Ereignisse vom 19. Juni
19.6.1991
Albanien wird als 35. und letztes Land in die KSZE aufgenommen. Albanien war 1975 der einzige europäische Staat, der nicht die KSZE-Schlussakte von Helsinki unterzeichnete.
19.6.1990
Die rumänische Führung unter Staatschef Iliescu verschärft ihr Vorgehen gegen die Opposition. Drei prominente Regierungsgegner werden festgenommen.
19.6.1990
Die Bonner Koalitionspartner CDU/CSU und FDP wollen wie ihre Schwesterparteien in der DDR gesamtdeutsche Wahlen für Anfang Dezember durchsetzen.
19.6.1989
Berlins Regierender Bürgermeister Momper vereinbart mit Honecker in Ost-Berlin Reiseerleichterungen für West-Berliner.
19.6.1989
In der Prager Fußgängerzone findet ein »Spaziergang« für die Bürgerrechte mit 2.000 Teilnehmern statt, um gegen das Versammlungsverbot anlässlich der Pariser KSZE-Konferenz zu protestieren.
19.6.1988
Während eines Konzertes von Michael Jackson vor dem Reichstagsgebäude unweit der Mauer kommt es in Ost-Berlin zu Auseinandersetzungen zwischen der Volkspolizei und Jugendlichen, westliche Kamerateams werden angegriffen.
19.6.1982
Friedenskreis „Anstiftung zum Frieden“ organisiert Treffen von Friedensgruppen in der DDR und bereitet Vernetzung der Gruppen vor.
19.6.1972
Bei einer Großkundgebung mit Kubas Regierungschef Fidel Castro in der Ost-Berliner Dynamo-Sporthalle bezeichnet Honecker die Einheit der Nation als »eine Fiktion«.
19.6.1968
In der Tschechoslowakei beginnen große Manöver von Truppen des Warschauer Paktes unter dem Titel »Šumava« (»Böhmerwald«). Einzelne Truppenverbände verbleiben nach Abschluss in der CSSR.
19.6.1963
USA und UdSSR stellen gegenseitige Störungen des Rundfunks ein.
19.6.1961
Hohe Gefängnisstrafen für ungarische Priester und führende Katholiken wegen staatsfeindlicher Tätigkeit.
19.6.1961
Der Regierende Bürgermeister Willy Brandt weist die sowjetische Pläne zur Umwandlung West-Berlins in eine »Freie Stadt« zurück. Nie dürfe Berlin zur »vogelfreien« Stadt werden, so Brandt.
19.6.1956
Der jugoslawische Staatschef Tito spricht sich in seiner Rede im Moskauer Dynamo-Stadion für eine Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern aus.
19.6.1953
Der Ost-Berliner Bürgermeister Friedrich Ebert dankt den sowjetischen Truppen, die »durch ihre energischen und mit großer Umsicht durchgeführten Maßnahmen uns und der Sache des Friedens einen großen Dienst erwiesen« hätten.