Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erinnert an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren und gedenkt der Millionen Menschen, die während der NS-Herrschaft und in dem von Deutschland begonnenen Angriffs- und Vernichtungskrieg verfolgt und ermordet wurden: „Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung unseres Kontinents von der nationalsozialistischen Gewalt- und Terrorherrschaft. Wir wollen 75 Jahre später den Frieden in Europa feiern und zugleich der Millionen Opfer des verbrecherischen Krieges und des Holocaust gedenken“, erklärte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mit diesem Krieg habe Deutschland unermessliches Leid über seine Nachbarn in ganz Europa gebracht, insbesondere in Polen und in der Sowjetunion.

Während der 8. Mai 1945 für die meisten Menschen in Westeuropa zum Ausgangspunkt eines demokratischen Neuanfangs und wachsenden Wohlstands wurde, markierte das Datum für die Osteuropäer den Beginn neuer, nunmehr  kommunistischer Diktaturen.