Kinder ehemaliger politischer Häftlinge
Rund 300.000 Personen waren in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR aus politischen Gründen inhaftiert. Für viele von ihnen war die Haftzeit traumatisierend, die psychische Belastung für die Betroffenen hält oft bis heute an. Zwei Studien an der Universität Leipzig gehen den Fragen nach, wie die Kinder der Inhaftierten die Haftzeit verarbeitet haben. Was haben die Kinder im Zusammenhang mit der Inhaftierung der Eltern erlebt? Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Haft auch für die Kinder negative psychische Auswirkungen gehabt hat.
Datum
14.02.12
Typ
Audio
Thema
Repression und Haft

Audiomitschnitt der Veranstaltung vom 14.02.2012. Mit einer Begrüßung von Dr. Anna Kaminsky und Dr. Hubertus Knabe. Vorstellung zweier Studien zum Trauma der zweiten Generation von Maya Böhm und Grit Klinitzke. Gezeigt wurden Auszüge aus der Dokumentation „Jeder schweigt von etwas anderem“ von Marc Bauder und Dörte Franke.

Gäste: Myriam Ceglarek, Dagny Dewath, Ulrich Schacht, Dr. Stefan Trobisch-Lütge

Moderation: Helmuth Frauendorfer

Kinder ehemaliger politischer Häftlinge