Ereignisse vom 23. April
23.4.1991
Das Bundesverfassungsgericht erklärt die im Einigungsvertrag erfolgte Anerkennung der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone für verfassungsgemäß. Opfer haben keinen Anspruch auf Rückgabe ihres ehemaligen Besitzes.
23.4.1990
DDR-Außenminister Meckel hebt in Warschau die Unverletzlichkeit der deutsch-polnischen Westgrenze hervor.
23.4.1990
Die Bevölkerung von Karl-Marx-Stadt stimmt mit großer Mehrheit für die Rückbenennung ihrer Stadt in »Chemnitz«.
23.4.1989
»Amnesty international« gibt bekannt, dass zwischen 1985 und 1988 in der UdSSR insgesamt 60 und in Bulgarien 32 Todesurteile gefällt worden sind.
23.4.1989
Das Bürgerkomitee der polnischen Solidarnosc veröffentlicht seine Kandidatenliste für die Parlamentswahlen.
23.4.1988
Zweitägiges Seminar im Stendaler Dom über Gefahren der Atomkraft beginnt; Sicherheitskräfte verhindern Demonstration. Seit 1982 befindet sich das Kernkraftwerk Stendal im Bau.
23.4.1980
Der Bundestag empfiehlt dem Nationalen Olympischen Komitee den Boykott der Olympischen Sommerspiele in Moskau als Reaktion auf den sowjetischen Truppeneinmarsch in Afghanistan.
23.4.1976
„Palast der Republik“ in Ost-Berlin eröffnet.
23.4.1972
"Prawda" warnt vor einer Nichtratifizierung der Ostverträge, die für die Bundesrepublik "äußerst negative Folgen haben würde".
23.4.1956
Der sowjetische Stadtkommandant von Berlin gibt auf einer Pressekonferenz bekannt, dass am Tag zuvor bei Altglienicke ein amerikanischer Spionagetunnel entdeckt worden sei.
23.4.1953
Beschluss des ZK der SED über die Aktion »Industriearbeiter aufs Land« zur Festigung des Verhältnisses zwischen Bauern und Arbeitern und der Gewinnung dringend benötigter Arbeitskräfte auf dem Land.
23.4.1946
Die erste Ausgabe der SED-Zeitung "Neues Deutschland" erscheint.