Cover: Jahrbuch historische Kommunismusforschung JHK2023
Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2023
Kontrollregime und Stabilitätserwartungen im Spätsozialismus
Metropol Verlag Berlin • 304 Seiten • 29,00€ • ISSN 0944-629X • ISBN: 978-3-86331-690-7
Die Stabilität autoritärer Ordnungen beruht auf ihrer Fähigkeit, Kontrolle auszuüben und tatsächliche oder vermeintliche Gegner zu unterdrücken. Nach Stalins Tod 1953 bedienten sich kommunistische Regime unterschiedlicher Methoden der Herrschaftssicherung, die sich im Laufe der Zeit veränderten: Setzten sie anfangs zumeist weiterhin auf Terror und Willkür, wurden Repressionen und Kontrollmechanismen später zunehmend »verregelt«.
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Die Beiträge des Jahrbuches für Historische Kommunismusforschung 2023 beschreiben, auf welche Weise Ordnungen in staatssozialistischen Gesellschaften durchgesetzt und gefestigt wurden. Im Zentrum stehen die Jahrzehnte nach dem Tod Stalins bis in die frühen 1980er-Jahre. In dieser Phase nahmen Repressions- und Kontrollpraktiken neue Formen an. Denn alle spätsozialistischen Regime konnten die innergesellschaftliche Stabilität nur aufrechterhalten, indem sie begrenzte Formen der Partizipation zuließen. Derartige Zugeständnisse verlangten jedoch nach einer Professionalisierung von Kontrollmechanismen, damit aus Stimmungen und Meinungen kein offener Widerstand erwuchs.

Ab 8. Februar 2023 im Buchhandel erhältlich

Herausgeber

Jörg Baberowski und Robert Kindler (Gastherausgeber der Ausgabe 2023) sowie Ulrich Mählert, Bernhard H. Bayerlein, Bernd Faulenbach, Peter Steinbach, Stefan Troebst, Manfred Wilke (†) im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Wissenschaftlicher Beirat

Thomas Wegener Friis, Stefan Karner, Mark Kramer, Norman LaPorte, Krzysztof Ruchniewicz, Brigitte Studer, Krisztián Ungváry, Alexander Vatlin

Abstracts
Typ
Buch
Datum
2023
Preis
29,00€
(Inkl. Versandkosten)
Thema
Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung
Kommunismusgeschichte
Nur im Buchhandel erhältlich