Glaube. Umbruch. Verantwortung. Gelebte Erfahrungen rund ums Pfarramt vor und nach der Einheit

Pfarrerinnen und Pfarrer gehörten in der DDR zu den prägenden gesellschaftlichen Akteuren: Sie schufen Freiheitsräume, stellten Fragen nach Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Sie gaben wichtige Impulse für die Friedliche Revolution und begleiteten den Weg zur deutschen Einheit. Doch ihr Engagement endete nicht 1990. 35 Jahre nach der Vereinigung gestalten immer noch viele Theologinnen und Theologen in Ost- und Westdeutschland unsere (Zivil-)Gesellschaft aktiv mit.

An diesem Abend berichten Pfarrerinnen, wie sie geprägt wurden und was davon bis heute nachwirkt. Wie haben sich Aufgaben, kirchliche und gesellschaftlichen Problemstellungen im Laufe der Jahre verändert? Welche Erfahrungen bleiben aktuell und relevant? Welche Fragen stellen sich Pfarrerinnen, die gerade ihren Dienst begonnen haben? In persönlichen Gesprächen erzählen Angehörige verschiedener Generationen aus Ost und West, wie das Pfarramt ihr gesellschaftliches Engagement beeinflusst. Welche Erfahrungen aus der Zeit vor und nach 1989/90 sind noch präsent? Was hat sich verändert? Wie bringen sich Pfarrerinnen und Pfarrer heute ein?

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