Ereignisse vom 24. September
24.9.1992
Markus Wolf, ehemaliger Chef der Hauptverwaltung Aufklärung des MfS, wird wegen Landesverrats, geheimdienstlicher Agententätigkeit und Bestechung von der Bundesanwaltschaft angeklagt.
24.9.1991
Markus Wolf, der ehemalige Leiter des Auslandsnachrichtendienstes des Ministeriums für Staatssicherheit in der DDR, stellt sich an der bayerisch-österreichischen Grenze den deutschen Behörden.
24.9.1990
Rainer Eppelmann als DDR-Minister für Abrüstung und Verteidigung und der Oberkommandierende des Warschauer Pakts, Armeegeneral Pjotr Luschew, unterzeichnen in Ost-Berlin den Austritt der DDR aus dem Warschauer Pakt.
24.9.1989
In Leipzig treffen sich Vertreter des Neuen Forums, des Demokratischen Aufbruchs, von Demokratie jetzt, der Vereinigten Linken und weiterer oppositioneller Gruppen.
24.9.1989
Das im Juni in der CSSR veröffentlichte Manifest »Nur ein paar Sätze« hat inzwischen 14.000 Unterzeichner gefunden.
24.9.1983
In Wittenberg wird ein Schwert öffentlich zur „Pflugschar“ umgeschmiedet.
24.9.1968
DDR-Behörden zählen 429 Zuführungen durch das MfS und 578 durch die Deutsche Volkspolizei »im Zusammenhang mit feindlichen Aktionen gegen die Maßnahmen zur Sicherung der sozialistischen Verhältnisse in der CSSR«.
24.9.1964
Zweites Passierscheinabkommen ermöglicht es West-Berlinern, den Ostteil der Stadt zu besuchen.
24.9.1961
Mit der Aufführung des »Don Giovanni« wird die Deutsche Oper in West-Berlin feierlich eröffnet.
24.9.1956
In Brüssel unterzeichnen die Außenminister Belgiens und der Bundesrepublik ein Kulturabkommen und einen Staatsvertrag, der u. a. Grenzänderungen bei Aachen festlegt.
24.9.1953
Warschauer Militärgericht verurteilt Bischof von Kielce, Czeslaw Kaczmarek, und andere Geistliche wegen angeblicher Spionage, staatsfeindlicher Propaganda und umstürzlerischer Tätigkeit zu Haftstrafen bis zu zwölf Jahren.
24.9.1952
Rumänien erhält eine kommunistische Verfassung nach stalinistischem Vorbild.