Ostdeutschland wird heute oft zur Projektionsfläche gemacht – für Entfremdung, Populismus und Politikverdrossenheit. Doch was sagt das über den Zustand der Demokratie und die Einstellungen gegenüber dem politischen System insgesamt? Zweifel an Repräsentation, Wunsch nach mehr Mitsprache, Entfremdung von politischen Institutionen. Das ist auch in Westdeutschland sichtbar, das ist inzwischen ein gesamteuropäisches Phänomen. Was sind die Ursachen? Wie kann es gelingen Vorurteile abzubauen, für Demokratie zu werben und neue Beteiligungsräume und Mitspracheräume zu schaffen? Gemeinsam mit unseren Gästen wollen wir diese Fragen diskutieren.
Begrüßung
Amélie zu Eulenburg, Leiterin des Arbeitsbereichs Gedenkstätten und Erinnerungskultur Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Podium
- Albrecht von Lucke, Journalist, Berlin
- Linda Teuteberg, Stv. Vorsitzende Gegen Vergessen Für Demokratie e.V.
Moderation
Blanka Weber
Veranstalter
Bundesstiftung Aufarbeitung