Ereignisse vom 6. April
6.4.1997
Stephan Hermlin stirbt in Berlin.
6.4.1991
Die Arbeitslosenzahl in den neuen Bundesländern stieg im März auf rund 800.000, wie die Bundesanstalt für Arbeit mitteilt. Zwei Millionen Ostdeutsche befanden sich zudem in Kurzarbeit.
6.4.1990
Bulgarien beginnt, seine Grenzsicherungsanlagen zu Jugoslawien abzubauen.
6.4.1990
In Washington fordert der sowjetische Außenminister nicht mehr die Neutralisierung Deutschlands, lehnt dessen NATO-Mitgliedschaft aber weiter ab.
6.4.1989
Die niederländische Regierung sagt das geplante Kulturabkommen mit Rumänien wegen der Menschenrechtsverletzungen im Land ab.
6.4.1989
Bundesdeutsch-sowjetische Wirtschaftskommission tritt in Bonn zusammen.
6.4.1984
DDR-Bürger, die wochenlang in der bundesdeutschen Botschaft in Prag ausharrten, kehren zunächst in die DDR zurück. Ihnen wird die baldige Genehmigung von Übersiedlungsanträgen zugesichert.
6.4.1972
Nach Ostern führt die DDR wieder strengere Kontrollen und neues Formular für Transitvisa ein, in dem als Staatsangehörigkeit »West-Berlin« angegeben werden soll.
6.4.1968
Nach monatelanger SED-Kampagne wird der Volksentscheid über die zweite DDR-Verfassung abgehalten. Es werden wesentlich mehr Gegenstimmen und Enthaltungen bekannt gegeben (94,49 Prozent stimmen mit »Ja«) als bei den Volkskammerwahlen.
6.4.1956
Der frühere Generalsekretär der Polnischen Arbeiterpartei (ab 1948 Polnische Vereinigte Arbeiterpartei) Wladyslaw Gomulka, seit 1951 in Haft, wird im Zuge der Entstalinisierung entlassen.
6.4.1953
»Prawda« meldet Verhaftung des stellv. Ministers für Staatssicherheit, Rjumin, wegen Führung eines falschen Untersuchungsverfahrens gegen die jüdische Ärztegruppe.
6.4.1917
Gründung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) in Gotha.