Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten:

(* 1897 – † 1967)
Geboren am 3. Juli 1897 in Altenwerder bei Hamburg; Bauarbeiter, trat 1913 in die Arbeiterjugend und 1915 in die SPD ein. Während der Novemberrevolution Mitglied der USPD, ging 1919 zur AAU, wurde 1921 Mitglied der KPD und Polleiter eines Hamburger Stadtteils. 1930 Kursant der M-Schule der Komintern in Moskau. Reith kam 1930 als Nachrücker in die Hamburger Bürgerschaft und gehörte ihr bis 1933 an. Mitglied der BL Wasserkante, 1933 in Rostock für die Anleitung der illegalen mecklenburgischen Parteiorganisationen verantwortlich. Er emigrierte in die âSR, war 1936 in Spanien Angehöriger der XI. Internationalen Brigade, Kommissar für Kultur. Später in Djelfa in Nordafrika interniert, diente 1942 als Zivilbeschäftigter bei den britischen Streitkräften und gehörte zu der Gruppe deutscher Kommunisten, die Ende 1943 in die Sowjetunion reisen durften. Dort Politinstrukteur in Kriegsgefangenenlagern, 1946 kehrte er nach Hamburg zurück. Er war wieder in der KPD und arbeitete für die Hamburger kommunistische Wochenzeitung »Blinkfüer«. Wilhelm von der Reith starb am 28.Februar 1967 in Hamburg.

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