Biographische Angaben aus dem Handbuch "Wer war wer in der DDR?":

Geb. in Ober-Planitz (b. Zwickau); ab 1927 Fußballspieler bei der SG Planitz, 1948 SBZ-Mstr.; 1948 – 50 bei Vorwärts Crimmitschau, verletzungsbedingte Beendigung der sportl. Laufbahn; ab 1951 Trainer; 1951 Landestrainer Sachsen; 1951 – 53 als jüngster Oberligatrainer beim KVP Vorwärts Leipzig; 1953 – 56 beim SC Rotation Leipzig; 1956 – 59 beim SC Empor Rostock, 1957 Aufstieg in die Oberliga u. FDGB-Pokalfinalist; 1959 – 61 DDR-Nationaltrainer; 1961 – 66 beim Halleschen FC Chemie, 1962 FDGB-Pokalsieger; 1966 Übernahme des Traineramts beim Zweitligisten 1. FC Magdeburg, Aufstieg in die Oberliga, 1969 u. 1973 FDGB-Pokalsieger, 1972, 1974 u. 1975 DDR-Mstr., 1974 Gewinner des Europapokals der Pokalsieger (2:0 gegen den AC Mailand in Rotterdam); mehrere Angebote westeurop. Vereine; 1976 Entlassung u. fakt. Berufsverbot wegen angebl. ungenügender Förderung der Magdeburger Nationalspieler; anschl. Objektltr. einer Sportstätte in Magdeburg; seit 1986 Rentner.
1990 rehabilitiert u. durch den DFB ausgezeichnet; gest. in Magdeburg.
K. gewann mit dem 1. FCM als einziger DDR-Trainer einen Europapokal u. gilt als der erfolgreichste Vereinstrainer des DDR-Fußballs.

Sek.-Lit.
Laube, V., Uhl, R.: H. K. – Der Meistermacher. Magdeburg 2003.
JaW