Biographische Angaben aus dem Handbuch "Wer war wer in der DDR?":

Geb. in Chemnitz; Vater Ingenieur; Volks- u. Oberrealschule; 1931 KJVD, 1932 / 33 Mitarbeit an der KPD-Ztg. »Kämpfer«; 1933 Abitur; 1933 – 35 kaufm. Lehre; ab 1936 Arbeit als Werbeltr. u. Reklamefachmann; 1944 / 1945 Wehrmacht (Ersatz-Grenadier-Bat. 514 Dresden).
1945 Red. der »Dresdener Nachrichten«; anschl. bis 1955 Red. u. Sonderkorresp. der »Täglichen Rundschau«; 1947 SED; 1948 – 50 Pressereferent in der Landesreg. Sachsen; 1955 – 57 Red. u. Sonderkorresp. des »Neuen Deutschlands«; ab 1950 Red., dann stellv. Abt.-Ltr. bei der »Täglichen Rundschau« in Berlin; 1957 / 58 Chefred. der NBI (Nachf. von  Bernt v. Kügelgen); Mitgl. des ZV des VDP; Febr. 1958 Flucht in die Bundesrep. Dtl.; Korrektor in der Societäts-Druckerei; freischaff. Autor der Ztschr. »Die Gegenwart«, Lokalreporter der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« (FAZ), 1961 Red. der FAZ, 1962 – 75 Ltr. des Ressorts Lokalpolitik, Mitgl. der Politikred.; Lehrbeauftragter an der Univ. Mainz; gest. in Gravenbruch.

Publ.
Zeitungen und Zeiten. Journalist im Berlin der Nachkriegszeit, Köln 1988.