Bereits Gras über der deutsch-deutschen Grenze?

Spurensuche entlang des ehemaligen Grenzstreifens

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur förderte diese Wanderausstellung mit einer Zuwendung als Projektförderung. Im Jahr 2005 fand die Eröffnung der Wanderausstellung zur deutsch-deutschen Grenze in Berlin statt. Seitdem wandert die Ausstellung quer durch Deutschland. Von Hamburg über Helmstedt bis nach München, vom Ruhrgebiet bis nach Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

25 Stellwände mit insgesamt über 120 Fotos und vielen Textinformationen werden den interessierten Leihnehmern kostenlos zur Verfügung gestellt. Lediglich die Kosten für den Transport und die Versicherung sollen vom Leihnehmer getragen werden (der Wiederbeschaffungswert der Ausstellung beläuft sich auf ca. 20.000,00 Euro). Die örtliche Öffentlichkeits- und Pressearbeit liegt beim Leihnehmer.

Die einseitig bedruckten Tafeln mit einem Maß von 1,50 Meter Breite und 1,20 Meter Höhe auf 2 Meter langen Standfüßen ermöglichen einen möglichst flexiblen Aufbau, auch in Teilen oder in "Zickzack"-Form. Aus der Größe der Tafeln ergibt sich eine Laufmeterzahl von 37,5 Metern.

Die präsentierten Fotos vom ehemaligen Grenzstreifen und den Grenzmuseen sind im Sommer 2003 im Zuge einer umfangreichen Dokumentation entstanden. Rund Dreiviertel aller Fotos stammen aus dem Jahr 2003, die anderen Fotos sind historische Fotos aus dem Archiv der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Bildergalerie zur Ausstellung