Platz mit Wiese, Bänken und Bäumen. Im Hintergrund steht ein Kran.

Mit der Ausrichtung und Durchführung des Gestaltungswettbewerbs hat der Beauftragte für Kultur und Medien (BKM) das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) beauftragt. Die Erstellung der Auslobungsunterlagen erfolgt in enger Abstimmung mit der Koordinierungsstelle Mahnmal. Der Standort des künftigen „Denkmals zur Mahnung und Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland“ befindet sich im Spreebogenpark im politischen Zentrum Berlins. 

Bis zum 22. April 2026 können sich interessierte Büros, Künstlerinnen und Künstler sowie Architektinnen und Architekten um die Teilnahme am künstlerischen Wettbewerb bewerben. Ein Auswahlgremium wird aus den Bewerbungen die Teilnehmer des Wettbewerbs festlegen.

Mitte Juni startet die Bearbeitungsphase des Wettbewerbs. Die eingereichten Entwürfe werden im Herbst 2026 von einem Preisgericht beurteilt, das aus Fach- und Sachpreisrichterinnen und -richtern besteht. Die prämierten Entwürfe werden nach Abschluss des Wettbewerbs der Öffentlichkeit vorgestellt.

Dem Preisgericht gehören 22 namhafte Persönlichkeiten an:

Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter: 
  • Prof. Dr. Stefanie Endlich (freie Kunstpublizistin, Honorarprofessorin für Kunst im öffentlichen Raum, Berlin)
  • Via Lewandowsky (Künstler, Berlin)
  • Dr. Angelika Richter (Kunsthistorikerin, Präsidentin der Weißensee Kunsthochschule, Berlin)
  • Dr. Barbara Steiner (Kunsthistorikerin, Direktorin und Vorstand der Stiftung Bauhaus Dessau)
  • Toni Weber (Landschaftsarchitekt, Solothurn, Schweiz, Verfasser des Spreebogenparks)
  • Petra Wesseler (Architektin und Präsidentin des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung)
Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter: 
  • Dr. Sarah Alberti (Journalistin und Kunsthistorikerin, Leipzig)
  • Nessi Nezilla (Künstlerin, Sinsheim)
  • Prof. Dr. Axel Klausmeier (Kunst- u. Architekturhistoriker, Direktor Stiftung Berliner Mauer)
  • Prof. em. Dr. phil. Leo Schmidt (Kunst- u. Architekturhistoriker, Denkmalpfleger)
  • N.N. Landschaftsarchitektur
  • Beate Hückelheim-Kaune (Architektin und Leiterin Abteilung A, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung)
Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter: 
  • Dr. Robin Mishra (Der Beauftragte für Kultur und Medien, Abteilungsleiter KM 2 – Geschichte und Erinnerung)
  • Dr. Anna Kaminsky (Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
  • Dieter Dombrowski (Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V., Bundesvorsitzender)
  • Evelyn Zupke (Deutscher Bundestag, SED-Opferbeauftragte)
  • Petra Kahlfeldt (Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin für Stadtentwicklung in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Land Berlin)
Stellvertretende Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter: 
  • Dr. Thomas Lindner (Der Beauftragte für Kultur und Medien, Referatsleiter KM 26 - Aufarbeitung des SED-Unrechts)
  • Dr. Franziska Kuschel (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Leiterin des Arbeitsbereichs Wissenschaft)
  • Sandra Czech (Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V., Geschäftsstelle)
  • Niels Schwiderski (Deutscher Bundestag, Leiter der Geschäftsstelle der SED-Opferbeauftragten und Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung für ehemalige politische Verfolgte)
  • Christian Junge (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Bereich Stadtentwicklung, Leiter der Abteilung II, Land Berlin)

Die Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb erfolgt über das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR): Zum Wettbewerb des BBR