Aktuelles

Meldung vom 20.11.2014

Menschenrechtszentrum Cottbus erhält Hohenschönhausen-Preis 2014

Bundesstiftung Aufarbeitung hatte die Initiatoren der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus vorgeschlagen

Das Menschenrechtszentrum Cottbus erhält bei der Verleihung des Hohenschönhausen-Preises 2014 am 25. November einen Sonderpreis für seine Bemühungen, das größte Gefängnis der DDR für politische Gefangene zu einer Gedenkstätte zu machen. „Wir gratulieren dem Menschenrechtszentrum Cottbus und hoffen, dass der Preis einen Beitrag dazu leisten kann, die Finanzierung der Gedenkstätte im Zuchthaus Cottbus langfristig zu sichern“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung, Anna Kaminsky. Mehr...

Meldung vom 18.11.2014

Hoşgeldiniz kardeşlerimiz? Türkischdeutsche Perspektiven auf Mauerfall und deutsche Einheit

25 Jahre nach dem Mauerfall laden die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Zeitung ZAMAN in Verbindung mit dem Bundesverband der Unternehmervereinigungen e.V. am 25. November, 18 Uhr, zu einer Diskussion über die türkischdeutschen Perspektiven auf den Weg zur deutschen Einheit und die Entwicklung des vereinten Deutschlands ein. Mehr...

Meldung vom 11.11.2014

„Lebt nicht mit der Lüge“: Rainer Eppelmann und Wolfgang Berghofer im Gespräch

Das Leben des Pfarrers und Bürgerrechtlers Rainer Eppelmann und das Leben des SED-Mitglieds und FDJ-Funktionärs Wolfgang Berghofer hätte sich in der DDR vor 1989 kaum stärker unterscheiden können. Im Podiumsgespräch sprechen beide am 20. November über ihr Leben in der DDR, ihre Erfahrungen und Entscheidungsmöglichkeiten sowie über ihren persönlichen Dialog, durch den sie sich nach der Friedlichen Revolution kennen und schätzen gelernt haben. Mehr...

Meldung vom 06.11.2014

„Zeitenwende – Lebenswende“: Lesung und Gespräch mit Claudia Wenzel und Rüdiger Joswig

Die Schauspieler Claudia Wenzel und Rüdiger Joswig verbindet weit mehr als ihr Beruf und ihre Herkunft aus der DDR. Beide haben vor und nach der Friedlichen Revolution vor 25 Jahren erfolgreiche Karrieren gemacht, zudem sind beide seit 2003 miteinander verheiratet. Unter dem Titel „Zeitenwende – Lebenswende“ reflektieren Claudia Wenzel und Rüdiger Joswig am Mittwoch, 12. November, ihre Erfahrungen aus der DDR, aus der Umbruchszeit 1989/90 und im vereinigten Deutschland. Mehr...

Meldung vom 06.11.2014

Neue Publikationen zur Geschichte der DDR und der Friedlichen Revolution

Zum 25. Jahrestag der Friedlichen Revolution sind in der gemeinsamen Schriftenreihe der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen mehrere Publikationen erschienen. Mehr...

Meldung vom 03.11.2014

80 Prozent der Deutschen befürworten weitere Aufarbeitung der SED-Diktatur

Infratest-Umfrage der Bundesstiftung Aufarbeitung: Interesse an DDR-Geschichte bei den Jüngeren

Acht von zehn Deutschen sprechen sich dafür aus, dass die kommunistische Diktatur in der DDR weiter gründlich aufgearbeitet werden soll. Das ergab eine bundesweite, repräsentative Studie, die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bei Infratest Dimap beauftragt worden war. Unter den befragten 14- bis 29-jährigen gab eine deutliche Mehrheit (58 Prozent) an, dass sie gerne mehr über die Geschichte der DDR und der deutschen Teilung erfahren würden. Mehr...

Meldung vom 31.10.2014

Vortrag: Jörg Baberowski über die Sowjetunion im Jahrhundert der Moderne

In seinem Vortrag „Die Sowjetunion im Jahrhundert der Moderne“ stellt der Historiker Jörg Baberowski, Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin, am 5. November das für die Sowjetunion prägende Spannungsfeld zwischen modernen Ansprüchen und vormodernen Praktiken in den Mittelpunkt. Mehr...

Meldung vom 30.10.2014

Zum 40. „Tag der politischen Gefangenen“ in der russischen Föderation

Vor 40 Jahren, am 30. Oktober 1974, begingen Gefangene des sowjetischen Gulag mit Hungerstreiks und anderen Protestaktionen erstmals den „Tag der politischen Gefangenen in der UdSSR“. Die Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert aus diesem Anlass an das Schicksal Hunderttausender politischer Gefangener in den Lagern der kommunistischen Regime. Mehr...

Meldung vom 28.10.2014

Opfer der SED-Diktatur: Wie ist die soziale und psychische Situation heute?

Podiumsdiskussion zur Lage ehemaliger Opfer politischer Verfolgung und aktuellen Hilfsangeboten

25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer fragen die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG), die Deutsche Gesellschaft e.V. und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in einer gemeinsamen Podiumsdiskussion nach der heutigen Situation der Opfer politischer Verfolgung. Wie gehen die Betroffenen mit ihrer Situation um, welche Hilfestellungen leisten professionelle Berater, sind die bestehenden Hilfsangebote angemessen und ausreichend? Mehr...

Meldung vom 27.10.2014

Filmpremiere: In „Die Familie“ sprechen Angehörige von Maueropfern

International preisgekrönte Dokumentation erstmals öffentlich in der Berliner Volksbühne

Mindestens 136 Menschen starben bei dem Versuch, über die Berliner Mauer in den Westen zu fliehen. Während die Täter kaum zur Rechenschaft gezogen wurden, leiden die Angehörigen der Opfer bis heute unter ihrem Verlust. Im Dokumentarfilm „Die Familie“ von Stefan Weinert, der am 2. November in der Berliner Volksbühne erstmals öffentlich gezeigt wird, erzählen Familienmitglieder von Opfern des Mauerregimes die Geschichten ihres Verlusts. Mehr...