Dietrich Schopen mit seinen Eltern, kurz nach seiner Rückkehr im Dezember 1953
Podcast aus der Reihe "Gulag-Zeitzeugen" von Dr. Meinhard Stark.
Datum
23.03.18
Typ
Audio
Thema
Gulag
Repression und Haft

Dietrich Schopen wurde 1931 im Kreis Detmold geboren und wuchs später in Schwerin auf, wo er die Deportation der jüdischen Bevölkerung wahrnahm und hörten illlegal die BBC hörte. In den Nachkriegsjahren engagierte sich Dietrich Schopen gegen die SED-Diktatur.

1950 wurde der 19-Jährige kurz vor dem Abitur von DDR-Sicherheitskräften verhaftet und nach einigen Verhören an sowjetische Strafverfolgungsbehörden überstellt. Ein Sowjetisches Militärtribunal verurteilte ihn wegen Antisowjetischer Agitation zu 25 Jahren „Besserungsarbeitslager“.

Ende 1950 ging Dietrich Schopen auf Transport über mehrere Transitgefängnissen, bis er in den Lagerkomplex von Taischet in Sibirien kam. Während seiner Haftzeit musste er schwere Zwangsarbeit im Holzeinschlag, im Sägewerk und im Gleisbau leisten.

 

Biografie

Vorgeschichte

Verhaftung, Verurteilung, Transport

Lagertopografie und Haftordnung

Haftalltag und Zwangsarbeit

Häftlinge

Überleben

Das Leben danach

 

Dietrich Schopen

Podcast-Manuskript