Aktuelles

Meldung vom 19.03.2014

Denkmal für Opfer des Kommunismus: Wie viel Geschichte verträgt Berlin?

Podiumsdiskussion und Präsentation von Konzepten für ein zentrales Mahnmal

Durch die Errichtung eines zentralen Mahnmals für die Opfer des Kommunismus in Deutschland zwischen 1945 und 1989 kann in Berlin ein Ort entstehen, der die Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft in unserer Gesellschaft dauerhaft wach hält. Wie soll das Denkmal für die Opfer des Kommunismus aussehen, wo sollte es stehen? Wie kann sich ein Mahnmal in die bereits vorhandenen Erinnerungsorte im Zentrum Berlins einreihen? Diese Fragen werden am 26. März in der Podiumsdiskussion „Wie viel Geschichte (v)erträgt Berlin?“ erörtert. Mehr...

Meldung vom 17.03.2014

didacta 2014: DDR-Geschichte auch für Schulen in Baden-Württemberg

Bundesstiftung Aufarbeitung wirbt auf der Bildungsmesse für die Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur im Unterricht

Die Geschichte von DDR und deutscher Teilung sollte stärker als bisher aus gesamtdeutscher Perspektive betrachtet werden. Wie dieses Ziel im Schulunterricht umgesetzt werden kann, zeigt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur auf Europas größter Bildungsmesse didacta vom 25. bis 29. März in Stuttgart. Mehr...

Meldung vom 14.03.2014

Bundesstiftung Aufarbeitung begrüßt Empfehlungen der Enquete-Kommission Brandenburg

Geschäftsführerin Anna Kaminsky mahnt konsequente Umsetzung an

Die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky hat zentrale Empfehlungen des Abschlussberichts der Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Geschichte und Bewältigung von Folgen der SED-Diktatur und des Übergangs in einen demokratischen Rechtsstaat im Land Brandenburg“ begrüßt. „Die Enquete-Kommission hat in ihren Handlungsempfehlungen wichtige Themen benannt und Vorschläge entwickelt, etwa zur Verbesserung der Situation der Opfer der SED-Diktatur und der Gedenkstättenförderung im Land. Der Bericht macht aber auch deutlich, dass 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution noch erhebliche Defizite bei der Aufarbeitung der SED-Diktatur bestehen“, sagte Anna Kaminsky. Der Abschlussbericht wird am Freitag, 14. März offiziell dem Präsidenten des brandenburgischen Landtags, Gunter Fritsch, übergeben. Mehr...

Meldung vom 12.03.2014

Zeitzeugen für Forschungsprojekt "Klinische Arzneimittelforschung" gesucht

Über Jahre fanden in der DDR Arzneimittelstudien im Auftrag westlicher Pharmaunternehmen statt. Die Berliner Charité hat im Juni 2013 ein Forschungsprojekt gestartet, das die Durchführung, Auswertung und Verwendung der Studien klären soll. In diesem Zusammenhang werden Zeitzeugen gesucht, die über die Arzneimittelstudien oder die Aufklärung und Einwilligung der Probanden berichten können. Mehr...

Meldung vom 11.03.2014

Buchpräsentation: Bertolt Brecht und die DDR

Der Brecht-Kenner Werner Hecht stellt neues Buch erstmals vor

Am 17. März hat das Buch „Die Mühen der Ebenen. Brecht und die DDR“ in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Premiere. Autor ist der 88jährige Theater- und Literaturwissenschaftler Werner Hecht, von 1959 bis 1974 Mitarbeiter des Berliner Ensembles, von 1976 bis 1991 Leiter des DDR-Brecht-Zentrums und einer der maßgeblichen Herausgeber der Werke Brechts. Mehr...

Meldung vom 04.03.2014

"Widerstehen" – Neue Publikation über Pfarrer Christoph Wonneberger erschienen

Am 5. März 2014 feiert der evangelische Pfarrer und Bürgerrechtler Christoph Wonneberger, einer der wichtigsten Wegbereiter der Friedlichen Revolution in der DDR, seinen 70. Geburtstag. Der Historiker Andreas Peter Pausch hat sich intensiv mit Christoph Wonnebergers Leben und Wirken auseinandergesetzt. Daraus hervorgegangen ist der biografische Band "Widerstehen. Pfarrer Christoph Wonneberger", der von Uwe Schwabe im Auftrag des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V. herausgegeben und mit Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert wurde. Mehr...

Meldung vom 27.02.2014

Internationaler Frauentag 2014: Frauenrechte sind Menschenrechte

Diskussion zur Umsetzung der Frauenrechte im geteilten Deutschland und heute

Zum Internationalen Frauentag der Vereinten Nationen 2014 richtet die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 6. März eine Diskussion unter dem Titel „Frauenrechte sind Menschenrechte“ aus. Inwieweit spielten Frauenrechte vor 1989/90 in Mittelosteuropa und der DDR eine Rolle? Wie weit sind die Rechte der Frauen bis heute weltweit realisiert worden? Über diese und weitere Fragen diskutiert ein prominent besetztes Podium mit der Generalsekretärin von Amnesty International Selmin Ҫalişkan, der Frauen- und Friedensaktivistin in der DDR Almut Ilsen, dem ehemaligen Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung Markus Löning, der Theologin Kathrin Oxen, sowie Irina Scherbakova von der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial. Mehr...

Meldung vom 24.02.2014

Zeitzeugengespräch: »Ich habe immer gewusst, dass ich am Leben bleibe!«

Zeitzeugengespräch mit Valentīna Freimane und Rosa von Praunheim

Die lettisch-jüdische Film- und Theaterwissenschaftlerin Valentīna Freimane spricht am 27. Februar mit dem Regisseur Rosa von Praunheim über ihr Leben in zwei Diktaturen. Auf Einladung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur berichtet die 92-jährige Freimane über ihr Schicksal während des Nationalsozialismus und die Zeit der kommunistischen Diktatur in Lettland. Mehr...

Meldung vom 20.02.2014

Neue Themenseite zur Friedlichen Revolution und Deutschen Einheit

Im "Europäischen Jahr der Zeitgeschichte" hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur einen Themenschwerpunkt auf der Webseite eingerichtet, in dessen Mittelpunkt die Friedliche Revolution und die Überwindung der Deutschen Teilung stehen. Die Themenseite finden Sie unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/friedlicherevolution Mehr...

Meldung vom 18.02.2014

Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung erscheint in neuem Verlag

Mit Wechsel zum Berliner Metropol Verlag werden neue Leserkreise angesprochen

Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung erscheint am 24. Februar erstmals im Berliner Metropol Verlag. Mit dem Verlagswechsel vom Aufbau Verlag sinkt der Buchhandelspreis des Jahrbuchs auf 29 Euro. „Mit der neuen Preisgestaltung wollen wir zeithistorisch interessierte Leserinnen und Leser außerhalb der Wissenschaft erreichen“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...