Das Bundeskabinett hat heute den Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 beschlossen. Im Etat des Staatsministers für Kultur und Medien sind substanzielle Mittelzuwächse für den Bereich Gedenken und Aufarbeitung vorgesehen.

Konkret stellt der Bund im kommenden Jahr zusätzlich fünf Millionen Euro für Gedenkstätten zur Verfügung, die sich mit der nationalsozialistischen Terrorherrschaft und der SED-Diktatur auseinandersetzen. Weitere fünf Millionen Euro sind für den Aufbau eines zentralen Mahnmals für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft eingeplant.

„Deutschlands Gedenkstätten stemmen sich täglich gegen das schleichende Vergessen und die kalten Rufe nach Schlussstrichen. Ihre Arbeit schafft Bewusstsein für Freiheit und Demokratie – und verdient unsere uneingeschränkte Unterstützung“, erklärte Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer in einer Pressemitteilung zum Haushaltsentwurf.

Dr. Anna Kaminsky, Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, begrüßt die Ausweitung der Haushaltsmittel: „Die geplante Förderung stärkt nicht nur die institutionellen Grundlagen der Gedenkstättenarbeit, sondern setzt auch ein deutliches Signal für die dauerhafte Verantwortung des demokratischen Staates gegenüber den Opfern politischer Gewalt.“ 

Weitere Informationen zum Haushaltsentwurf 2026 finden Sie unter www.kulturstaatsminister.de.