Aktuelles

Meldung vom 01.02.2018

„Memorial“-Leiter Juri Dmitrijew nach 13 Monaten Haft frei

Der Historiker und Leiter der Menschenrechtsorganisation Memorial im nordwestrussischen Petrosawodsk, Juri Dmitrijew, ist nach 13 Monaten in Haft frei. Dmitrijew war unter fragwürdigen Umständen inhaftiert worden, sein Fall hatte breite öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Dutzende russische Politiker und Künstler setzten sich in Protestvideos für Dmitrijew und seine Arbeit ein. Mehr...

Meldung vom 29.01.2018

Weiterbildungsangebote 2018 jetzt online

Auch im Jahr 2018 veranstaltet die Bundesstiftung Aufarbeitung Weiterbildungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Aufarbeitungseinrichtungen und die Mittler der politischen Bildungsarbeit. Die vollständige Terminübersicht ist jetzt online. Mehr...

Meldung vom 27.01.2018

Call for Papers: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2020

Für das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung (JHK) 2020 können ab jetzt Artikelangebote eingereicht werden.
Das Schwerpunktthema für das JHK 2020 lautet „‘Itʼs the economy, stupid!‘ Oder: Von China lernen, heißt siegen lernen? Wie die kommunistischen Staaten ab den 1970er-Jahren auf ökonomische und gesellschaftliche Herausforderungen reagierten“. Mehr...

Meldung vom 24.01.2018

11. Geschichtsmesse in Suhl: Der diskrete Charme der Diktatur? Gefährdungen von Demokratie gestern und heute

Warum besitzen Diktaturen auch heute für viele Menschen eine positive Anziehungskraft? Wieso werden autoritäre und autokratische Herrschaftsformen als Alternativen zu demokratischen Verhältnissen betrachtet? Diese Fragen beschäftigen bei der 11. Geschichtsmesse vom 25. bis 27. Januar im thüringischen Suhl rund 300 Multiplikatoren aus Bildungseinrichtungen und Aufarbeitungsinstitutionen aus dem gesamten Bundesgebiet. Auf den Podien diskutieren Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Medien darüber, wie der Blick auf die Diktaturen des 20. und 21. Jahrhunderts die Demokratie gegenüber autoritären Bestrebungen der Gegenwart stärken kann. Mehr...

Meldung vom 19.01.2018

Januar-Ausgabe des Stiftungsnewsletters erschienen

Die erste Ausgabe des Stiftungsnewsletters "aufarbeitung aktuell" 2018 ist erschienen und informiert ausführlich über aktuelle Aktivitäten der Bundesstiftung Aufarbeitung im Januar und Anfang Februar. Mehr...

Meldung vom 12.01.2018

Luxemburg-Liebknecht-Demo: Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft

Zur alljährlichen Luxemburg-Liebknecht-Demonstration erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 14. Januar 2018 mit einem Gedenkkranz auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft. „Die Geschichte des Kommunismus ist untrennbar verbunden mit der Erinnerung an die begangenen Verbrechen und das Unrecht“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

Meldung vom 05.01.2018

Neue Broschüre „Mode Jugend DDR“ jetzt erhältlich

Auch im neuen Jahr wird die Bundesstiftung Aufarbeitung wieder zahlreiche Publikationen fördern oder selbst herausbringen. Den Anfang macht die Broschüre „Mode Jugend DDR“ von Anna Pelka. Mehr...

Meldung vom 03.01.2018

Mehr als 230.000 Fotografien von Harald Hauswald werden digital erhalten

Bundesstiftung Aufarbeitung finanziert die Sicherung des einzigartigen Bestands mit 200.000 Euro

Mehr als 230.000 Aufnahmen des bekannten DDR-Fotografen Harald Hauswald wird der Ostkreuz-Verein für Fotografie bis 2019 konservatorisch sichern und digitalisieren. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beteiligt sich mit 200.000 Euro an dem gemeinsamen Vorhaben, durch das eine große Zahl bisher unveröffentlichter Bilder aus der DDR und der Umbruchsphase bis zur deutschen Einheit langfristig erhalten und öffentlich zur Verfügung gestellt werden können. Mehr...

Meldung vom 21.12.2017

Bundesstiftung Aufarbeitung fördert 2018 bundesweit 159 Projekte

2,65 Mio. Euro fließen in die Auseinandersetzung mit den kommunistischen Diktaturen

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützt im Jahr 2018 bundesweit 159 Projekte zur Diktaturaufarbeitung mit rund 2,65 Millionen Euro. Dazu zählen Archivprojekte, Dokumentarfilme, Publikationen, Ausstellungen sowie Tagungen und Bildungsmaterialien. Die Arbeit der Verbände der Opfer der SED-Diktatur wird mit 219.000 Euro gefördert. Für die Unterstützung der Beratung von Opfern wendet die Stiftung 83.000 Euro im Rahmen der Beratungsoffensive auf. Mehr...

Meldung vom 19.12.2017

Ein Leben für Aufarbeitung und Menschenrechte: Zum Tode von Arsenij Roginskij

Der russische Historiker Arsenij Roginskij ist am 18. Dezember im Alter von 72 Jahren in Israel gestorben. Als Mitgründer und langjähriger Leiter der russischen Menschenrechtsorganisation MEMORIAL war er einer der führenden Köpfe im Kampf um die Menschenrechte und für die Aufarbeitung der kommunistischen Verbrechen in der Sowjetunion. Mehr...