Ereignisse vom 8. März
8.3.1991
Bundesregierung beschließt „Gemeinschaftswerk Aufschwung Ost“, das mit rund 24 Milliarden Mark zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West dienen soll.
8.3.1990
Die DDR-Regierung verkündet, dass der Ostermontag ab sofort wieder gesetzlicher Feiertag in der DDR ist.
8.3.1990
Der Bundestag verabschiedet eine Garantie-Erklärung für die polnische Westgrenze.
8.3.1989
Winfried Freudenberg stirbt auf dem Weg nach West-Berlin bei einem Fluchtversuch mit einem selbstgebauten Ballon. Er ist das letzte Todesopfer der Mauer in Berlin.
8.3.1983
Friedensgemeinschaft Jena meldet erste offizielle und kirchlich unabhängige Gedenkdemonstration zum Jahrestag der Bombardierung Jenas an. Der Antrag wird unter Hinweis auf die offizielle Veranstaltung an diesem Tag abgelehnt.
8.3.1980
In einem Ost-Berliner U-Bahntunnel hält eine vierköpfige Familie eine West-Berliner U-Bahn an und gelangt unbemerkt in den Westen.
8.3.1973
In einer ersten offiziellen Stellungnahme in der FDJ-Zeitung "Junge Welt" lehnt die DDR Wiedergutmachungszahlungen für Israel ab.
8.3.1968
März-Unruhen in Polen: In Warschau werden die seit Januar währenden Studentenproteste gegen die Absetzung des Stücks »Die Totenfeier« brutal von staatlichen Behörden beendet. Es folgen landesweite Unruhen.
8.3.1963
Die Konferenz der Kirchenleitungen der DDR verabschiedet die „Zehn Artikel über Freiheit und Dienst der Kirche“ über den Auftrag und den Standort der Kirche im sozialistischen Staat.
8.3.1921
Eröffnung des Parteitages der russischen kommunistischen Partei. Der Kronstädter Matrosenaufstand wird von Lenin als »kleinbürgerliche anarchistische Konterrevolution« bezeichnet.
8.3.1917
In Russland beginnt die Februarrevolution (23. Februar nach dem julianischen Kalender), die das Ende der Zarenherrschaft bedeutet.