Ereignisse vom 19. April
19.4.1999
Eröffnungssitzung des Deutschen Bundestages im Berliner Reichstagsgebäude.
19.4.1992
In Bosnien-Herzegowina finden auch über die Osterfeiertage an allen Fronten heftige Gefechte statt; Sarajewo ist durch Barrikaden geteilt. Vermittlungsversuche der UNO, EG und USA bleiben erfolglos.
19.4.1991
Dem Suchdienst des DRK ist es gelungen, bisher rund 3.000 Väter aus der ehemaligen DDR in den alten Bundesländern aufzuspüren, die sich seit der Grenzöffnung in Ungarn 1989 ihrer Unterhaltspflicht entzogen haben.
19.4.1990
Bulgarien: Am Standort des ehemaligen Strafarbeitslagers Lowetsch wird ein Gedenkort zur Erinnerung an die Opfer der dort bis 1964 internierten politischen Gefangenen eingeweiht.
19.4.1990
Zu Beginn des zweiten Solidarnosc-Kongress im polnischen Gdansk erklärt Ministerpräsident Mazowiecki die Aussöhnung mit dem deutschen und dem russischen Volk zu essentiellen Zielen.
19.4.1990
DDR-Ministerpräsident de Maizière spricht sich in seiner Regierungserklärung für eine ökologisch verpflichtete soziale Marktwirtschaft und eine deutsche Einheit nach Artikel 23 des Grundgesetzes aus.
19.4.1990
400 Genossenschaftsbauern fordern in Dresden Sofortmaßnahmen der DDR-Regierung zum Schutz vor unkontrollierten Agrarimporten aus der Bundesrepublik.
19.4.1989
Nach Wiederzulassung der Solidarnosc sprechen sich alle Fraktionen des Bundestages dafür aus, den Reformprozess in Polen wirtschaftlich und finanziell zu unterstützen.
19.4.1989
Die georgische Regierungszeitung »Iswestija« berichtet erstmalig offiziell vom Einsatz von Nervengas gegen friedliche Demonstranten in Tiflis am 8. und 9. April.
19.4.1977
Der Schauspieler Manfred Krug beantragt nach Repressalien in Folge seines Protests gegen die Biermann-Ausbürgerung die Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland. Am 20. Juni verlässt er die DDR.
19.4.1972
In Bonn tagt zum ersten Mal die deutsch-sowjetische Kommission für wirtschaftliche und wissenschaftlichtechnische Zusammenarbeit.
19.4.1970
In Ost-Berlin werden das Lenin-Monument und der Leninplatz eingeweiht. Der Zeremonie wohnen rund 200.000 Menschen bei.
19.4.1968
In einer gemeinsamen Erklärung protestieren die Westmächte gegen das von der DDR ausgesprochene Durchreiseverbot nach West-Berlin für Bundesminister und leitende Bundesbeamte vom 13. April.
19.4.1959
Fünf Studenten der Technischen Hochschule Dresden werden wegen Protestes gegen die politischen Verhältnisse in der DDR zu Zuchthausstrafen verurteilt.
19.4.1956
»Radio Moskau« gibt bekannt, dass die 300.000 Bände umfassende Bibliothek von Gotha, die nach dem Krieg von der Roten Armee nach Leningrad verbracht wurde, zurückgegeben werden soll.
19.4.1950
Die Provisorische Volkskammer verabschiedet ein Gesetz der Arbeit. Der FDGB erhält darin ein gesetzlich garantiertes Organisationsmonopol zur Interessenvertretung der Beschäftigten.
19.4.1950
SED-Funktionär Paul Bertz begeht Selbstmord, nachdem er in dem Noel-Field-Fall der Agententätigkeit für die USA beschuldigt wurde.