Ereignisse vom 7. Dezember
7.12.1999
In Rumänien wird nach langer politischer Debatte das Securitate-Unterlagengesetz verabschiedet, dass u. a. für Opfer der Geheimpolizei den Zugang zur »eigenen Akte« regelt.
7.12.1992
Über 300.000 ostdeutsche Verbraucher im ländlichen Raum können an ihrem Wohnort keine Lebensmittel kaufen. Der Konzentrationsprozess bei der Versorgung verlaufe rascher und unausgewogener als im Westen, berichtet die »Lebensmittelzeitung«.
7.12.1991
Die Stahlwerke Hennigsdorf und Brandenburg können an den italienischen Konzern Riva verkauft werden. Der Treuhand- Verwaltungsrat billigt einen Plan, auf den sich nach einem zweiwöchigen Streik alle Beteiligten geeinigt hatten.
7.12.1990
In Berlin geht eine zweitägige, seit 42 Jahren erstmals wieder gesamtdeutsche Kultusministerkonferenz zu Ende.
7.12.1990
Der parteilose Dimitar Popow wird vom bulgarischen Parlament zum ersten Ministerpräsidenten der am 15. November 1990 gegründeten Republik Bulgarien ernannt.
7.12.1989
Erich Mielke kommt in Untersuchungshaft.
7.12.1989
Konstituierung des Zentralen Runden Tisches der DDR in Ost-Berlin.
7.12.1989
Rumänien: Das Amtsgericht ordnet die Zwangsumsiedlung des Pfarrers und Menschenrechtsaktivisten der ungarischen Minderheit László Tőkésaus aus Timișoara an, es kommt in der Folge zu Protesten der Gemeindemitglieder.
7.12.1972
Auf der Tagung des ZK der SED in Ost-Berlin ruft ZK-Sekretär Mittag im Zusammenhang mit dem Grundlagenvertrag zu verschärftem ideologischen Kampf gegen die Bundesrepublik auf.
7.12.1956
Vertreter der katholischen Kirche und der polnischen Regierung einigen sich in Verhandlungen auf die Wiedereinführung des Religionsunterrichts an den Schulen.
7.12.1953
Das Präsidium des Nationalrats der »Nationalen Front« in der DDR beruft den II. Nationalkongress für Mai 1954 ein und fordert einen »aktiven Kampf« gegen den EVG-Vertrag.
7.12.1924
Bei den Reichstagswahlen verliert die KPD drei Prozentpunkte und erreicht nur noch einen Stimmenanteil von neun Prozent.