Im Zuge der deutschen Einheit veränderte sich die Medienlandschaft in Ostdeutschland tiefgreifend. Bis heute ist eine vermeintlich verzerrte Darstellung „ostdeutscher Themen“ in der Berichterstattung Ausgangspunkt gesamtdeutscher Kontroversen. Woran sich diese entzünden, was das für die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten bedeutet und wie sich die Berichterstattung über Ostdeutschland eventuell ändern muss, darüber sprechen Marieke Reimann und Christoph Singelnstein.
Datum
16.08.21
Typ
Audio
Thema
#RevolutionTransformation
Transformation
Medien
East Side Stories

 

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Christoph Singelnstein (*1955) war Kulturredakteur beim Berliner Rundfunk und wurde 1989 dessen geschäftsführender Intendant. Bis April 2021 war er Chefredakteur beim Rundfunk Berlin-Brandenburg. Marieke Reimann, geboren 1987 in Rostock, war von 2018 bis 2020 Chefredakteurin des Magazins "ze.tt" der ZEIT. Das Gespräch moderiert die Journalistin Tina Howard.

Welche Fragen verbinden Jung und Alt? Welche Themen bleiben über Generationen hinweg dringend und relevant? Ob Umweltzerstörung, Strukturwandel oder soziale Polarisierung – viele unserer gesellschaftlichen Probleme sind nicht neu, sondern beschäftigen schon seit Jahrzehnten Politik und Gesellschaft. In Ostdeutschland spielten diese Themen gerade während der Umbruchszeit von 1989 und der anschließenden Transformationszeit eine zentrale Rolle.

Die Reihe „East Side Stories – Gespräche über Ostdeutschland“ erkundet, was sich in dieser Hinsicht in Ostdeutschland verändert hat. Hierfür kommen Vertreter unterschiedlicher Generationen miteinander ins Gespräch.