Dr. Jens Hüttmann 1975 in Hamburg geboren; 1995-2001 Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und VWL an der Universität Leipzig; 2003-2005 Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft; 2001-2007 Mitarbeiter am HoF Wittenberg - Institut für Hochschulforschung an der Universität Halle-Wittenberg; Promotion zum Dr. phil. 2007 an der Arbeitsstelle für Historische Anthropologie der Universität Erfurt (Prof. Dr. Alf Lüdtke). Bis Juli 2009 Projektbüro "20 Jahre Friedliche Revolution" bei der Bundesstiftung Aufarbeitung, danach Leiter des Arbeitsbereichs schulische Bildungsarbeit.

Wissenschaftspraxis und Gedächtnis. Untersuchung eines Spannungsfeldes am Beispiel der Historisierung der DDR nach 1990 Wie bewältigen Wissenschaftler/innen das Spannungsfeld von Wissenschaftspraxis und Gedächtnis und welche Möglichkeiten ergeben sich daraus, die DDR zu historisieren? Um diese Frage zu beantworten, werden erstens konkurrierende Deutungsmuster zur Historisierung der DDR untersucht, mit denen Wissenschaft auf unterschiedliche Weise kollektive Erinnerungen beeinflusst. Angenommen wird aber auch, dass individuelle und kollektive Erinnerungen auf die wissenschaftlichen Akteure zurückwirken. Zweitens gerät die Forschungs- und Lehrpraxis in den Blick: Wechselbeziehungen zwischen wissenschaftsinternen Erkenntnissen, Methoden und Traditionen auf der einen, wissenschaftsexternen Werten, Interessen und Emotionen auf der anderen Seite.

Beschreibung des Dissertationsthemas von Jens Hüttmann

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