Biographische Angaben aus dem Handbuch "Wer war wer in der DDR?":

Geb. in Berlin; begann als Schwimmer bei BSG Ajax Neptun; Lehre als Maschinenschlosser; ab 1957 Segler beim SC Einheit Berlin, 1963 TSC Berlin (Trainer Hans Adam); segelte anfangs Pirat; ab 1958 Teiln. an internat. Wettkämpfen der Klasse Finn-Dinghi; 1963 DDR-Mstr. u. 1. Platz bei der »Ostseewoche«; 1964 3. Platz Rasterholm (Schweden); 1964 Sieger der Rückrunde der gesamtdt. Olympiaqualifikation in Travemünde u. für die Olymp. Spiele in Tokio nominiert; nach Protest wegen angebl. Teamsegelns gleichzeitige Nominierung von Willi Kuhweide (West-Berlin) durch d. DSV-West nach dessen Sieg bei den EM vor Kopenhagen, für die D. aufgrund der NATO-Bestimmungen keine Einreise erhalten hatte; da der Internat. Seglerverb. die Teiln. zweier dt. Segler verweigerte, ordnete er ein weiteres Ausscheidungsrennen vor Enoshima an, das D. auf Anweisung der DDR-Sportführung verweigerte; daraufhin Start von Kuhweide u. Olympiasieg; 1965 EM u. Vize-WM; 1966 u. 1971 DDR-Mstr.; 1972 Ersatzmann der DDR-Olympiamannschaft; Fernstudium an der DHfK Leipzig; später Trainer u. a. von Olympiasieger  Jochen Schümann.
Nach 1990 ltd. Bundestrainer für Soling und Laser; lebt in Berlin.

VoK