Aktuelles

Meldung vom 26.10.2012

Smartphone-App führt zu den Orten der DDR-Diktatur in Berlin

Mehrsprachige Anwendung ermöglicht eigene Touren durch die ehemalige „Hauptstadt der DDR“

Wo stand die Berliner Mauer? Wo hatte Erich Honecker seinen Amtssitz? Fragen nach den Überresten der SED-Herrschaft stellen sich im heutigen Berlin nicht nur zahlreiche Touristen, sondern auch Berliner, die die Teilung der Stadt nicht mehr selbst erleben mussten. Antworten liefert die neue Smartphone-App „Orte der DDR-Diktatur in Berlin“, die von der Bundesstiftung Aufarbeitung, dem Stadtwandel Verlag und der Kölner Agentur Pausanio Production entwickelt wurde. Pünktlich zum Jahrestag des Mauerfalls am 9. November wird sie in deutscher und englischer Sprache herauskommen. Mehr...

Meldung vom 25.10.2012

Podiumsdiskussion am 1.11.: 20 Jahre Unrechtsbereinigungsgesetz

Bilanz zur Wiedergutmachung und Rehabilitierung des staatlichen DDR-Unrechts

Zum 20. Jahrestag des Inkrafttretens des ersten Gesetzes zur Bereinigung von SED-Unrecht zieht die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in einer Podiumsveranstaltung am 1. November Bilanz. Haben die Rehabilitierungsgesetze die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt? Konnten sie einen substanziellen Beitrag dazu leisten, die Situation der Opfer der SED-Diktatur zu verbessern? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion. Mehr...

Meldung vom 24.10.2012

Konferenz zur SED-Herrschaft: „Schöner Schein und Wirklichkeit“

Neueste Forschungen zum Verhältnis von Repression, Anpassung und Widerstand in der DDR

Die dreitägige Konferenz „Schöner Schein und Wirklichkeit“ beschäftigt sich vom 31. Oktober bis 2. November 2012 mit der Frage, wie und in welcher Form offene und verdeckte Einschüchterung, Willkür und Repression den Alltag in der DDR bestimmten. Sie wird gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft e.V., dem Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ausgerichtet. Mehr...

Meldung vom 18.10.2012

Bilanz: Fünf Jahre Rente für Opfer der SED-Diktatur

Seit dem 13. Juni 2007 ist der Rentenanspruch für Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR per Gesetz geregelt.

Eine Bilanz zu den bisher tatsächlich geleisteten Rentenzahlungen veröffentlichte die Zeitschrift "Der Stacheldraht" in ihrer Ausgabe Nr.7/2012. Mehr...

Meldung vom 16.10.2012

Bulgarien: Anna Kaminsky empfiehlt eigene Stiftung zur Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur

Auseinandersetzung mit der kommunistischen Vergangenheit steht in Bulgarien erst am Anfang

Die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky hat die Gründung einer Stiftung zur Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Bulgarien empfohlen. Mehr...

Meldung vom 11.10.2012

„Verbotene Wahrheiten“ aus der jüngsten Geschichte Bulgariens

Förderprojekt der Bundesstiftung Aufarbeitung: Wanderausstellung wird in Sofia eröffnet

Als ein Beitrag zur internationalen Aufarbeitung der kommunistischen Diktaturen wird am Freitag, 12. Oktober, in Sofia die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderte Ausstellung „Bulgarien 1944 – 1989, Verbotene Wahrheit“ eröffnet. Mehr...

Meldung vom 10.10.2012

Deutsch-deutsche Doppelpässe der alten Dame: Hertha BSC im Kalten Krieg

Podiumsdiskussion zur politischen Bedeutung einer grenzüberschreitenden Fußballbegeisterung

„Hertha und Union – eine Nation“ lautete die Aufschrift auf den Schals von Fußballfans der beiden Berliner Vereine in der Zeit der deutschen Teilung. Besonders in der Mauerstadt Berlin bedeutete Fußball mehr als Taktik, Tricks und Tore, das macht die Geschichte des West-Berliner Vereins Hertha BSC im Kalten Krieg deutlich. Hieran erinnern die Bundesstiftung Aufarbeitung, das Zentrum deutsche Sportgeschichte, das Sportmuseum Berlin, Hertha BSC sowie der Berliner Fußballverband in einer gemeinsamen Veranstaltung. Mehr...

Meldung vom 05.10.2012

„Gekaufte Freiheit“: Veranstaltung zum deutsch-deutschen Häftlingshandel

26 Jahre lang „verkaufte“ die DDR politische Häftlinge gegen Devisen in den Westen

Die Podiumsveranstaltung „Gekaufte Freiheit“ geht am 9. Oktober einem besonders geheimnisumwitterten Kapitel deutsch-deutscher Geschichte nach: Zwischen 1963 und 1989 kaufte die Bundesregierung mehr als 33.000 politische Häftlinge aus den Gefängnissen der DDR frei, rund 3,5 Milliarden D-Mark flossen in die Devisenkasse des SED-Staates. Mehr...

Meldung vom 28.09.2012

Ausstellungseröffnung am 3.10.: Comic-Ausstellung zum Tunnel 57

Comic-Plakate im U-Bahnhof Bernauer Straße erinnern an die Tunnelflucht von 57 Menschen


Am Mittwoch, 3. Oktober wird die Comicausstellung „Geschichte im Untergrund“ im U-Bahnhof Bernauer Straße eröffnet. Die Ausstellung zeigt auf großformatigen Plakatwänden die Geschichte des „Tunnel 57“, durch den im Oktober 1964 57 Menschen aus der DDR nach West-Berlin fliehen konnten. Die Ausstellung wurde von Susanne Buddenberg und Thomas Henseler mit Förderung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur realisiert, die Ausstellungs-eröffnung organisiert die Gedenkstätte Berliner Mauer. Mehr...

Meldung vom 25.09.2012

UOKG-Kongress am 6.10.: Schauprozesse als Mittel kommunistischer Herrschaft

Vor 60 Jahren wurden in der Tschechoslowakei im sogenannten Slánský-Prozess elf Menschen wegen der „Bildung eines staatsfeindlichen Verschwörungszentrums“ zum Tode verurteilt. Die politischen Schauprozesse in den kommunistischen Diktaturen sind deshalb Thema des Kongresses der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG). Mehr...