Ereignisse vom 26. Oktober
26.10.1993
Erich Mielke, 1957 bis 1989 Minister für Staatssicherheit der DDR, wird wegen eines 1931 begangenen Polizistenmordes vom Landgericht Berlin zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt.
26.10.1990
In der ukrainischen Stadt Donezk gründen Bergleute die erste unabhängige Gewerkschaft in der Sowjetunion.
26.10.1990
PDS-Vize Pohl und der Leiter der Abteilung Parteifinanzen Langnitschke werden verhaftet. Hintergrund sind Ermittlungen wegen der Verschiebung von 107 Millionen DM aus dem PDS-Vermögen auf Konten der sowjetischen Firma Putnik.
26.10.1989
Vertreter der »Gruppe der 20« fordern bei ihrem ersten Auftritt vor der Dresdner Stadtverordnetenversammlung freie Wahlen.
26.10.1974
DDR-Finanzministerium beschließt, die 1973 verdoppelten Mindestumtauschsätze für Einreisende aus dem nichtsozialistischen Währungsgebiet wieder abzusenken.
26.10.1972
Die Bundesregierung verurteilt die Errichtung von Selbstschussanlagen durch die DDR an der innerdeutschen Grenze. Gegenwärtig seien Anlagen auf einer Länge von 50-60 km fertiggestellt, weitere befänden sich im Bau.
26.10.1968
DDR-Ministerrat und das SED-ZK begrüßen in »Neues Deutschland« den Vertrag über den »zeitweiligen Aufenthalt« sowjetischer Truppen in der CSSR, der mit der »Hilfsaktion« vom 21. August erfolgte.
26.10.1961
In Ost-Berlin treffen 33 sowjetische Panzer ein; über die gleiche Anzahl verfügen die USA in der Stadt.
26.10.1956
Der Aufstand in Ungarn greift auf das ganze Land über und die ungarische Armee stellt sich hinter ihn. Der neue Ministerpräsident Imre Nagy sichert den Abzug der sowjetischen Streitkräfte zu.
26.10.1953
Die Sowjetunion bezeichnet die Errichtung amerikanischer Stützpunkte in Griechenland als eine »Bedrohung des Friedens und der Sicherheit auf dem Balkan«.
26.10.1950
Das ZK der SED beschließt eine Parteisäuberung, die vor allen ehemalige Sozialdemokraten trifft.