Fünf Fragen an ... Dr. Robert Grünbaum zur Biermann-Ausbürgerung

Am 16. November 1976 wurde dem Dichter und Liedermacher Wolf Biermann nach einem Auftritt in Köln gegen alle Rechtsnormen die Staatsbürgerschaft der DDR entzogen. Es folgte ein Sturm der Entrüstung in Ost und in West. Prominente Künstler protestierten gegen die Entscheidung der Parteiführung, zahlreiche DDR-Bürger im ganzen Land solidarisierten sich mit Biermann. Der unerwarteten Protestbewegung im Inneren begegnete die Staatsacht mit Drangsalierung, Repression, Verfolgung und Haft. Viele Menschen waren gezwungen, das Land zu verlassen - ein Aderlass, von dem sich die DDR nie mehr erholen sollte. Die Biermann-Ausbürgerung stellt eine bedeutende Zäsur in der Geschichte der DDR dar, die ein Stück Anfang vom Ende des SED-Regimes markiert.

Dr. Robert Grünbaum, stellvertretender Direktor und Leiter des Arbeitsbereichs Politische Bildung gibt Antworten auf "Fünf Fragen an.."

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