Aktuelles

Meldung vom 12.12.2017

Bundesstiftung Aufarbeitung begrüßt Bundesratsinitiative zur Entfristung der Rehabilitierung von DDR-Unrecht

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt die gemeinsame Initiative der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, das bisher auf den 31. Dezember 2019 festgelegte Fristende für Anträge zur Rehabilitierung nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen aufzuheben. „Viele Betroffene von politischer Haft und Verfolgung haben die gesetzlichen Möglichkeiten noch nicht in Anspruch nehmen können. Nicht wenige Opfer haben Traumata davongetragen und brauchen mehr Zeit für die persönliche Auseinandersetzung“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

Meldung vom 08.12.2017

Internationaler Tag der Menschenrechte: Eröffnung einer Ausstellung zum Thema Haftzwangsarbeit 1939 - 1989 im Menschenrechtszentrum Cottbus

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2017 wird die neue Dauerausstellung „Haft – Zwang – Arbeit im Zuchthaus Cottbus 1933 – 1989“ im Menschenrechtszentrum Cottbus eröffnet. Die von der Bundesstiftung Aufarbeitung geförderte Schau macht in der Gedenkstätte am ehemaligen Haftort auf das Schicksal politischer Gefangener aufmerksam, die im Nationalsozialismus und in der kommunistischen Diktatur in der DDR während der Haft Zwangsarbeit leisten mussten. Mehr...

Meldung vom 01.12.2017

Mehr als 230.000 Fotografien von Harald Hauswald werden digital erhalten

Bundesstiftung Aufarbeitung finanziert die Sicherung des einzigartigen Bestands mit 200.000 Euro

Mehr als 230.000 Aufnahmen des bekannten DDR-Fotografen Harald Hauswald wird der Ostkreuz-Verein für Fotografie bis 2019 konservatorisch sichern und digitalisieren. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beteiligt sich mit 200.000 Euro an dem gemeinsamen Vorhaben, durch das eine große Zahl bisher unveröffentlichter Bilder aus der DDR und der Umbruchsphase bis zur deutschen Einheit langfristig erhalten und öffentlich zur Verfügung gestellt werden können. Mehr...

Meldung vom 30.11.2017

100 Jahre Oktoberrevolution: Vortrag des Historikers Nicolas Werth am 07.12.

Co-Autor des „Schwarzbuch des Kommunismus“ spricht über zeithistorische Kontroversen

Zum Abschluss des Themenjahres „Der Kommunismus. Utopie und Wirklichkeit“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur spricht der französische Historiker Nicolas Werth am 7. Dezember über die geschichtspolitischen Debatten und Kontroversen, die die Geschichte des Kommunismus seit der Oktoberrevolution bis heute begleiten. Mehr...

Meldung vom 23.11.2017

Preview am 30.11.: Sabine Michels „Montags in Dresden“ erstmals in Berlin zu sehen

Die Dokumentation „Montags in Dresden“ ist in einer öffentlichen Preview am 30. November erstmals in Berlin zu sehen. Ein Jahr lang hat die Filmemacherin Sabine Michel drei Pegida-Aktivisten in Dresden begleitet. Das Ziel der Grimme-Preisträgerin war kein Film über die Bewegung der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, die sich bei ihren montäglichen Demonstrationen den Ruf „Wir sind das Volk“ der Friedlichen Revolution angeeignet haben. Michel erforscht vielmehr die persönlichen Hintergründe, die zu dem patriotisch-nationalistischen Aufbegehren führen. Mehr...

Meldung vom 20.11.2017

Jetzt neu: Englischsprachige Angebote auf zeitzeugenbuero.de

Auf dem Portal zeitzeugenbuero.de hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur einen englischsprachigen Bereich veröffentlicht. Dort lassen sich alle Zeitzeuginnen und Zeitzeugen recherchieren, die auf Englisch über ihre Erfahrungen in der DDR, mit Flucht und Ausreise oder dem Prozess der deutschen Einheit berichten können. Mehr...

Meldung vom 16.11.2017

Neue Ausgabe des Stiftungsnewsletters „aufarbeitung aktuell“ erschienen

Der Stiftungsnewsletter "aufarbeitung aktuell" für November und Dezember ist erschienen und informiert ausführlich über aktuelle Aktivitäten der Bundesstiftung Aufarbeitung. Mehr...

Meldung vom 15.11.2017

„Voll der Osten“: Neue Ausstellung zum DDR-Alltag kann vorbestellt werden

Agentur OSTKREUZ und Bundesstiftung Aufarbeitung präsentieren Fotos von Harald Hauswald und Texte von Stefan Wolle

Die Ausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“ kann ab sofort für die Bildungsarbeit im Jahr 2018 vorbestellt werden. Die Schau wird derzeit von OSTKREUZ Agentur der Fotografen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED erarbeitet und im kommenden Jahr in über 1.000 Poster-Sets zur Verfügung stehen. „Voll der Osten“ wird mehr als 100 bekannte und unbekannte Bilder des Ost-Berliner Fotografen Harald Hauswald sowie Texte des Historikers Stefan Wolle präsentieren, die eine ungeschminkte DDR-Realität zeigen, an die sich heute selbst Zeitzeugen kaum noch erinnern. Mehr...

Meldung vom 07.11.2017

„Schicksalstag“ 9. November: Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an Mauerfall und Reichspogromnacht

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erinnert zum 9. November an den Fall der Berliner Mauer 1989, der zum Symbol für den Freiheitswillen der Menschen in der DDR wurde. „Mit dem Mauerfall war das Ende der kommunistischen Diktatur in der DDR besiegelt. Der 9. November 1989 ist ohne Frage einer der glücklichsten Tage der deutschen Geschichte“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. „Doch bei aller Freude über den Mauerfall, darf über den Bildern von auf der Mauer tanzenden Menschen nicht vergessen werden, dass Hunderttausende Menschen aus politischen Gründen verfolgt und inhaftiert wurden. Viele Opfer leiden bis heute unter den Folgen. Der Tag des Mauerfalls sollte auch der Erinnerung an die Opfer gerecht werden.“ Mehr...

Meldung vom 06.11.2017

Albania meets Germany – Delegation albanischer Aufarbeitungsinstitutionen in Berlin zu Gast

Unter dem Titel „Dealing with the Past ? – Albania meets Germany 2017“ hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der OSZE-Präsenz in Albanien eine Delegation von 15 Vertreterinnen und Vertretern albanischer Aufarbeitungs- und Bildungsinstitutionen sowie Museen und Gedenkstätten zu einer sechstägigen Arbeitsreise nach Deutschland eingeladen. Mehr...