Biographische Angaben aus dem Handbuch "Wer war wer in der DDR?":

Geb. in Erfurt; Ausbildung zum Holzbildhauer in der Möbeltischlerei Ziegenhorn & Juncker in Erfurt; Handwerker- u. Kunstgewerbeschule in Erfurt; 1909 – 11 Mitarb. im Architekturbüro Schilling & Gräbner, Dresden; 1911 – 13 im Architekturbüro Lossow & Kühne, Dresden; 1913 / 14 Volontär bei Hermann Muthesius in Berlin; 1914 selbständiger Architekt in Berlin; 1914 – 18 Soldat; erste Entwürfe; 1919 Niederlassung in Dresden-Hellerau, 1919 – 39 maßgebl. Planungen für die Erweiterung der Gartenstadt, Realisierung einer Vielzahl von Wohnhäusern in Hellerau; 1922 Mitarb. bei Heinrich Tessenow; 1922 Reihenhaussiedl. am Moritzburger Weg in Hellerau (mit H. Tessenow); 1924 1. Preis beim Wettbewerb »Neugestaltung von Haus u. Wohnung«; 1925 Bund der Architekten; 1925 Planung u. Aufbau der Kunsthandwerker- u. Gartensiedl. Neuruppin-Gildenhall (mit Otto Bartning); 1927 Wiederaufbauplan Gottleuba (Sa.) nach einer Hochwasserkatastrophe; 1931 Wettbewerb »Das wachsende Haus«; 1932 Lehrverpflichtung in Erfurt; 1937 Ausst. Dresdner Jahresschau »Garten u. Heim«; nach 1939 als Architekt in Kiew (UdSSR).
1951 Mitarb. bei  Hanns Hopp am Inst. für Hoch- u. Industriebau der DBA; 1952 – 60 Oberreferent beim Rat des Bez. Rostock, Abt. Aufbau, Referent für Stadt- u. Dorfplanung; gest. in Wismar.

Publ.
Moderne Bauformen. Monatshefte für Architektur u. Raumkunst (Hrsg. C. H. Baer). Stuttgart 1921; Wohnhaus in Bruchstein. In: Der Neubau (hrsg. von C. W. Behrend). Jg. 1924; Neugestaltung von Haus u. Wohnung. In: Bauwelt 1924; Handarbeiter- u. Kopfarbeiterhaus. In: Sächsische Siedlung (1925) 16; Preisgekrönte Entwürfe für Kleinsiedlungshäuser. Berlin 1937; Zur Typisierung des ländl. Wohnhauses. In: Dt. Architektur (1958) 3.
Sek.-Lit.
Gartenstadt Hellerau. Dresdner Hefte, hrsg. v. Dresdner Geschichtsverein. (1997) 51; Barth, H.: Im Schatten der Moderne – G. L. Dortmund 2004; Ders.: Spurensuche auf den Pfaden der Moderne. In: Kunsttexte (2004) 4.
VoW