Aktuelles

Meldung vom 03.01.2018

Mehr als 230.000 Fotografien von Harald Hauswald werden digital erhalten

Bundesstiftung Aufarbeitung finanziert die Sicherung des einzigartigen Bestands mit 200.000 Euro

Mehr als 230.000 Aufnahmen des bekannten DDR-Fotografen Harald Hauswald wird der Ostkreuz-Verein für Fotografie bis 2019 konservatorisch sichern und digitalisieren. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beteiligt sich mit 200.000 Euro an dem gemeinsamen Vorhaben, durch das eine große Zahl bisher unveröffentlichter Bilder aus der DDR und der Umbruchsphase bis zur deutschen Einheit langfristig erhalten und öffentlich zur Verfügung gestellt werden können. Mehr...

Meldung vom 21.12.2017

Bundesstiftung Aufarbeitung fördert 2018 bundesweit 159 Projekte

2,65 Mio. Euro fließen in die Auseinandersetzung mit den kommunistischen Diktaturen

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützt im Jahr 2018 bundesweit 159 Projekte zur Diktaturaufarbeitung mit rund 2,65 Millionen Euro. Dazu zählen Archivprojekte, Dokumentarfilme, Publikationen, Ausstellungen sowie Tagungen und Bildungsmaterialien. Die Arbeit der Verbände der Opfer der SED-Diktatur wird mit 219.000 Euro gefördert. Für die Unterstützung der Beratung von Opfern wendet die Stiftung 83.000 Euro im Rahmen der Beratungsoffensive auf. Mehr...

Meldung vom 19.12.2017

Ein Leben für Aufarbeitung und Menschenrechte: Zum Tode von Arsenij Roginskij

Der russische Historiker Arsenij Roginskij ist am 18. Dezember im Alter von 72 Jahren in Israel gestorben. Als Mitgründer und langjähriger Leiter der russischen Menschenrechtsorganisation MEMORIAL war er einer der führenden Köpfe im Kampf um die Menschenrechte und für die Aufarbeitung der kommunistischen Verbrechen in der Sowjetunion. Mehr...

Meldung vom 15.12.2017

Neu in der Veranstaltungsnachlese: Kommunismus in Westdeutschland

Zu jeder ihrer Veranstaltungen stellt die Bundesstiftung Aufarbeitung eine Veranstaltungsnachlese mit Fotos, Audiomitschnitt und einem detaillierten Bericht bereit. Mehr...

Meldung vom 14.12.2017

Seit einem Jahr in Haft: Unterstützer rufen Juri-Dmitrijew-Tag aus

Am 13. Dezember 2016 wurde der russische Historiker Juri Dmitrijew, Leiter der Menschenrechtsorganisation “Memorial” im nordwestrussischen Petrosawodsk, unter bislang unbewiesenen Anschuldigungen festgenommen und sitzt bis heute in Haft. Freunde und Unterstützer Dmitrijews haben deshalb in Russland den Jahrestag seiner Inhaftierung zum Juri-Dmitrijew-Tag erklärt, um auf die fragwürdigen Hintergründe seiner Inhaftierung aufmerksam zu machen. Mehr...

Meldung vom 12.12.2017

Bundesstiftung Aufarbeitung begrüßt Bundesratsinitiative zur Entfristung der Rehabilitierung von DDR-Unrecht

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt die gemeinsame Initiative der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, das bisher auf den 31. Dezember 2019 festgelegte Fristende für Anträge zur Rehabilitierung nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen aufzuheben. „Viele Betroffene von politischer Haft und Verfolgung haben die gesetzlichen Möglichkeiten noch nicht in Anspruch nehmen können. Nicht wenige Opfer haben Traumata davongetragen und brauchen mehr Zeit für die persönliche Auseinandersetzung“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

Meldung vom 08.12.2017

Internationaler Tag der Menschenrechte: Eröffnung einer Ausstellung zum Thema Haftzwangsarbeit 1939 - 1989 im Menschenrechtszentrum Cottbus

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2017 wird die neue Dauerausstellung „Haft – Zwang – Arbeit im Zuchthaus Cottbus 1933 – 1989“ im Menschenrechtszentrum Cottbus eröffnet. Die von der Bundesstiftung Aufarbeitung geförderte Schau macht in der Gedenkstätte am ehemaligen Haftort auf das Schicksal politischer Gefangener aufmerksam, die im Nationalsozialismus und in der kommunistischen Diktatur in der DDR während der Haft Zwangsarbeit leisten mussten. Mehr...

Meldung vom 30.11.2017

100 Jahre Oktoberrevolution: Vortrag des Historikers Nicolas Werth am 07.12.

Co-Autor des „Schwarzbuch des Kommunismus“ spricht über zeithistorische Kontroversen

Zum Abschluss des Themenjahres „Der Kommunismus. Utopie und Wirklichkeit“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur spricht der französische Historiker Nicolas Werth am 7. Dezember über die geschichtspolitischen Debatten und Kontroversen, die die Geschichte des Kommunismus seit der Oktoberrevolution bis heute begleiten. Mehr...

Meldung vom 23.11.2017

Preview am 30.11.: Sabine Michels „Montags in Dresden“ erstmals in Berlin zu sehen

Die Dokumentation „Montags in Dresden“ ist in einer öffentlichen Preview am 30. November erstmals in Berlin zu sehen. Ein Jahr lang hat die Filmemacherin Sabine Michel drei Pegida-Aktivisten in Dresden begleitet. Das Ziel der Grimme-Preisträgerin war kein Film über die Bewegung der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, die sich bei ihren montäglichen Demonstrationen den Ruf „Wir sind das Volk“ der Friedlichen Revolution angeeignet haben. Michel erforscht vielmehr die persönlichen Hintergründe, die zu dem patriotisch-nationalistischen Aufbegehren führen. Mehr...

Meldung vom 20.11.2017

Jetzt neu: Englischsprachige Angebote auf zeitzeugenbuero.de

Auf dem Portal zeitzeugenbuero.de hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur einen englischsprachigen Bereich veröffentlicht. Dort lassen sich alle Zeitzeuginnen und Zeitzeugen recherchieren, die auf Englisch über ihre Erfahrungen in der DDR, mit Flucht und Ausreise oder dem Prozess der deutschen Einheit berichten können. Mehr...