Ereignisse vom 9. April
9.4.1990
Die Allianz für Deutschland, die SPD und die Liberalen in der DDR einigen sich auf die Bildung einer Großen Koalition.
9.4.1989
Inspektoren aus der Bundesrepublik nehmen als offizielle Beobachter an der NVA-Truppenübung »Zyklus 89« teil.
9.4.1989
In Tiflis werden bei anhaltenden Demonstration für den Austritt Georgiens aus der UdSSR sechzehn Menschen getötet und 100 weitere verletzt. Die Sowjetrepublik wird für ausländische Journalisten gesperrt.
9.4.1987
Absage an Glasnost und Perestroika: DDR-Chefideologe Kurt Hager spricht im Magazin "Stern" davon, dass in der DDR kein "Tapetenwechsel" nötig sei, nur weil der Nachbar seine Räume neu gestaltet.
9.4.1982
Robert Havemann stirbt in Grünheide bei Berlin.
9.4.1972
Einem Vertreter der schwedischen Akademie, der Alexander Solschenizyn den Literaturnobelpreis verleihen will, wird die Einreise in die Sowjetunion verweigert.
9.4.1968
Die nach dem Vorbild osteuropäischer Volksdemokratien entwickelte zweite DDR-Verfassung tritt in Kraft. Darin wurde die führende Rolle der SED verankert, die nun auch durch Wahlen nicht mehr aus der Regierung zu entfernen ist.
9.4.1953
Entzug der Lebensmittelkarten für „Grenzgänger“, Selbständige und Hausbesitzer in der DDR
9.4.1953
Das Kreisgericht Zittau verurteilt einen Bauern zu drei Jahren Gefängnis, weil er sieben Pfund Gänsefedern in West-Berlin verkauft hatte.
9.4.1917
Lenin durchquert mit Einverständnis und Unterstützung der deutschen Regierung aus dem Exil in der Schweiz kommend im Zug das Deutsche Reich, um in Russland die Führung der Bolschewiki zu übernehmen.