Heute Abend ab 18:00 Uhr im Livestream: „Neue Strukturen oder alte Seilschaften? Transitional Justice in Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn“. In der Online-Veranstaltung diskutieren die Direktorin des Zentrums für Interdisziplinäre Polenstudien an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) Dagmara Jajeśniak-Quast, der Historiker Ľubomír Morbacher vom Slowakischen Institut für Nationales Gedenken in Bratislava, der Direktor des Instituts für Zeitgeschichte der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik Oldřich Tůma sowie der ungarische Historiker Krisztián Ungváry über die unterschiedlichen Perspektiven und Bilanzen der Aufarbeitung in den einzelnen Staaten. Moderiert wird das Gespräch von Tamina Kutscher, Chefredakteurin der Nachrichten- und Debattenplattform dekoder.org.

Während der Online-Veranstaltung, die unter https://youtu.be/zpWMPLqO0Gs abrufbar ist, können Zuschauer im YouTube-Chat oder per E-Mail veranstaltungen@bundesstiftung-aufarbeitung.de Fragen an das Podium stellen.

Die Diskussion wird auf Deutsch und auf Englisch geführt, simultan übersetzt und auf zwei Livestreams in deutscher und englischer Sprache übertragen.

Die Veranstaltung ist der zweite Teil der zehnteiligen Reihe „Transitional Justice“, die von der Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer (www.beauftragter-neue-laender.de) veranstaltet wird.