Drei zentrale Bestände zur Enteignung in SBZ und DDR sind jetzt vollständig erschlossen und zugänglich. Aus 17 laufenden Metern (lfm) Archivgut entstanden 260 Verzeichniseinheiten (VE). Die Unterlagen stammen von drei Vereinen, der Aktionsgemeinschaft Recht und Eigentum (ARE), dem Heimatverdrängten Landvolk e. V. und der Interessengemeinschaft der in der Zone enteigneten Betriebe (IOB). Sie zeigen, wie staatliche Eingriffe Unternehmen und Eigentümer trafen – und wie Betroffene nach 1989 juristisch und politisch für Rückgabe und Entschädigung eintraten. Die Bestände können ab sofort im Archiv der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur genutzt werden. Weitere Informationen: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/archiv/aktenbestaende/enteignungen-in-sbz-und-ddr
Und im Dossier: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/dossiers/enteignungen-der-sowjetischen-besatzungszone-und-der-ddr