Biographische Angaben aus dem Handbuch "Wer war wer in der DDR?":

Geb. in Berlin; Maurerlehre; Mitgl. einer Amateurband in Eisenhüttenstadt (Gesang, Keyboard, Baßgitarre, Schlagzeug); 1960 – 61 Wehrdienst bei der NVA, Sänger im Erich-Weinert-Ensemble, dort musikal. Weiterbildung; anschl. in versch. Jazzformationen, u. a.  Klaus Lenz Band, 1966 Wechsel zum Wolfgang-Brandenstein-Ensemble u. Mitbegr. des Gerd-Michaelis-Chors, 1968 erste eigene Gruppe: Horst-Krüger-Sextett, später erweitert um Bläser zum Septett u. mit Gerti Möller als Sängerin, von Beat-Musik beeinflußte Schlagerkompositionen; 1971 LP »Horst Krüger u. sein Ensemble«, 1972 LP »Geh durch die Stadt«; 1972 Gründung der Horst-Krüger-Band u. a. mit Michael Heubach (Keyb.), Heinz-Jürgen »Gotte« Gottschalk u.  Tamara Danz (1973), 1974 2. Preis beim Interpretenwettbewerb der DDR, 1975 LP »Horst-Krüger-Band«, Erfolgstitel »Tagesreise« (Heubach/ Schaffer), »Ich bin da« (Krüger/Schaffer), Auftritte in Polen, Bulgarien, Sowjetunion, Nordafrika, West-Berlin; 1977 Auflösung der Band, danach vornehml. Kompositionen u. Arrangements für zahlr. Solisten (Karel Gott, Eva-Maria Pieckert, Halina Franckowiak, Gerti Möller u. a.), das Rundfunk-Tanzorchester Berlin u. »Ein Kessel Buntes«; Komposition der ersten DDR-Rockoper »Rosa Laub« (Libretto  Waldtraut Lewin), 1981 Uraufführung mit der Amateurband »Badister« am Rostocker Volkstheater (LP 1982); ab 1980 auch Filmmusiken; 1980 Kunstpreis der FDJ; 1982 Konzertprogramm »Horst-Krüger-Band live«, Rockoper »Zaubersprüche« (unveröff.); Mentor u. Berater für Nachwuchsinterpreten, ca. 1.200 Kompositionen, mehr als 40 Veröff. auf Singles u. Samplers.
Nach 1990 gelegentl. Auftritte; CD »Quer-Beat« mit Titeln versch. Krüger-Formationen.

JaW