.2014

Litauen 75 Jahre nach dem Hitler-Stalin-Pakt. Erfahrungen totalitärer Herrschaft und ihre schwierige Aufarbeitung

Im Europäischen Jahr der Zeitgeschichte 2014 erinnern die Botschaft der Republik Litauen, das Nord-Ost-Institut der Universität Hamburg, die Konrad-Adenauer-Stiftung, das Deutsch-Litauische Forum e.V. und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gemeinsam an den vor 75 Jahren geschlossenen Hitler-Stalin-Pakt. Mit dem deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt wurde am 23. August 1939 Osteuropa zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und der kommunistischen Sowjetunion aufgeteilt. Nicht zuletzt für die baltischen Staaten folgten Jahrzehnte nationaler Unfreiheit und Diktatur. Mehr...

Meldung vom 15.10.2014

Erfolgsausstellung zum Erinnerungsjahr 2014 im Bayerischen Landtag

Landtagspräsidentin Barbara Stamm eröffnet „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme“

Die Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme. Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert“ wird am 21. Oktober, 12:30 Uhr im Bayerischen Landtag eröffnet. Die Ausstellung des Münchener Instituts für Zeitgeschichte, des Deutschlandradio Kultur und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wird 2014 bundesweit in mehr als 2.000 Exemplaren sowie international in über zehn Sprachfassungen gezeigt. Allein 120 Mal ist die Ausstellung „Diktatur und Demokratie“ bislang von bayerischen Kommunen, Schulen und Bildungseinrichtungen bestellt worden. 100 Jahre nach Ausbruch des 1. Weltkriegs, 75 Jahre nach Beginn des von Deutschland entfesselten 2. Weltkriegs und 25 Jahre nach den friedlichen Revolutionen erzählt die Ausstellung auf 26 Tafeln Europas dramatische Geschichte zwischen Demokratie und Diktatur. Mehr...

Meldung vom 09.10.2014

Das 20. Jahrhundert vermessen: Vortragsreihe zur europäischen Geschichte

Elf Veranstaltungen nehmen das „Jahrhundert der Extreme“ aus verschiedenen Perspektiven in den Blick

Zum Ende des europäischen Jahres der Zeitgeschichte 2014 nimmt eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Humboldt-Universität zu Berlin das 20. Jahrhundert insgesamt in den Blick. Auftakt der Reihe „Das Jahrhundert vermessen“ ist der gleichnamige programmatische Vortrag des Zeithistorikers Professor Martin Sabrow, Lehrstuhl Neueste und Zeitgeschichte der HU Berlin, am 15. Oktober, 18:15 Uhr. Mehr...

Meldung vom 08.10.2014

9. Oktober 1989 in Leipzig: 43 Prozent kennen den „Tag der Entscheidung“

Bundesweite Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag der Bundesstiftung Aufarbeitung

Nur 43 Prozent der Deutschen kennen den 9. Oktober 1989 als Datum der bis dahin größten Montagsdemonstration gegen das SED-Regime in Leipzig. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. „Die Demonstration am 9. Oktober 1989 in Leipzig machte klar, dass die Staatsführung der DDR die Friedliche Revolution nicht mehr aufhalten konnte“, sagte der stellvertretende Geschäftsführer der Bundesstiftung Aufarbeitung, Robert Grünbaum. „Dieses wichtige Ereignis der jüngsten deutschen Geschichte sollte insbesondere bei Schülerinnen und Schülern besser bekannt sein. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die deutsche Nachkriegsgeschichte und die Geschichte der Diktatur in der DDR stärker im Unterricht berücksichtigt werden“, sagte Robert Grünbaum. Mehr...