Ereignisse vom 19. Januar
19.1.1991
Versorgungskrise in Bulgarien: Der stellvertretende Landwirtschaftsminister Draganow teilt mit, dass es im Februar keinen Zucker gebe, Speiseöl reiche nur noch für wenige Tage.
19.1.1990
Die ostdeutsche Fluglinie Interflug und die Lufthansa kündigen eine verstärkte Kooperation an.
19.1.1990
In Berlin findet ein gemeinsames Kolloquium von Wissenschaftlern aus der DDR und der Bundesrepublik zum Thema »AIDS – Neue Aktualität in der DDR« statt, bei dem über Diagnostik und Therapie der Immunschwächekrankheit diskutiert wird.
19.1.1989
Premiere der Ost-West-Kinoproduktion „Der Bruch“ von Defa-Regisseur Frank Beyer mit Götz George, Otto Sanders und Rolf Hoppe in den Hauptrollen.
19.1.1989
Erich Honecker versichert auf einer Tagung des »Thomas- Müntzer-Komitees«, die Mauer werde »in 50 und auch 100 Jahren noch bestehen, wenn die dazu vorhandenen Gründe noch nicht beseitigt sind«.
19.1.1972
In Großburschla, Kreis Erfurt, durchbricht eine fünfköpfige Familie mit ihrem Wartburg die Grenzsicherungsanlagen nach Westen.
19.1.1968
»Neues Deutschland« kritisiert scharf das Treffen von West-Berlins Bürgermeister Schütz mit dem sowjetischen Botschafter in der DDR Abrassimow am Vortag. Die westdeutsche Regierung arbeite daran, die »Spannungen in Europa […] zu verschärfen.«
19.1.1961
Ulbricht teilt Chruschtschow mit, dass das vorgesehene wirtschaftliche Wachstum nicht erreicht werde, und bittet um eine Kredithilfe in Höhe von 800 Mio. DM zur Stützung der DDR-Wirtschaft.
19.1.1956
Der Vorsitzende des Ministerrats der DDR, Willi Stoph, wird zusätzlich auf den neu geschaffenen Posten des Ministers für Nationale Verteidigung berufen.
19.1.1953
Unter dem Eindruck des Slánský-Prozesses in Prag im November 1952 fliehen fünf der acht jüdischen Gemeindevorsteher aus der DDR in die Bundesrepublik.
19.1.1951
Das diplomatische Korps in Budapest darf sich nur noch in einem begrenzten Umkreis ohne Genehmigung bewegen.