Aktuelles

Meldung vom 15.10.2013

Getrennt, aber einig? Die Friedensbewegung der 80er-Jahre in Ost und West

Diskussion mit Otto Schily und weiteren profilierten Zeitzeugen und Wissenschaftlern

Mit der Veranstaltung „Pershing II und SS-20. Die Friedensbewegung in Ost und West und die Konfrontation der Blöcke im Kalten Krieg“ nehmen die Deutsche Gesellschaft e.V., der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in ihrer Reihe „2x Deutschland“ am 22. Oktober die gesamtdeutsche Dimension der Friedensbewegung der 1980er-Jahre in den Blick. Mehr...

Meldung vom 10.10.2013

Vielen Museen in Ostdeutschland fehlt Zugang zum Nationalsozialismus

Konferenz beleuchtet Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit NS-Zeit für regionale Museen

Sind ostdeutsche Stadt- und Regionalmuseen heute „entnazifizierte Zonen“? Vom 17. bis 19. Oktober setzt sich die Herbsttagung des Brandenburgischen Museumsverbandes in Potsdam mit der Frage auseinander, warum die Zeit des Nationalsozialismus in den Museen der östlichen Bundesländer häufig nur als Randthema behandelt wird und wie die Situation konkret verbessert werden kann. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Museumsverband des Landes Brandenburg e.V., dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte, der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Zentrum für Zeithistorische Forschung und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur organisiert. Mehr...

Meldung vom 09.10.2013

Erinnerungsjahr 2014: Studie "Geschichtsbilder in Deutschland" erschienen

2014 jähren sich der Beginn des 1. Weltkriegs zum 100., der Ausbruch des 2. Weltkriegs zum 75. und die friedlichen Revolutionen von 1989 zum 25. Mal. Die EU-Osterweiterung wird 10 Jahre zurückliegen. Wie werden diese zentralen Ereignisse der jüngeren deutschen und europäischen Geschichte heute wahrgenommen, reflektiert und interpretiert? Die Studie "Geschichtsbilder in Deutschland" gibt Antwort darauf. Mehr...

Meldung vom 30.09.2013

Vor 50 Jahren: Beginn des Häftlingsfreikaufs zwischen der Bundesrepublik und der DDR

Im September und Oktober 1963 öffneten sich in Zuchthäusern der DDR die Zellentüren für acht Häftlinge, die dort aus politischen Gründen Haftstrafen verbüßen mussten. Sie waren frei und konnten in ihre Heimatorte zurückkehren. Was die Häftlinge damals nicht wussten: Ihre Freiheit war durch die Bundesrepublik Deutschland erkauft worden. Die Bundesstiftung Aufarbeitung nimmt den 50. Jahrestag des beginnenden Freikaufgeschäftes zum Anlass, um an dieses durchaus umstrittene Kapitel deutsch-deutscher Geschichte zu erinnern. Mehr...

Meldung vom 30.09.2013

Konferenz der internationalen Diktaturaufarbeitung erstmals in Deutschland

Mehr als 150 internationale Teilnehmer beim Symposium zur europäischen Erinnerung erwartet

Zum 2. Internationalen Symposium Europäischer Aufarbeitungsinstitutionen vom 10. bis 12. Oktober in Berlin erwartet die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mehr als 150 internationale Teilnehmer. Mehr...

Meldung vom 25.09.2013

Bundesstiftung Aufarbeitung zum Tag der Deutschen Einheit 2013

Mit Blick auf den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober mahnt die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung eine verstärkte Auseinandersetzung mit bislang verdrängten oder weithin unbekannten Aspekten der geteilten deutschen Geschichte nach 1945 und der innerdeutschen Beziehungen an. Mehr...

Meldung vom 18.09.2013

Buchpräsentation: Gulag-Kinder. Die vergessenen Opfer

Bundesstiftung Aufarbeitung stellt aktuelle Studie des Historikers Meinhard Stark zum Thema vor

Mit seiner Studie „Gulag-Kinder“ lenkt der Berliner Historiker Meinhard Stark die Aufmerksamkeit auf „die vergessenen Opfer“ des sowjetischen Terrors. Seine Forschungsergebnisse werden am 24. September gemeinsam vom Berliner Metropol-Verlag und der Bundesstiftung Aufarbeitung öffentlich vorgestellt. Mehr...

Meldung vom 13.09.2013

Zum Tod von Erich Loest

Mit dem Schriftsteller Erich Loest ist nicht nur ein bedeutender Chronist der SED-Diktatur und ihrer Überwindung aus dem Leben geschieden, sondern auch eine Person der Zeitgeschichte, die der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur über viele Jahre auf besondere Weise verbunden war. Mehr...

Meldung vom 10.09.2013

Podiumsdiskussion: Kultur – Waffe im Klassenkampf oder Bindeglied im geteilten Deutschland?

Neue Veranstaltung der Reihe „2x Deutschland“ zu den innerdeutschen Kulturbeziehungen

Die kulturpolitischen Beziehungen zwischen Bundesrepublik und DDR thematisiert am 17. September die aktuelle Podiumsdiskussion aus der Reihe „2x Deutschland“, die gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft e.V., dem Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit Unterstützung des Bundesinnenministeriums organisiert wird. Mehr...

Meldung vom 05.09.2013

Buchpräsentation: "Im roten Eis". Ein Schicksal zwischen Berlin, Moskau und Tel Aviv

Sonja Friedmann-Wolfs Autobiografie verdeutlicht die Gewalt des stalinistischen Terrors

Gemeinsam mit dem Aufbau Verlag präsentiert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am Dienstag, 10. September die Lebenserinnerungen von Sonja Friedmann-Wolf. Als Kind jüdischer Emigranten kam Friedmann-Wolf 1934 in die Sowjetunion und wurde nur wenige Jahre später in die Verbannung nach Kasachstan geschickt. Nach mehr als fünf Jahrzehnten erscheint der Band „Im roten Eis – Schicksalswege meiner Familie 1933-1958“ 2013 erstmals im Aufbau Verlag. Zwei Texte der Historiker Ingo Way und Reinhard Müller ordnen dieses außergewöhnliche Zeitdokument historisch ein. Mehr...