Biographische Angaben aus dem Handbuch "Wer war wer in der DDR?":

Geb. in Neisse (Oberschlesien/Nysa, Polen); Vater Rechtsanwalt u. Zentrumspolitiker; Besuch des Gymnasiums Carolinum in Neisse; Studium der Theol. in Breslau u. Wien; 1940 Priesterweihe; Kaplan in Glogau (Schles.).
Juli 1945 Umsiedl. nach Görlitz; 1946 – 55 Diozösanjugendseelsorger; 1951 Ordinariatsassessor; 1953 Ordinariatsrat; 1957 Vizeoffizial; 1960 Domkapitular; 1963 Weihbischof in Berlin; Titularbischof von Mina; 1967 Gen.-Vikar; 1970 Adjutorbischof; Commissarius
in Schwerin; 1973 Apostol. Administrator des Bischöfl. Amtes Schwerin (Nachf. von  Bernhard Schräder); 1982 – 85 stellv. Vors. der Berliner Bischofskonferenz; 1987 Em.; gest. in Schwerin.
Unter der Ltg. von H. T. erfolgte die Strukturierung u. pastorale Ausprägung der kath. Kirche in Mecklenb. zur weitgehend eigenständ. Ortskirche; Verf. rel. u. kirchengeschichtl. Arbeiten; Hrsg. christl. Erzählungen

Publ.
Die Äbte von Neuzelle, Leipzig 1968.
Sek.-Lit.
Krüger, R.: Bischof H. T. Leipzig 1993.
ReK