In: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2015. Berlin: Metropol Verlag, pp. 271–278.
Dr., seit 2001 Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Studium der theoretischen und angewandten Sprachwissenschaft (Schwerpunkt romanische Sprachen) an der Karl-Marx-Universität in Leipzig; 1993 Promotion zum Dr. phil. Thema: »Sprache in der Politik. Die Analyse politischer Texte des katalanischen Nationalismus 1898–1917«; 1993 bis 1998 Mitarbeit in verschiedenen Forschungs- und Ausstellungsprojekten; von 1998 bis 2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bundesstiftung Aufarbeitung. Mitglied in den Beiräten der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Gedenkstätte Leistikowstraße Potsdam, im wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt sowie im Beirat für Aufarbeitung der Stiftung Ettersberg. Publikationen zu Alltags- und Konsumkultur sowie zu Fragen der Erinnerungspolitik u. a. als Hg.: Erinnerungsorte für die Opfer von Katyń, Leipzig 2013; Erinnerungsorte an die Opfer des Kommunismus in Belarus, Berlin 2011; Die Berliner Mauer in der Welt, Berlin 2009, 2. erw. Aufl. 2014; Erinnerungsorte an den Holodomor 1932/33 in der Ukraine, Leipzig 2008; Erinnerungsorte an den Massenterror 1937/38 in der Russischen Föderation, Berlin 2007.