Hier finden Sie in absteigend chronologischer Reihenfolge Audio-Mitschnitte aus vergangenen Veranstaltungen der Bundesstiftung und weitere Audio-Dokumente, die sich mit dem Thema DDR-Sport beschäftigen.
In diesem Mitschnitt der Veranstaltung „Spiel ohne Grenzen? Fußball in der Transformation“ erfahren Sie mehr darüber, wie die Ost-Klubs die doppelte Transformation der Fußballeinheit und der forcierten Globalisierung seit Mitte der 1990er Jahre bewältigten. Ebenso wird der Frage auf den Grund gegangen, woher die Gewaltwelle in den Stadien der 1990er Jahre rührte.
Veranstaltung des Bundesarchivs vom 10. August 2022
Sport, Doping und Stasi
In diesem Podcast des Bundesarchivs hören Sie die ehemalige Spitzenleichtathletin Gesine Tettenborn (ehemals Walther), wie sie über ihre Sportkarriere in der DDR spricht, wie diese vom Staatsplan-Thema 14.25 beeinflusst wurde und wie sie in diesem Zusammenhang mit der Stasi in Kontakt kam.
Hier hören Sie Jürgen Croy, Bernd Heynemann, Hanns Leske und Frank Willmann, die sich im Rahmen der Veranstaltung „Macht und Meisterschaft - Fußball in der DDR“ über die Geschichte des Fußballs in der DDR - dem Volkssport Nummer Eins austauschen. Dabei gehen sie u.a. der Frage nach, unter welchen politischen Vorgaben das Liga-System und die Vereine der DDR strukturiert wurde? Und wie viel Einfluss dabei die Stasi hatte?
Deutsch-deutsche Doppelpässe der alten Dame – Hertha BSC im Kalten Krieg
Die Veranstaltung „Deutsch-deutsche Doppelpässe der alten Dame – Hertha BSC im Kalten Krieg“ bringt Ihnen die deutsch-deutsche Vereinsgeschichte des Bundesligisten näher. Neben den Herthanern im Westteil der Stadt gehörten Sportgrenzgänger, „Republikflüchtlinge“, Ost-Mitglieder und Hertha-Fans aus der DDR vor und nach dem Mauerbau 1961 fest zur Vereinsfamilie. Ihre Biografien erinnern daran, was der Fußball während der deutschen Teilung möglich machte.
Die politische Justiz, derer sich viele DDR-Sportler ausgesetzt sahen, wurde im Rahmen der Veranstaltung „Sportverräter - Propaganda und politische Justiz im Sport der DDR“ näher beleuchtet. Ihre berufsbedingten „Westkontakte“ ließen die Athleten aus Sicht der SED zu einer besonderen „Risikogruppe“ werden, sodass zur Abschreckung strafrechtliche Exempel statuiert wurden.
Einzelkämpfer? Politik und Persönlichkeit in 20 Jahren Aufarbeitung des Sports
In der Veranstaltung „Einzelkämpfer? Politik und Persönlichkeit in 20 Jahren Aufarbeitung des Sports“ reflektierten Dr. Jutta Braun, Brigitte Berendonk, Andreas Krieger, Dr. Hans-Georg Moldenhauer und Manfred Freiherr von Richthofen über das Spannungsverhältnis zwischen persönlicher Verantwortung und struktureller Einbindung und ziehen eine Bilanz aus der bis dato erfolgten Aufarbeitung des DDR-Sports.
In diesem Audio-Mitschnitt der Veranstaltung „Sportverräter - Fluchthilfe im deutsch-deutschen Sport“ erfahren Sie nach einem Vortrag von Dr. Jutta Braun mehr über die beiden ehemaligen Turner Eberhard Gienger und Wolfgang Thüne und deren gemeinsamer Fluchtgeschichte.
„Zu Gast bei Freunden“ – deutsch-deutsches Handballerleben
Anlässlich der Handball-Weltmeisterschaft 2007 fand die Veranstaltung „Zu Gast bei Freunden – deutsch-deutsches Handballerleben“ statt. Im dazugehörigen Audio-Mitschnitt erfahren Sie mehr über die herausragende Rolle deutsch-deutscher Handball-Begegnungen. Hier traf nicht der „große Bruder“ auf den „kleinen“, sondern zwei Mannschaften auf Augenhöhe standen sich auf dem Platz gegenüber.
„Fußball ist unser Leben!“ – Fußballgeschichte im geteilten Deutschland
Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 diskutierten, Trainer, Schiedsrichter, Journalisten und Sporthistoriker im Rahmen der Veranstaltung „Fußball ist unser Leben! - Fußballgeschichte im geteilten Deutschland“ über die Geschichte des Fußballs zu Zeiten der deutschen Teilung.