Biographische Angaben aus dem Handbuch "Wer war wer in der DDR?":

Geb. in Berlin; Vater Lehrer; Gymnasium, Abitur; ab 1929 Studium der Germanistik u. Kunstgeschichte an der Univ. Berlin; zugl. Volontär, dann Red. bei der »Vossischen Ztg.«; Abbruch des Studiums; 1938 Emigr. nach Belgien, Frankreich u. in die Schweiz; im Krieg zeitw. Zivilinternierung; wiss. u. pol. tätig; Entdecker des Nachlasses von Georg Herwegh; ab 1943 Mitgl. der BFD in der Schweiz;
1943 – 46 Bibliothekar in Liestal; hier Aufbau des Georg-Herwegh-Museums.
1946/47 wiss. Arbeit in Belgien; 1947 Rückkehr nach Dtl.; 1947 – 49 Abt.-Dir. an der Dt. Staatsbibliothek Berlin; Prom. zum Dr. phil.; 1948 SED; ab 1949 Ltr. der Bibliothek des IML; 1956 Mitbegr. u. Vors. der Pirckheimer-Ges. im KB; 1958 Heinrich-Heine-Preis; 1961 Prof.; bedeutender Büchersammler u. Marx-Engels-Forscher; Hrsg. von Werken von Georg Herwegh sowie Georg Weerths »Sämtl. Werke in fünf Bänden« (1956/57); Mitbegr. der Marx-Engels-Gesamtausgabe; 1969 Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig; ab 1967 Erwerb der Privatbibliothek mit ca. 40.000 Drucken durch die Dt. Staatsbibliothek Berlin; 1971 NP; gest. in Berlin.

Publ.
Das Wort der Verfolgten. Berlin 1948; Die Pariser Kommune im dt. Gedicht. Berlin 1958; Ex libris. Berlin 1967; Vom glückl. Finden. Berlin 1985.
Sek.-Lit.
Fs. für B. K. Berlin 1981 (mit Bibl.); Die Bibliothek B. K. Berlin 1988.