Biographische Angaben aus dem Handbuch "Wer war wer in der DDR?":

Geb. in Gleiwitz (Oberschles./Gliwice, Polen); Lehre als Kfz-Mechaniker in Caputh; 1952 erstes Motorradrennen, danach Lizenzfahrer; 1956 – 61 Versuchsschlosser u. Werksfahrer im MZ-Rennstall Zschopau; nach Horst Fügner (1958 Vize-WM 125 ccm) zweiter MZ-Weltklassefahrer; ab 1957 WM-Teiln., beste Plazierungen: 1960 Bronze 125 ccm, 1959 4. Platz 250 ccm; Siege u. a. 1957 Nürburgring u. Sachsenring, 1958 Sachsenring, Brno u. Monza, 1960 Imola, Salzburg, St. Wendel, Belgien u. Brno; nach 1. Plätzen in Salzburg, St. Wendel, Hockenheim, Sachsenring u. Monza 1961 nur noch einen Sieg vom WM-Titel in der 125-ccm-Klasse entfernt, absichtl. Überdrehung des Triebwerks (dennoch Vize-WM in der Gesamtwertung); 17.9.1961 Flucht vom Wettkampfort Kristianstadt (Schweden) in die Bundesrep. Dtl., Ermittlungsverfahren durch die Bezirksstaatsanwaltschaft Karl-Marx-Stadt; 1961 Werkspilot bei Suzuki in Hammelbach/Odenwald; 1962 erste WM in der 50 ccm-Klasse; aktiv bis 1966, u. a. WM-Bronze 1963 50 ccm, 4. Plätze WM 1964 u. 1965 50 ccm, 1965 125 ccm; 1963 »Silbernes Lorbeerblatt«; Rücktritt nach schweren Stürzen in Monza (1965) u. Japan (1966); Angest. der Versuchs- u. Rennabt. von Suzuki; 1976/ 77 Techn. Ltr. bei der Entw. der GS 750 in Heppenheim; gest. in Arona (Teneriffa).

VoK