Ereignisse vom 13. Juli
13.7.1990
Die Interparlamentarische Union (IPU) berichtet in Genf, dass durch die ersten freien Wahlen in vielen Ländern Ostmitteleuropas der Anteil von Frauen in den Parlamenten drastisch zurückgegangen sei.
13.7.1989
»RIAS« sendet einen Bericht zur Lage in der bundesdeutschen Botschaft in Budapest, die Zukunft der Flüchtlinge sei ungewiss.
13.7.1972
Honecker vermeldet Breschnew in Moskau den erfolgreichen Abschluss der vier Monate zuvor begonnenen Verstaatlichungskampagne.
13.7.1968
In »Neues Deutschland« erscheint als publizistischer »Hauptstoß« der SED gegen die Prager Reformer und die vermeintliche Einmischung des Westens der Artikel »Die Strategie des Imperialismus und die CSSR«.
13.7.1956
Der Sekretär des ZK der SED, Albert Norden, versichert in Ost-Berlin, dass Republikflüchtlinge, die in die DDR zurückkehrten, keine Strafe zu befürchten hätten.
13.7.1951
Großbritannien und Frankreich erklären den Kriegszustand mit Deutschland für beendet.
13.7.1949
Papst Pius XII. droht per Dekret allen Katholiken mit Exkommunikation, die Mitglieder oder Sympathisanten kommunistischer Parteien sind.
13.7.1946
Der Sozialdemokrat Willi Jesse wird als erster höherer SED-Funktionär wegen seiner Kritik an der Zwangsvereinigung von KPD und SPD verhaftet