Antragstellung

Ausschreibungsbedingungen

Ihr Antrag auf Gewährung eines Stipendiums durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur soll folgende Unterlagen umfassen:

  1. [Bewerbungsbogen [50 KB]
  2. Angaben über das Forschungsvorhaben:

    1. Titel bzw. Thema,
    2. kompakte und allgemeinverständliche Zusammenfassung Ihres Vorhabens im Umfang von 2.000 Zeichen (einschließlich Leerzeichen; maximal +/- 200 Zeichen),
    3. eine ausführliche, den wissenschaftlichen Gepflogenheiten entsprechende Darstellung des Erkenntnisstandes und der Forschungsdefizite, soweit für das beantragte Vorhaben relevant,
    4. Ihre Forschungskonzeption, Aufgabenstellung und ggf. eigene Vorarbeiten für das beantragte Vorhaben,
    5. Ihr Arbeitsprogramm bzw. Zeitplan und die vorgesehenen Untersuchungsmethoden sowie die zur Verfügung stehende Quellengrundlage,
    6. eine vorläufige Gliederung Ihrer Arbeit,
    7. insoweit Sie im Rahmen Ihres Forschungsvorhabens Einsicht in Stasi-Unterlagen nehmen müssen, die Kopie der Eingangsbestätigung Ihres Antrages auf Akteneinsicht bei der BStU.
    8. Die unter Punkt II.1 bis II.6 benannten Antragsunterlagen dürfen insgesamt nicht mehr als 27.500 Zeichen umfassen (einschließlich der Leerzeichen, Fußnoten, Literaturlisten etc.). Die Gesamtzeichenzahl ist in den Antragsunterlagen zu benennen. Anträge, die diese Zeichenzahl überschreiten, werden von der Stiftung nicht berücksichtigt.

  3. die Annahme als Doktorand/in an einer Hochschule oder die schriftliche Zusicherung eines promotionsberechtigten Hochschullehrers (Hochschulbestätigung), dass dieser Ihr Promotionsvorhaben betreuen wird und keine Hürden für die Annahme als Doktorand/in seitens der Fakultät zu erwarten sind.
  4. ein Gutachten Ihres wissenschaftlichen Betreuers zum Vorhaben. Dieses Gutachten ist den Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag beizufügen (bitte nicht getrennt bzw. einzeln an die Stiftung übersenden!) und somit auch nicht als pdf auf die CD zu brennen.
  5. Ihren Lebenslauf und Ihr Passbild.
  6. Zeugniskopien (Master, Bachelor, Diplom, Magister, Abitur); Gutachten zur Magister-, Master- oder Diplomarbeit.

Antragsform

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur berücksichtigt ausschließlich Anträge, die fristgerecht und (!) vollständig bei ihr eingegangen sind.

Bitte reichen Sie Ihren gesamten Antrag inklusive aller Anlagen sowohl in Papierform (ungeklammert, nicht getackert oder gelocht sowie möglichst ohne Mappen und Hüllen) als auch vollständig auf CD-Rom in Form von fünf einzelnen PDF-Dateien ein, die wie folgt benannt und gegliedert sein sollten:

  1. [Ihr Nachname] Bewerbungsbogen.pdf
  2. [Ihr Nachname] Antragskonzeption.pdf
  3. [Ihr Nachname] Hochschulbestätigtung.pdf
  4. [Ihr Nachname] Lebenslauf.pdf
  5. [Ihr Nachname] Zeugnisse.pdf


Bitte fügen Sie der CD ein formloses und von Ihnen unterschriebenes Antragsschreiben bei.

Sonstige Hinweise

Antragsberechtigt sind Hochschulabsolventen aller in Frage kommenden Disziplinen, deren Vorhaben inhaltlich im Rahmen des Stiftungsauftrages angesiedelt ist. Der Antrag wie auch die spätere Qualifizierungsschrift sind in deutscher Sprache abzufassen. Ausländische Doktoranden müssen ihren in deutscher Sprache verfassten Antrag über eine inländische Wissenschaftseinrichtung, die eine fachliche Betreuung des Antragstellers zusichert, in der Bundesstiftung Aufarbeitung einreichen. Ausführliche Hinweise zur Abfassung eines Stipendienantrages finden Sie im Handbuch „Promovieren zur deutsch-deutschen Zeitgeschichte“ (im Buchhandel erhältlich). Nähere Infos siehe am rechten Bildschirmrand.

Fördersätze

Die Höhe der Stipendiensätze und Zuschläge richtet sich nach den Fördersätzen der dem Bundesministerium für Bildung und Forschung angeschlossenen Förderwerke (derzeit 1.350,- Euro monatlich für Doktoranden). Die Stipendien werden zunächst für einen Zeitraum von einem Jahr vergeben und können auf der Grundlage eines nach dem dritten Quartal des ersten Förderjahres vorgelegten Arbeitsberichtes für ein weiteres Jahr verlängert werden. Eine Verlängerung über diesen Zeitraum ist nur im Ausnahmefall für die Dauer von 6 Monaten möglich.