Aktuelles

Meldung vom 25.02.2018

Neuer Bildbestand: Fotos von Harald Hauswald jetzt online

Mehr als 6.000 Aufnahmen von Harald Hauswald werden bis 2020 im Bildarchiv der Bundesstiftung Aufarbeitung angekommen sein. Bekannte und unbekannte Aufnahmen dieses Chronisten des DDR-Alltags und des Umbruchs nach 1990 werden dann dauerhaft kostenlos für die Bildungsarbeit und die nicht-kommerzielle Nutzung zur Verfügung stehen. Mehr...

Meldung vom 22.02.2018

Zum Tode von Klaus Gronau

Wir trauern um Klaus Gronau, dessen Leben untrennbar mit dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR verbunden war: Als junger Auszubildender sah Klaus Gronau die demonstrierenden Arbeiter in Berlin-Friedrichshain, wo er 1937 geboren worden war, und schloss sich ihnen an. Als der Volksaufstand von bewaffneten Kräften gewaltsam niedergeschlagen wird, kann er ihnen entkommen. Doch die Ereignisse dieses Tages lassen ihn ein Leben lang nicht mehr los, auch nachdem er 1957 mit seiner Familie nach West-Berlin geflohen ist. Mehr...

Meldung vom 22.02.2018

„1968“ in west-östlicher Perspektive: Konferenz am 7./8. März in Berlin

Vor 50 Jahren gerieten die Verhältnisse in Ost- und Westeuropa ins Wanken: Im Jahr 1968 erlebte der Westen eine vornehmlich von der jungen Generation getragene Bewegung, die Bestehendes infrage stellte und mit Forderungen nach gesellschaftspolitischen Umbrüchen Massenproteste gegen die politische Klasse initiierte. Im Osten ist das Jahr 1968 mit der gewaltsamen Niederschlagung des „Prager Frühlings“ durch sowjetische Truppen verbunden. Das Ende des „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ in der Tschechoslowakei beendete zugleich die Hoffnungen der Menschen im gesamten Ostblock auf eine Reformierbarkeit der kommunistischen Diktaturen. Die Gleichzeitigkeit dieser unterschiedlichen Bewegungen prägte die folgenden Jahrzehnte in beiden Hemisphären Europas. Mehr...

Meldung vom 21.02.2018

Vor 170 Jahren: Das Kommunistische Manifest von Karl Marx und Friedrich Engels erscheint

"Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus" – mit diesem berühmten Satz leiteten Karl Marx und Friedrich Engels vor 170 Jahren ihr „Kommunistisches Manifest“ ein. Am 21. Februar 1848 wurde das Traktat im Auftrag des „Bundes der Kommunisten“ erstmals in London veröffentlicht. Das darin entworfene Programm bezog sich primär auf die sozialen Missstände im England des 19. Jahrhunderts: Kinderarbeit, eintönige, gefährliche und schlecht bezahlte Arbeit, Verarmung und Verelendung bestimmten in den Anfangstagen der Industrialisierung das Leben der Fabrikarbeiter. Marx und Engels riefen diese Proletarier zur Parteienbildung auf – nicht, um schrittweise Verbesserungen in den Arbeits- und Lebensverhältnissen zu erreichen, sondern um die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse radikal umzuwälzen. Mehr...

Meldung vom 20.02.2018

Die Stalinisierung der kommunistischen Parteien in den 1920er-Jahren: Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2018 erscheint am 5. März

Schwerpunkt des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2018 ist die Stalinisierung der kommunistischen Bewegung, die anhand biografischer Studien nachgezeichnet wird. Damit erinnert der Band nicht zuletzt an Leben und Werk seines Begründers Professor Hermann Weber, der am 23. August 2018 seinen 90. Geburtstag gefeiert hätte. Das Jahrbuch erscheint am 5. März. Mehr...

Meldung vom 16.02.2018

Bundesstiftung Aufarbeitung präsentiert Bildungsangebote bei der Didacta 2018 in Hannover

Wie vermittelt man das Spannungsverhältnis von Demokratie und Diktatur in der deutschen Nachkriegsgeschichte nach 1945 wirkungsvoll im Klassenzimmer? Vor welchen Herausforderungen steht das historische Lernen angesichts aktueller Gefährdungen der Demokratie wie Populismus und Extremismus? Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur präsentiert ihre Angebote zu diesen Fragen bei der Didacta, die vom 20. bis 24. Februar 2018 in der Messe Hannover stattfindet. Mehr als 900 Aussteller sind auf Europas größter Bildungsmesse vertreten, rund 80.000 Besucher werden erwartet. Mehr...

Meldung vom 15.02.2018

Februar-Ausgabe des Stiftungsnewsletters erschienen

Die zweite Ausgabe des Stiftungsnewsletters "aufarbeitung aktuell" 2018 ist erschienen und informiert über aktuelle Aktivitäten der Bundesstiftung Aufarbeitung im Februar. Mehr...

Meldung vom 12.02.2018

Herzlichen Glückwunsch! Rainer Eppelmann zum 75. Geburtstag

Eine Würdigung des DDR-Bürgerrechtlers, Abrüstungsministers, Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der Bundesstiftung Aufarbeitung Mehr...

Meldung vom 09.02.2018

Neuer Bestand im Bildarchiv: Der Nachlass des Fotografen Günter Bersch (1941-2007)

In diesen Tagen übernimmt die Bundesstiftung Aufarbeitung den rund 5.000 Bilder umfassenden fotografischen Nachlass von Günter Bersch (1941-2007). Bersch war als ausgebildeter Fotograf unter anderem beim Militärverlag der DDR und für die Zeitschrift „Für Dich“ tätig. Nach der Friedlichen Revolution war er als Co-Autor und Fotograf an mehreren Dokumentarfilmen für ZDF und ARTE beteiligt. Mehr...

Meldung vom 08.02.2018

Koalitionsvertrag: Bundesstiftung Aufarbeitung begrüßt Stärkung der dezentralen Aufarbeitung und Aufhebung der Reha-Fristen

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt die im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD beschlossene Stärkung der dezentralen Erinnerungskultur zur NS-Terrorherrschaft und der kommunistischen Diktatur. Darüber hinaus sieht der Koalitionsvertrag vor, die Fristen bei den Rehabilitierungsgesetzen zu streichen, nach denen die Rehabilitierung von SED-Unrecht nur noch bis Ende 2019 möglich gewesen wäre. Mehr...