Aktuelles

Meldung vom 15.01.2020

13. Geschichtsmesse in Suhl: 30 Jahre Transformation im geeinten Deutschland

300 Teilnehmer zum bundesweiten Forum der Bundesstiftung Aufarbeitung erwartet

Zu 30 Jahren deutsche Einheit stellt die 13. Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung den Wandel im geeinten Deutschland seit 1989/90 in den Mittelpunkt. Vom 23. bis 25. Januar diskutieren im thüringischen Suhl Fachleute aus politischer Bildung, Aufarbeitung, Politik und Wissenschaft mit den rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Geschichtsmesse über den Transformationsprozess, der das Leben insbesondere in Ostdeutschland in den vergangenen 30 Jahren und bis heute mitbestimmt. Mehr...

Meldung vom 14.01.2020

Vortrag: Familienumbrüche - Die „lange Wende“ als Generationenkonflikt

Die Historikerinnen Dorothee Wierling und Annette Leo sprechen am Mittwoch, 15. Januar 2020, ab 18:15 Uhr in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur über "Die 'lange Wende' als Generationskonflikt".

Weitere Informationen zur Veranstaltung Mehr...

Meldung vom 13.01.2020

Buchpräsentation am 13. Januar: Jeffrey Herfs "Unerklärte Kriege gegen Israel. Die DDR und die westdeutsche Linke 1967-1989"

Der US-amerikanische Historiker Jeffrey Herf stellt am 13. Januar sein aktuelles Buch „Unerklärte Kriege gegen Israel“ in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vor. Darin setzt er sich mit dem weiten Spektrum der Feindseligkeiten seitens der DDR und der westdeutschen radikalen Linken gegen Israel auseinander. Dieses reichte von der Propaganda über Waffenlieferungen an arabische Staaten, die sich mit Israel im Kriegszustand befanden, bis hin zum demonstrativen Schulterschluss mit terroristischen Organisationen. Mehr...

Meldung vom 09.01.2020

Liebknecht-Luxemburg-Demo 2020: Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft

Zur alljährlichen Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am 12. Januar erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde mit einem Kranz an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft. „Zur Geschichte des Kommunismus gehören untrennbar staatliche Gewalt und massive Menschenrechtsverletzungen. Millionen Menschen wurden im Namen des Kommunismus verfolgt, entrechtet und ermordet “, so die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. In der Vergangenheit haben Demonstrationsteilnehmer immer wieder gezeigt, dass sie die Geschichte des Kommunismus verherrlichen und verharmlosen: „Wer sich heute noch mit Plakaten zu Stalin, Lenin oder Mao bekennt, demonstriert vor allem die eigene historische Blindheit“, so Kaminsky. Mehr...

Meldung vom 08.01.2020

Vortrag: Die ostdeutsche Volksmeinung: Wie demokratisch war die DDR-Bevölkerung?

Was wollten die DDR-Bürgerinnen und -Bürger, die im Herbst 1989 auf die Straße gingen – und was wollten diejenigen, die zu Hause blieben? Inwiefern interessierten sie sich für Politik? Und was verstanden sie unter Demokratie? Am 8. Januar 2020 geht der Historiker Jens Gieseke der Frage nach, wie demokratisch die DDR-Bevölkerung im Jahr 1989 war. Mehr...

Meldung vom 23.12.2019

Die Bundesstiftung Aufarbeitung wünscht schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir wünschen allen schöne Feiertage und einen guten Start im neuen Jahr. Wir sind ab 6. Januar 2020 wieder für Sie da. Mehr...

Meldung vom 20.12.2019

Bundesstiftung Aufarbeitung fördert 2020 bundesweit 163 Projekte

3,31 Mio. Euro für die weitere Auseinandersetzung mit den kommunistischen Diktaturen

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützt im 30. Jahr der deutschen Einheit 163 Projekte zur Diktaturaufarbeitung mit rund 3,31 Millionen Euro. Damit können 2020 im gesamten Bundesgebiet Archivprojekte, Dokumentarfilme, Publikationen, Ausstellungen sowie Tagungen und Bildungsmaterialien realisiert werden. Im Themenschwerpunkt #RevolutionTransformation werden aus Anlass von 30 Jahren deutsche Einheit 58 Projekte mit rund 1,47 Millionen Euro unterstützt, die sich mit den Umbrüchen von 1989/90, dem Einigungsprozess und der anschließenden Transformationsphase auseinandersetzen. Mehr...

Meldung vom 20.12.2019

Neues Gesetz zum Sozialen Entschädigungsrecht: Bundesstiftung Aufarbeitung erwartet Verbesserungen für SED-Opfer

Am 19. Dezember 2019 ist das neue Gesetz zur Regelung des Sozialen Entschädigungsrechts erlassen worden. Mit dem SGB XIV – Soziale Entschädigung – soll ein bürgernaher Zugang zu den Leistungen der Sozialen Entschädigung eröffnet werden. Damit hat das Gesetzeswerk Auswirkungen auf das Strafrechtliche und auf das Verwaltungsrechtliche Rehabilitierungsrecht. Mehr...

Meldung vom 17.12.2019

Erschossen in Moskau: Hörfunkfeature zum Schicksal deutscher Opfer des Stalinismus

Mehr als 1.000 Todesurteile verhängten sowjetische Militärtribunale zwischen der Gründung der DDR 1949 und Stalins Tod 1953 gegen deutsche Staatsangehörige. Die Verurteilten wurden nach Moskau gebracht, die meisten von ihnen dort hingerichtet und anonym in Massengräbern verscharrt. Die Schicksale dieser Menschen blieben 50 Jahre lang unbekannt, die Familien erfuhren nichts vom Verbleib ihrer Angehörigen. Nur durch mühevolle Recherchen von Memorial International Moskau, dem Forschungsinstitut Facts & Files und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur konnten die Namen und Schicksale von 927 Deutschen veröffentlicht werden, die zwischen 1950 und 1953 auf dem Moskauer Friedhof Donskoje ihre letzte Ruhe fanden. Ein Hörfunkfeature von Deutschlandradio Kultur erinnert aktuell an die Schicksale. Mehr...

Meldung vom 16.12.2019

Bundestag beschließt zentrales Mahnmal für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft

An die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft in Deutschland soll zukünftig ... Mehr...