Cover Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2020
Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2020
Machterhalt durch Wirtschaftsreformen. Chinas Einfluss auf die sozialistische Welt
Metropol Verlag Berlin, 256 Seiten, 29,00 €
Vor dem Hintergrund des wachsenden globalgeschichtlichen Interesses untersucht das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2020 die internationalen und transnationalen Zusammenhänge der Wirtschaftsreformen in China und Osteuropa, ohne die das Scheitern des Staatssozialismus in Osteuropa und der Aufstieg Chinas zur neuen Weltmacht nicht zu verstehen sind. Im Buchhandel erhältlich.
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Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2020

Nach dem Terror. Formen der Herrschaft und Repression im Spätsozialismus

INHALT
MACHTERHALT DURCH WIRTSCHAFTSREFORMEN. CHINAS EINFLUSS AUF DIE SOZIALISTISCHE WELT

Felix Wemheuer • Vorwort: Chinas Reform und Öffnung im globalen Kontext

Felix Wemheuer

DIE CHINESISCHE REFORM UND ÖFFNUNG UND GLOBALE LERNPROZESSE

Felix Wemheuer • Über den »Marktsozialismus« hinaus: Ein Vergleich der chinesischen Reform und Öffnung mit den Reformzyklen in Osteuropa seit den 1960er-Jahren

Felix Wemheuer

Susanne Weigelin-Schwiedrzik/Liu Hong • Vergessene Partner im Reformprozess: Der Dialog der VR China mit reform-kommunistischen Strömungen in Osteuropa (1977–1987)

Susanne Weigelin-Schwiedrzik/Liu Hong

Isabella M. Weber • Das westdeutsche und das chinesische »Wirtschaftswunder«: Der Wettstreit um die Interpretation von Ludwig Erhards Wirtschaftspolitik in Chinas Preisreformdebatte der 1980er-Jahre

Isabella M. Weber

Carsten Schäfer • Chinas »kostbarste Ressource«? Die chinesische Diasporapolitik und die Rolle der Auslandschinesen im Reformprozess

Carsten Schäfer

Evgenij Kandilarov • Die chinesischen Reformen unter Deng Xiaoping und ihre Auswirkungen auf die bulgarischen Wirtschaftsreformen in den 1980er-Jahren

Evgenij Kandilarov

Florian Peters • »Rette sich, wer kann!« Die wirtschaftlichen Reformanläufe der polnischen Kommunisten in den 1980er-Jahren

Florian Peters

DAS CHINESISCHE MODELL IM GLOBALEN SÜDEN

Eric Burton • Von Revolution zu Reform: Transfers zwischen China und Tansanias »Afrikanischem Sozialismus« von antiimperialistischer Solidarität bis Neoliberalismus

Eric Burton

Martin K. Dimitrov • Die Entwicklungspfade der Wirtschaftsreformen in China und Kuba

Martin K. Dimitrov

ROTE GLOBALISIERUNG? TRANSNATIONALE HANDELSBEZIEHUNGEN UND WIRTSCHAFTSREFORMEN

Philippe Lionnet • Anpassungen der Wirtschaftspolitik in der Volksrepublik China: die Scharnierjahre 1974/1975

Philippe Lionnet

Péter Vámos • Im Schatten Moskaus: Die ungarisch-chinesischen Handelsbeziehungen während des Kalten Krieges

Péter Vámos

Oscar Sanchez-Sibony • Energie, die Sowjetunion und der Kampf um Kapital nach dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems

Oscar Sanchez-Sibony

Felix Herrmann • Technology Gap, transnationale Integrationsbemühungen und nationale Egoismen: Der Aufbruch des Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe in das digitale Zeitalter

Felix Herrmann

Maximilian Graf • Nichtanerkennung zu eigenen Lasten? Die DDR und die EWG in den »langen 1970er-Jahren«

Maximilian Graf

Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2020

Begründet 1993 von Hermann Weber (†).

Herausgegeben von Ulrich Mählert, Felix Wemheuer (Gastherausgeber 2020), Jörg Baberowski, Bernhard H. Bayerlein, Bernd Faulenbach, Peter Steinbach, Stefan Troebst, Manfred Wilke im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Wissenschaftlicher Beirat: Thomas Wegener Friis, Stefan Karner, Mark Kramer, Norman LaPorte, Krzysztof Ruchniewicz, Brigitte Studer, Krisztián Ungváry, Alexander Vatlin.

Typ
Buch
Datum
2020
Preis
29,00€
Thema
Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung
Kommunismus
Nur im Buchhandel erhältlich