Prof. Dr. Klaus Schroeder
Im Juni 1967 erschoss ein West-Berliner Polizeibeamter während einer Demonstration den Studenten Benno Ohnesorg. Wie sich erst viele Jahre später herausstellte, war dieser Beamte zugleich Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. Hier zeigt sich beispielhaft, wie intensiv das SED-Regime versuchte, auf die 68er-Bewegung und die von ihr angestoßene gesellschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik einzuwirken. Die dritte Veranstaltung der Reihe »Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest« ging der Frage nach, welche Auswirkungen die West-Arbeit von SED und Staatssicherheit tatsächlich auf die »1968er« hatten.
Datum
05.06.18
Typ
Audio
Thema
1968

Gäste: Prof. Dr. Helmut Müller-Enbergs, Dr. Knut Nevermann, Eva Quistorp, Prof. Dr. Klaus Schroeder

Moderation: Alfred Eichhorn

Audiomitschnitt der Veranstaltung vom 05.6.2018.

Gelenkter Protest? SED, Stasi und Studentenbewegung