Ausstellungen

"Der Weg zur deutschen Einheit."

Startplakat der Ausstellung "Der Weg zur deutschen Einheit" 2015 jährte sich die Wiedervereinigung Deutschlands zum 25. Mal. Aus diesem Anlass gaben die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Auswärtige Amt eine Ausstellung heraus, die den Weg zur Deutschen Einheit von der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 nachzeichnet.

Die Ausstellungstexte sowie über 150 Fotos und Faksimiles beschreiben, wie die Friedliche Revolution in der DDR die Frage der deutschen Einheit unverhofft auf die Tagesordnung der deutschen und internationalen Politik setzte. Die Schau widmet sich dabei gleichermaßen der innerdeutschen Entwicklung wie den diplomatischen Verhandlungen, die den Weg zur Wiedervereinigung im Einvernehmen mit den europäischen Nachbarn sowie den USA ermöglichte.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

"Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme"

Startplakat der Ausstellung Die Ausstellung "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme" erzählt Europas 20. Jahrhundert als dramatische Geschichte zwischen Freiheit und Tyrannei, zwischen Demokratie und Diktatur. Anlass ist die Gleichzeitigkeit historischer Jahrestage, die die Verflechtung der Nationalgeschichten im 20. Jahrhundert verdeutlicht: 2014 jährt sich der Ausbruch des 1. Weltkriegs zum 100. Mal. 75 Jahre werden seit dem Beginn des von Deutschland entfesselten 2. Weltkriegs vergangen sein, 25 Jahre seit den friedlichen Revolutionen und zehn Jahre seit der EU-Osterweiterung.
Auf 26 Tafeln präsentiert die Ausstellung rund 190 zeithistorische Fotos sowie 24 historische Tondokumente, die mit internetfähigen Telefonen via QR-Codes abgerufen werden können.

Die Ausstellung wurde am 15. Januar 2014 im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Fotos von der Präsentation finden Sie in unserer Veranstaltungsnachlese. Vom 20. Januar bis zum 28. Februar 2014 ist die Ausstellung im Auswärtigen Amt (Lichthof, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin) zu sehen.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

"Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland"

Startplakat der Ausstellung 20 großformatige Plakate erzählen die Geschichte sowohl der innerdeutschen Grenze als auch der Berliner Mauer. Die Ausstellung zeigt eindrückliche Fotos und Dokumente aus den Archiven der beiden Zeitungen, die teilweise erstmals nach Jahrzehnten wieder gezeigt werden. Das Autorengespann Sven Felix Kellerhoff (Die Welt) und Dr. Ralf Georg Reuth (BILD) beschreibt das SED-Grenz-regime und seine Opfer, die Haltung der Westmächte zum Mauerbau, Fluchten und Fluchthilfe, den Alltag entlang der innerdeutschen Grenze und in der geteilten Stadt wie auch die glückliche Überwindung der Teilung mit der Friedlichen Revolution des Jahres 1989. Den Abschluss bildet die juristische Aufarbeitung der Grenze durch Deutschland mit den Mauerschützenprozessen. Weitere Informationen zur Ausstellung und den Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.

"20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit"

Startplakat der Ausstellung Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die Ereignisse 1989/90. Sie erinnert an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst, die die SED-Diktatur in die Knie zwangen. Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der Deutschen Einheit.
Die 20 DIN A1 Plakate umfassende Ausstellung wurde 2009 von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gemeinsam heraus-gegeben. Die Ausstellung ist zwischenzeitlich vergriffen, dennoch haben Sie die Möglichkeit, die Druckdaten bei uns anzufordern. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

»geschichts-codes« Wettbewerbe

Die Bundesstiftung Aufarbeitung lobt seit 2003 den Gestaltungswettbewerb »geschichts-codes« für Studierende an Hochschulen in der Bundesrepublik aus. Mit dem Wettbewerb, der jährlich unterschiedliche Themenschwerpunkte setzt, möchte die Stiftung gerade jüngere Menschen zur Auseinandersetzung mit der deutschen Teilungsgeschichte anregen.

Die Ergebnisse des Gestaltungswettbewerbs können als Plakatausstellung bei der Bundesstiftung Aufarbeitung kostenlos ausgeliehen werden.

»geschichts-codes« 2005: Wir sind ein Volk!

Plakat aus dem geschichts-codes Wettbewerb 2005 Der Wettbewerb 2005 stand im Zeichen des 15. Jahrestages der Wiederherstellung der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990. Die Teilnehmer waren eingeladen, die deutsche Einheit in ihrer nationalen Bedeutung, aber auch in ihrer internationalen Dimension grafisch umzusetzen und ansprechende, verständliche Plakate zu gestalten. Die ausleihbare Ausstellung umfasst 22 Einzelplakate. Weitere Informationen finden Sie hier.



»geschichts-codes« 2004: Die Zeit ist reif

Plakat aus dem geschichts-codes Wettbewerb 2004 Der Wettbewerb 2004 wollte an Ereignisse des Jahres 1989 erinnern, die den Weg für eine gemeinsame Zukunft des mehr als 40 Jahre geteilten Deutschlands in einem künftigen friedlichen, demokratischen und freien Europa bereiteten. Im Mittelpunkt sollte der Mut der Menschen stehen, die damals für Freiheit und Demokratie sowie bessere Lebensbedingungen einer schwer bewaffneten Staatsmacht gegenüber traten und diese letztlich in die Knie zwangen. Die ausleihbare Plakatausstellung umfasst 13 Einzelplakate. Weitere Informtaionen finden Sie hier.

Für Freiheit und Einheit

Die Ausstellung "Für Freiheit und Einheit" versammelt 20 Plakate aus den »geschichts-codes« Wettbewerben von 2004 und 2005 und ist ebenfalls als Leihausstellung verfügbar. Weitere Informationen finden Sie hier.

Europaweite Ausstellung: ROUTES OF LIBERATION

Im Europäischen Jahr der Zeitgeschichte geht eine Wanderausstellung mit dem Titel "Routes of Liberation: European Legacies of the Second World War" auf Tour durch Europa. Die multimediale Ausstellung erinnert anhand von 16 Biografien aus unterschiedlichen Blickwinkeln an die Befreiung Europas von der NS-Herrschaft durch die Alliierten.
Die Ausstellung wurde am 13. Februar 2014 in Brüssel feierlich eröffnet. Danach begibt sie sich auf eine zweijährige Tournee durch Europa. Sie wird voraussichtlich im Mai 2015 in Berlin Station machen.

Die Ausstellung "Routes of Liberation" geht auf eine Initiative der Stiftung Liberation Route Europe zurück und wurde durch ein Konsortium führender europäischer Weltkriegsmuseen und weiterer Partner entwickelt.