Cover des Jahrbuchs für Historische Kommunismuforschung mit Titel als Aufschrift
Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2024
Wettlauf der Wohlfahrtssysteme: Sozialpolitik im Kalten Krieg
Metropol Verlag Berlin · 344 Seiten · 29,00 € · ISSN 0944-629X · ISBN 978-3-86331-734-8
Für den sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten Ludwig Preller war die Sache klar: Im Kalten Krieg entscheiden „die Bataillone der besseren Sozialleistungen“. Sein Bonmot aus dem Bundestagswahlkampf 1953 spiegelt die Systemkonkurrenz der beiden deutschen Staaten wider, die zu Beginn der 1950er-Jahre längst noch nicht entschieden war.
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Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2024 widmet sich der kommunistischen Sozialpolitik in der DDR sowie insbesondere in Ostmitteleuropa. Es geht der Frage nach, ob und inwieweit der Kalte Krieg die sozialpolitische Entwicklung auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs beeinflusst hat. Komparative und Einzelfallstudien untersuchen die Bundesrepublik Deutschland, die DDR, Bulgarien, Polen, die Tschechoslowakei, Jugoslawien, Österreich und Nordkorea.

Herausgeber

Nikolas Dörr (Gastherausgeber 2024) und Ulrich Mählert im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung

Das 1993 von Hermann Weber in Mannheim begründete und seit 2004 im Auftrag der Bundesstiftung Aufarbeitung herausgegebene Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung ist die wichtigste deutschsprachige Plattform der deutschen und internationalen historischen Kommunismusforschung.

Weitere Informationen und Abstracts

Typ
Buch
Datum
2024
Preis
29,00€
Thema
Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung
Kommunismusgeschichte