Blick aufs Podium
In der von der SED proklamierten Diktatur des Proletariats gab es vielfältige Spannungen und Interessenkonflikte zwischen der Arbeiterklasse und „ihrer“ Partei. Anspruch und Realität klafften weit auseinander. Typisch in den Betrieben war eine Mischung aus Meckern, Mitmachen und Verweigern. Nach Jahrzehnten zentraler Planwirtschaft lag der „Arbeiter- und Bauernstaat“ ökonomisch am Boden. Die zweite Veranstaltung der Reihe „Erinnerungsort DDR“ hinterfragte deren Arbeitswelt. Wie waren die volkseigenen Betriebe organisiert? War Mitbestimmung Einzelner möglich? Und schließlich: Welche Faktoren führten zum Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft, worin bestehen gravierende Unterschiede zum heutigen Arbeitsleben?
Datum
06.05.14
Typ
Audio
Thema
Erinnerungskultur
Wirtschaft

Audiomitschnitt der Veranstaltung vom 06.05.2014. Mit einer Begrüßung von Martin Gutzeit und einem Impulsreferat von Prof. Dr. Wolfgang Engler.

Gäste: Prof. Dr. Wolfgang Engler, Klaus Kordon, Katharina Landgraf, Gerald Rosner

Moderation: Dr. Jens Schöne

„Arbeite mit, plane mit, regiere mit“. Die Arbeitswelt der DDR