Ausstellungen

  • Risiko Freiheit - Fluchthilfe für DDR-Bürger 1961-1989

    © Stiftung Berliner Mauer/Gesa Simons
    © Stiftung Berliner Mauer/Gesa Simons
    Die Ausstellung in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde widmet sich den unterschiedlichen Aktivitäten zur Fluchthilfe von 1961 bis 1989 als Freiheits- und Widerstandsform. Sie geht auf die einzelnen Phasen und die jeweils spezifischen Formen der Fluchthilfe ein und setzt diese in den jeweiligen politischen Kontext. Erstmals sind Originalobjekte, Fotos und Dokumente von Fluchthelfern zu sehen. Ausgewählte Biografien und Schicksale zeigen, unter welch schwierigen Bedingungen Fluchthilfe überhaupt nur möglich war.

    Informationen zur privaten und organisierten Fluchthilfe nach dem Mauerbau sind ebenso zu finden wie Exponate, Film- und Tondokumente zur Kommerzialisierung der Fluchthilfe ab Mitte der 1960er-Jahre sowie zu den Veränderungen nach dem Transitabkommen. Außerdem werden den privaten Fluchthilfeaktionen, die es im gesamten Zeitraum gab, sowie Formen der Fluchthilfe im Jahr 1989 eigene Kapitel gewidmet.

    Die Ausstellung ist bis zum 28. Juni 2015 zu sehen und wurde mit Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert.

    Begleitet wird die Ausstellung von Angeboten der historisch-politischen Bildungsarbeit, über die Sie sich hier informieren können.

  • Nach der Flucht – Leben im Übergangswohnheim Marienfelde

    Die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde gestaltete gemeinsam mit dem Internationalen Bund, der auf dem Gelände des ehemaligen Notaufnahmelagers ein Übergangswohnheim für Asylsuchende betreibt, 2012 neue Elemente ihrer Dauerausstellung. Unter der Überschrift "Nach der Flucht. Leben im Übergangswohnheim Marienfelder Allee" wurden im zweimonatigen Wechsel jeweils ein Videointerview mit einer hier lebenden Familie sowie ein Gegenstand präsentiert, der besondere persönliche Bedeutung besitzt. Filme und Exponate erzählten exemplarisch von den Erfahrungen der Flüchtlinge im Heimatland, ihrem Berliner Alltag und ihren Zukunftshoffnungen.
    Zu den Porträts der Flüchtlinge.