Biographische Angaben aus dem Handbuch "Wer war wer in der DDR?":

Geb. in Spremberg; dort Abitur; 1953 – 59 Studium der Journalistik u. Philos. in Leipzig; 1960 – 63 Aspirant an der HU Berlin, dort 1964 Prom. mit einer Arbeit zur philosoph. Konzeption von Pascual Jordan; 1964 – 69 Assistent; 1970 Berufung zum Honorar-Doz.; 1969 – 91 Mitarb. der AdW u. beteiligt am Aufbau des Inst. für Wissenschaftstheorie u. -org.; ab 1975 Ltr. der Forschungsgr. bzw. des Bereichs Wissenschaftsgeschichte; 1978 Dr. sc. (Habil.) mit einer programmat. Schrift zur Begründung der Wissenschaftswiss.; 1979 Berufung zum Prof.; 1989 NP; seit 1992 im Vorruhestand.
H. L.s Schriften behandeln zum großen Teil Grenzfragen zw. Wissenschaftswiss. u. der Wissenschaftsgesch. in der DDR; bedeutende Arbeiten u. a. zu den wiss. Traditionen Berlins sowie zur Institutionengesch. in Dtl. im 19. u. 20. Jh.

Publ.
Wissenschaft als allg. Arbeit. Zur begriffl. Grundlegung der Wissenschaftswiss. Berlin 1979; Wissenschaft in Berlin. Berlin 1987 (Ltr. des Autorenkoll.); Die Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Ges. u. ihre Inst. Berlin 1996 (Hrsg. mit B. vom Brocke); Lexikon bedeutender Naturwiss. Band 1 – 3. Heidelberg 2002 – 04 (Mithrsg.).
Sek.-Lit.
Kant, H. (Hrsg.): Fixpunkte. Wissenschaft in der Stadt u. der Region. Fs. für H. L. Berlin 1996 (mit Bibl.); H. Kant, A. Vogt (Hrsg.): Aus Wissenschaftsgeschichte u. -theorie. Fs. zum 70. Geburtstag. Berlin 2005.